Warum die USA den Iran nicht bezwingen: Berge, Aufrüstung und Hormus

Bergiges Gelände, Luftverteidigung und die Straße von Hormus machen den Iran zu einem Gegner, den die USA nicht zerschlagen können wie einst den Irak.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Iran: Die Geographie, die die Militärmaschine der USA ausbremst

Die größte Militärmacht der Welt erreicht gegen den Iran nicht, was sie gegen den Irak erreichte. Die Gründe liegen jenseits der Propaganda: Bergiges Gelände und jahrzehntelange Vorbereitung haben den iranischen Luftraum zu einer ernsten Herausforderung gemacht. Es ist keine Wüste wie der Irak, und die Lufthoheit garantiert nichts mehr, wie Vietnam gezeigt hat.

Das Gebirge als erste Verteidigungslinie

Der Iran ist ein Land von Gebirgsketten, keine offene Ebene. Das erschwert massive Bombardements und die Logistik einer Invasion. Dazu kommt ein Luftverteidigungsprogramm, das Angriffe begrenzt hat und Washington zu einem Strategiewechsel zwingt.

Hormus, der Stein im Schuh

Die Straße von Hormus ist das Ventil der weltweiten Ölversorgung. Ihre Schließung wäre wirtschaftlicher Selbstmord für alle, auch für die Verbündeten der USA. Das ist der große Trumpf des Iran: jeden totalen Krieg in eine globale Energiekrise zu verwandeln.

Krieg ist auch ein Geschäft

Manche behaupten, die Rüstungsindustrie habe Interesse an einem langen Konflikt. Derweil verhindert die Vorsicht des Pentagons Operationen wie Linebacker, die Dutzende abgeschossene B-52 in Vietnam hinterließen. Die eigentliche Frage bleibt offen: Kann der USA den Iran nicht bezwingen, oder lohnt es sich einfach nicht?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (50 Antworten).

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