Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Warum erinnert sich niemand daran, mit Influencern zur Schule gegangen zu sein?
Warum gibt es kaum Berichte von Menschen, die mit Influencern wie Sarah Santaolalla zur Schule gingen? Die Analyse deutet auf eine bewusste Fabrikation ihrer Vergangenheit hin.
Warum erinnert sich niemand daran, mit Influencern zur Schule gegangen zu sein?
In einem Ökosystem, in dem jeder Moment geteilt wird, fällt der Mangel an persönlichen Berichten über die Vergangenheit bestimmter öffentlicher Figuren auf. Während es bei etablierten Prominenten wie Paco Rabal oder Julio Iglesias zahlreiche Anekdoten über zufällige Begegnungen gibt – vom Flamenco-Festival bis zur Preisverleihung –, findet man bei im Internet entstandenen Figuren wie Sarah Santaolalla kaum jemanden, der behauptet, mit ihnen im Klassenzimmer gesessen zu haben. Der Grund, so manche Analyse, sei nicht fehlende Bekanntheit, sondern die künstliche Natur ihres Werdegangs.
Influencer ohne Biografie: ein Laborprodukt
Das Phänomen lässt sich, bestimmten Deutungen zufolge, dadurch erklären, dass Figuren wie Santaolalla keine konventionelle Vergangenheit haben: Sie werden für eine bestimmte Nische geschaffen, mit einem Drehbuch und einer Inszenierung, die jede Spur eines früheren Lebens auslöschen. Etwaige Zeugenaussagen würden als Teil der Show abgetan und von der PR-Maschinery weggeräumt. Es gibt nichts zu finden, weil es schlicht keine Vergangenheit gibt, an die man sich erinnern könnte.
Der Kontrast zu den alten Größen
Gegenüber dieser digitalen Intransparenz häufen sich die Begegnungen mit klassischen Gesichtern der Populärkultur. Ein Gespräch mit Paco Rabal beim Festival von Las Minas de La Unión brachte beispielsweise eine Geschichte über einen Besetzungsfehler bei «The French Connection» ans Licht: William Friedkin wollte Rabal für den Drogendealer, doch ein Versehen brachte Fernando Rey ins Spiel. Die Anekdote, vom Schauspieler selbst erzählt, wird als Beispiel dafür erzählt, wie nahbar frühere Prominentengenerationen waren.
Die Realität ist, dass die Influencer-Blase scheinbar gezielt so konstruiert ist, dass sie keine Spuren hinterlässt. Die Vergangenheit existiert schlicht nicht, wenn sie sich nicht monetarisieren lässt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (42 Antworten).
Noor Ben Yessef, Alba Carrillo und Sarah Santaolalla führen die Besetzung von La Séptima an, einem Kanal, der Debatte über Image und Quoten neu entfacht.
Ein Foto von Nico Williams mit fünf Frauen löst Kommentare aus, die von Neid bis zu Rassismus reichen. Der Hinweis „null schwarze Frauen“ zeigt Spaniens doppelte Maßstäbe.
Das Paradox, warum der Partner ohne einen wirkt, als ginge er attraktiver aus dem Haus: Wahrnehmung, Selbstbewusstsein und die Hasen-Theorie in Beziehungen.
Eva Sorianos Sommerauftritt am Nachmittag löst eine Flut von Kritik aus – zwischen Fakevorwurf und Objektifizierung. Eine Show, die zu digitalem Rauschen wird.