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Waffen in Ceuta, Spanien: nur jeder fünfte Soldat trägt sie
Nur jeder fünfte Soldat in Ceuta wird eine Waffe tragen, und niemand bestätigt, ob es Munition geben wird. Die Kontroverse eskaliert.
Ceuta: Waffen für jeden fünften Soldaten und Zweifel an der Munition
Ein Dienstgewehr für vier oder fünf Soldaten, die in Ceuta patrouillieren. Die Verteilung, bestätigt vom spanischen Unteroffiziersverband (Asociación de Tropa y Marinería Española), fällt mitten in die zunehmende Anspannung in der spanischen Autonomen Stadt. Doch die Maßnahme, die der Selbstverteidigung dienen soll, wirft eine unbequeme Frage auf: Tragen diese Waffen Munition?
Die Frage, die niemand beantwortet
Der Verbandspräsident Marco Antonio Gómez erklärte in der Sendung 'Análisis del Diario de la Noche', dass die Verfahren für das Waffentragen bereits eingeleitet wurden. Dienstgewehre und Pistolen pro Patrouille, so sein Detail. Nicht alle Soldaten, sondern nur jeder vierte oder fünfte Kamerad. Der Verband hatte diese Maßnahme lange gefordert, doch die Freude währt kurz: Keine offizielle Stelle hat klargestellt, ob die Magazine leer bleiben. Die skeptischste Lesart besagt, dass eine Waffe ohne Munition nichts nützt, und bereits macht das Gerücht die Runde, dass Platziermunition ausgegeben werden soll. Eine Verhöhnung, so diejenigen, die das Thema verfolgen.
Streitkräfte oder Entwaffnete Streitkräfte
Der Vergleich mit Stalingrad hat Konjunktur: Einer trägt das Gewehr, der anderen die Patronen, und wenn der Erste fällt, hebt der Zweite die Waffe auf. So spart man, ironisiert eine Analyse, an Kugeln. Der Schluss, der in der Luft hängt: Streitkräfte, denen Selbstverteidigung erlaubt ist, ohne Garantie, dass sie dazu tatsächlich in der Lage sind. Am anderen Ende sehen manche ein Verwaltungsproblem: Die Mittel für die jüngsten Katastrophen kommen nicht an, und jetzt auch die Munition nicht.
Die letzte Paradoxie: Der Soldat hat die Erlaubnis, sich zu verteidigen, hat in der Praxis aber vielleicht weder Kugeln noch einen bewaffneten Kameraden, der ihm welche leiht. Einer von fünf. Mal sehen, wer zuerst schießt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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