Was die Rayo-Fans machen, ist unglaublich. Rayo - Athletic unterbrochen.

In der 13. Minute des Spiels Rayo Vallecano - Athletic Club warfen die Fans Bälle und Papierflieger und skandierten "Presa, geh!" gegen den Vereinspräsidenten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die Fans von Rayo Vallecano protestierten in der 13. Minute des Spiels gegen Athletic Club, indem sie Bälle und Papierflieger warfen und "Presa, geh!" gegen ihren Präsidenten Martín Presa skandierten. Die Aktion kommt nur wenige Monate nach einem europäischen Finale des Vereins.

Die Zuschauerränge in Vallecas machten die 13. Minute des Spiels Rayo Vallecano - Athletic Club zu einer Protestaktion gegen ihren Präsidenten. Bälle und Papierflieger flogen von den Rängen, während das Stadion "Presa, geh!" skandierte. Die Aktion, festgehalten in einem Beitrag von **El futbol español News**, zeigt eine Unzufriedenheit, die durch sportliche Erfolge nicht besänftigt wurde.

## Ein europäisches Finale kauft keinen sozialen Frieden

Die Mannschaft hatte erst vor wenigen Monaten ein europäisches Finale bestritten. Dieser Umstand würde bei jedem anderen Verein als Argument für Geduld dienen – hier hat er den Protest nicht gestoppt. Die Aktion war für die 13. Minute geplant, eine symbolische Geste, mit der die Fans bereits mehrfach ihre Ablehnung der Arbeit von **Martín Presa** zum Ausdruck gebracht haben.

Die Koinzidenz mit einem hochkarätigen Spiel gegen den **Athletic Club** garantiert, dass die Botschaft über das Stadion hinausgetragen wird. Das ist kein Transparent bei einem kleinen Spiel: Das ist eine Bühne.

## Der Machtkampf zwischen Rängen und Vorstand

Das Verhältnis zwischen den Rayo-Fans und ihrem Präsidenten ist seit Jahren angespannt. Gesänge und geworfene Gegenstände sind die sichtbarste Form eines Konflikts, der auch auf wirtschaftlicher Ebene ausgetragen wird: Kritik an der Geschäftsführung, an der Verteilung der Einnahmen und am Kurs des Vereins.

Dass der Protest in einer sportlich erfolgreichen Phase kommt, verstärkt das Aufsehen. Die Fans messen die Unzufriedenheit nicht an der Tabellenposition, sondern daran, wer das Sagen hat. Und das lässt sich im Fußball schwerer entschärfen als eine sportliche Krise.

## Was die Geste sagt – und was nicht

Was passiert ist, ist konkret: Bälle, Papierflieger und ein Gesang in der 13. Minute. Was die Geste nicht sagt, ist, ob der Protest zu mehr führen wird als zu Lärm auf den Rängen. Bewegungen gegen Vereinspräsidenten enden selten nach einem einzigen Spiel, aber sie lösen sich auch selten von selbst auf.

Der spanische Fußball hat eine lange Tradition von Fans, die das Stadion in eine Volksabstimmung verwandeln. Vallecas hat gerade daran erinnert, dass seine Fans da keine Ausnahme sind.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

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