Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Gastronomie auf den Kanaren: Personalmangel am Wochenende
Ein Gastronom von den Kanaren beklagt, dass junge Leute am Wochenende nicht arbeiten wollen. Die Branche spricht von Personalmangel; die Beschäftigten von niedrigen Löhnen.
Wochenende ohne Kellner: Der Konflikt zwischen Gastronomie und Arbeit
Die Kanarischen Inseln haben die höchste Arbeitslosenquote Spaniens und zugleich die größten Schwierigkeiten, Kellnerschichten zu besetzen. Auf diesen Widerspruch hat ein Gastronom, Santiago, in Aussagen aufmerksam gemacht, die Mundo Deportivo aufgegriffen hat: „Die Kanaren wollen am Wochenende nicht arbeiten, sie halten die Löhne für niedrig und ziehen es vor, das Leben zu genießen statt zu arbeiten.“ Die Branche beklagt Personalmangel, sowohl bei Kellnern als auch bei Köchen.
Der Lohn als Erklärung
Die Klage des Unternehmers steht einer anderen Lesart gegenüber. Manche halten das Problem nicht für eine Frage der Einstellung, sondern der Bedingungen. Angeführt werden Stellenangebote, die Studium, Master und Sprachkenntnisse verlangen und dafür 1.200 Euro im Monat zahlen. In diesem Kontext bedeutet „Mindestlohn“ auch „Mindesteinsatz“. Das Phänomen ist nicht auf die Kanaren beschränkt: Die jüngste Generation, auch in Ländern wie der Schweiz, habe offenbar gelernt, dass sich Leistung nicht immer auszahlt und dass Freizeit mehr wert ist als ein Festvertrag.
Ein Paradox mit mehr Arbeitslosigkeit
Die Zahl verblüfft: Die Region mit der höchsten Arbeitslosenquote des Landes findet kein Personal für die Gastronomie. Die Erklärungen reichen von der Vorliebe für bequeme Jobs in der öffentlichen Verwaltung bis zur Ablehnung von Wochenendschichten. Derweil sucht der Gastronom weiter nach Kellnern und Köchen. Wie weit ist es eine Frage der Einstellung, und wie weit eine des Lohns?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (42 Antworten).
Laut Chicote befürwortet Óscar López die Räumungsklage gegen einen 74-jährigen behinderten Mann, während er die Räumung von Maricarmen anprangerte. Der Fall bringt Spaniens PSOE in Erklärungsnot.
Anwohner in Madrid beklagen den Lärm von Stadien und dem neuen Formel-1-Kurs. Ein lokales oder kulturelles Problem? Eine Analyse der Beschwerden im Vergleich mit Mitteleuropa.
Peak Oil und eine Sperrung der Straße von Hormus werden den Massentourismus nicht beenden, doch Reisen werden seltener und teurer. Eine Analyse der Peak-Oil-Prognosen.
Der jüngste Leak von Signal-Chats beweist nicht, dass die Verschlüsselung geknackt wurde – die Schwachstelle sind der Nutzer und ein Trojaner. Wer spioniert Sie aus, und wie?
Die Schweiz sagt Nein zur Begrenzung der Einwanderung: Die SVP-Initiative scheitert mit 55 % Nein-Stimmen. Die Beteiligung lag bei 57 %. Die Debatte über die demografische Zukunft bleibt offen.
Falsche Anzeigen, Plakate vor Immobilienbüros und Drohungen: die Bürgerkampagne, die versuchen wollte, Spaniens Immobilienblase vor der Krise zum Platzen zu bringen.