Warum Spanien das Land mit den wenigsten Einfamilienhäusern Europas ist

Spanien hat den geringsten Anteil an Einfamilienhäusern in der EU: Nicht einmal das leere Spanien erklärt das. Korruption und Regulierung ersticken das Modell.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Warum Spanien das Land mit den wenigsten Einfamilienhäusern Europas ist

Spanien führt eine Rangliste an, die niemandem gefällt: Es ist das EU-Land, in dem die wenigsten Haushalte in Einfamilienhäusern leben. Und das liegt nicht an fehlendem Land – Kilometer weites, leeres Gebiet widersprechen dem. Das Problem ist städtebaulich, politisch und vor allem eines der etablierten Interessen.

Vom leeren Spanien zur erzwungenen Verdichtung: Ländliches Bauland bleibt wegen eines Dickichts aus ökologischen Vorschriften, kommunaler Korruption und Spekulation ungenutzt. Währenddessen drängen sich Familien in Städten wie Madrid oder Barcelona in 70-m²-Wohnungen. Die texanische Alternative – Houston mit seiner endlosen Zersiedelung – ist auch nicht wünschenswert, aber das spanische Modell ist extrem: weder Einfamilienhäuser auf dem Land noch Wahlfreiheit.

Der Vergleich mit Teruel, dessen Bevölkerungsdichte an die Mongolei erinnert, ist vernichtend: Selbst dort sind Einfamilienhäuser selten. Es ist nicht die Geografie, es ist die Regulierung. Solange der bürokratische Knoten nicht gelöst wird, werden die Spanier diejenigen bleiben, die am wenigsten in einem Haus mit Garten leben. Und die Debatte zwischen Technokraten und Verteidigern des Betons deutet auf keine schnelle Lösung hin.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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