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Nico-Williams-Foto mit fünf Frauen entfacht in Spanien neue Rassismus-Debatte
Ein Foto von Nico Williams mit fünf Frauen löst Kommentare aus, die von Neid bis zu Rassismus reichen. Der Hinweis „null schwarze Frauen“ zeigt Spaniens doppelte Maßstäbe.
Nico Williams, fünf Frauen und der doppelte rassistische Maßstab Spaniens
Wie viele Frauen braucht es, damit ein schwarzer Fußballer in Spanien eine rassistische Kontroverse auslöst? Die Antwort lautet offenbar: fünf. Ein Bild von Nico Williams mit einer Gruppe Begleiterinnen hat die sozialen Medien in Schützengraben-Modus versetzt: Der Spieler zählt weniger als die Hautfarbe der Menschen um ihn herum.
„Null schwarze Frauen“: Der Kommentar, der die Büchse der Pandora öffnete
Zwischen Neid und ideologischem Kater ging eine spitze Bemerkung viral: Keine der fünf Frauen ist schwarz. Der Satz, wie eine Statistik dahingegeben, eröffnete die Debatte über rassistische Doppelmoral. In einem Land, das mit seiner Toleranz prahlt, verrät der Drang, auf das Fehlen schwarzer Frauen im Gefolge eines ghanaischen Fußballers hinzuweisen, mehr über den Blick des Kommentators als über das Foto selbst.
Die anderen Lesarten: von „Verräterinnen“ bis „Liberaloidismus“
Dasselbe Bild dient als Vorwand für einen Katalog politischer Vorwürfe. Die Begleiterinnen sind „Verräterinnen“, das Milieu „Liberaloidismus“, und selbst die Gewalt gegen Frauen schleicht sich über das Wort „Viogenes“ (Spaniens Statistiksystem zu geschlechtsspezifischer Gewalt) herein. Die Szene ist kein Feierabend mehr, sondern ein Schlachtfeld für die alten Klischees: gemischte Beziehungen als Problem, der Erfolg anderer als Bedrohung.
Nico Williams lächelt derweil vermutlich irgendwo weiter. Die Kontroverse wird ihm den Abend nicht verderben. Anderen schon: denen, die kein Foto ansehen können, ohne in jeder Geste Politik und Rasse zu sehen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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