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Washington Post berichtet über technologischen Rückstand der Ukraine
Der Washington Post veröffentlicht ukrainische Zeugenaussagen: fünf Gefallene auf einen russischen Soldaten, gehackte Drohnen und eine Artillerie, die am Frontabschnitt sechs zu eins unterlegen ist.
Washington Post berichtet über technologischen Rückstand der Ukraine
Ein Bericht des Washington Post mit direkten Zeugenaussagen von der Front hat offengelegt, was die offizielle Erzählung monatelang umgangen hatte: Die ukrainische Offensive kämpft mit einem technologischen und feuerkraftbezogenen Rückstand, der sich nicht mit Enthusiasmus schließen lässt. Die befragten Soldaten beschreiben russische Drohnen, die in über einem Kilometer Höhe operieren, elektronische Kampfführung, die ihre Geräte entführt, und eine Artillerie, die auf drei eigene Mörsergranaten mit zwanzig Schlägen antwortet.
Die schmerzhafteste Zahl ist das Verhältnis der Verluste: «Wir haben fünf Menschen für jeden ihrer verloren», erzählt ein 30-jähriger Zugführer, der sich den Rücken verletzte, als der Panzer, in dem er saß, in einen Graben stürzte. Die Details des Artikels widersprechen dem Bild einer schlecht ausgestatteten, technisch rückständigen russischen Armee, das sich in weiten Teilen der öffentlichen Debatte festgesetzt hat.
Drohnen in einem Kilometer Höhe und gehackte Geräte
Die gesammelten Zeugenaussagen beschreiben eine russische Lufthoheit, die nicht nur auf Zahlen beruht. Orlan-Drohnen fliegen in Höhen, in denen man sie nicht hören kann, was die Reaktionsfähigkeit der Infanterie zunichtemacht. Dazu kommt ein Detail, das selbst die Skeptiker überrascht hat: russische Hacking-Tools, die ukrainische Drohnen entführen, deren Bediener hilflos zusehen müssen, wie ihre Geräte in Richtung feindlicher Linien davonfliegen.
Die elektronische Kampfführung vervollständigt das Bild. Die Soldaten berichten, dass sie nach Dienstende ihre Handys einschalten, um zu Hause anzurufen, und dass diese Entscheidung sofort Artilleriefeuer auslöst. «Wenn wir unsere Handys oder das Funkgerät einschalten, können sie unsere Anwesenheit sofort erkennen», erklärt einer der Befragten. Die Anekdote ist aufschlussreich: Es geht nicht nur darum, dass die Russen das Signal orten, sondern darum, dass sich der Vorgang wiederholt, weil die Truppe nicht professionell ist.
Das Feuerverhältnis: drei Mörser gegen zwanzig
Das Artillerie-Gefälle ist das andere große Thema des Berichts. «Wenn wir drei Mörsergranaten abfeuern, antworten sie mit 20», sagt ein Soldat. Das Verhältnis von sechs zu eins erklärt, warum ukrainische Stellungen nach stundenlangem Bombardement fallen. Eine andere Aussage beschreibt einen fünfstündigen Angriff mit Streubomben, Phosphor und Mörsern und fragt, wer das überleben kann.
Der Artikel enthüllt auch, dass ukrainische Befehlshaber Journalisten verboten haben, die Frontlinien in den sensibelsten Abschnitten zu besuchen. Es ist keine totale Zensur, aber eine Einschränkung, die die naheliegende Frage aufwirft: Was befindet sich in diesen Schützengräben, das nicht aufgenommen werden soll? Die Antwort liegt angesichts der Zeugenaussagen weniger im Verschwörerischen als im Unangenehmen: ein Verschleiß, der nicht in die Erzählung des Vorrückens passt.
Der Kontext: eine Offensive unter politischem Druck
Die Veröffentlichung dieses Materials fällt in eine Phase, in der die westliche Hilfe wieder auf dem Tisch liegt. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Leitmedium wenige Tage vor einer neuen Runde militärischer Zusagen einen unbequemen Bericht veröffentlicht. Die zynische Lesart: Der Artikel dient der Rechtfertigung weiterer Lieferungen. Die wörtliche Lesart: Die ukrainische Armee bezahlt eine Offensive mit Menschenleben, die darauf ausgelegt ist zu beweisen, dass sich ihre Finanzierung weiter lohnt.
Der Bericht selbst erwähnt, dass die Offensive erobertes Gebiet zurückgewinnen soll, doch die befragten Soldaten beschreiben einen Mangel an Artillerie, um befestigte Stellungen zu vertreiben. Die Kombination beider Faktoren zeichnet ein Szenario, in dem Vorrücken mit Verlusten erkauft wird und in dem die technologische Überlegenheit Russlands bei Drohnen und elektronischer Kampfführung keine Anekdote, sondern ein struktureller Faktor ist.
Die Schlussfolgerung aus den Zeugenaussagen lautet nicht, dass Russland unbesiegbar ist, sondern dass das Bild einer Armee aus der Dritten Welt mit Spielzeugdrohnen nicht haltbar ist. Die Daten des Washington Post deuten auf das Gegenteil hin: einen Gegner mit weit überlegenen Fähigkeiten in Aufklärung, Abfangen und Feuerwirkung in den Abschnitten, in denen gekämpft wird. Wenn dieser Rückstand bestehen bleibt, lautet die Frage nicht, wie viel Gebiet zurückgewonnen wird, sondern wie viele weitere Rotationen die Infanterie aushält, bevor die Verlustbilanz nicht mehr nur eine Zahl, sondern ein politisches Problem ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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