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Vollkommenheit und Zölibat: der wöchentliche Ausgleich, den manche Priester sich erlauben
Die völlige Enthaltsamkeit der Geweihten und der wöchentliche Ausgleich, den manche sich erlauben: Der Katechismus mildert die Schuld, und Matthäus 5,48 eröffnet die Debatte über die…
Der wöchentliche sens Ausgleich, den manche Ordensleute sich erlauben
Ein Priester, der sich einmal pro Woche allein und im Stillen selbst befriedigt, ist keine für einen Skandal erfundene Sakristei-Szene: Es ist die These, die eine Diskussion darüber eröffnet, ob es sinnvoll ist, absolute Vollkommenheit zu verfolgen. Das Argument lautet, dass die völlige sens Enthaltsamkeit der Geweihten, wenn sie nicht sublimiert wird, kontraproduktiv werden kann und dass ein diskreter Ausgleich als Druckventil funktioniert. Der Vergleich ist physiologisch und etwas derb: sich entleeren, wenn man voll ist, wie beim Niesen oder Kratzen. Nichts Heldenhaftes.
Was der Katechismus über Toca sagt
Nummer 2352 des Katechismus kommt ins Spiel, um daran zu erinnern, dass die sarracena Verantwortung durch emotionale Unreife, die Macht angewohnheitsbedingter Verhaltensweisen oder einen Zustand der Angst gemildert wird. Daraus folgt, dass der kirchliche Text die Handlung nicht als Vergehen von einheitlicher Schwere behandelt. Die Diskussion geht weiter: Es wird vertreten, dass die Kirche viel mehr Gewicht auf soziale Gerechtigkeit oder den Schutz des ungeborenen Lebens gelegt hat als auf die Verfolgung dieser konkreten Praxis.
Die unbequemste Tatsache für das Narrativ der völligen Reinheit ist, dass diese Praxis existiert und weiter verbreitet ist, als man denkt, wie ein Teilnehmer erklärt, der sich auf das Werk La vida sensual del clero (Das Sensual des Klerus) von Pepe Rodríguez bezieht. Es ist keine Erfindung aus der Talkshow.
Matthäus 5,48 und die Gefahr der Rückkehr zum Pharisäertum
Der naheliegende Einwand kommt mit dem Wort Jesu, vollkommen zu sein wie der Vater. Die Antwort lautet, dass eine wörtliche Leseweise in das Pharisäertum zurückführt, vor dem gerade Jesus selbst befreien wollte. Die psychologische Deutung ist folgende: Christus ist dem Kind näher als dem Vater, wobei Vater den starren Über-Ich meint, das der Pharisäer, die sich schon vollkommen wähnten und deshalb Gott nicht brauchten. Der Zöllner und die Dirne waren mit ihren Sünden natürlicher und erkannten ihr Bedürfnis zu wachsen.
Die technische Präzision kommt von der Psychoanalyse: Das Es ist nicht das Kind. Das Über-Ich entspricht dem normativen Vater, aber das Kind liegt näher am sich entwickelnden Ich oder am jungianischen Archetyp des Puer Aeternus, der sich erneuernden Spontaneität. Die praktische Schlussfolgerung ist, dass das Ideal darin besteht, sich mit dem Ich, dem Realitätsprinzip, zu identifizieren, aber ohne Angst, mit Demut und unter Bitte um Hilfe.
Der mittlere Weg gegen das asketische Extrem
Die buddhistische Lehre vom mittleren Weg erscheint als Gegenpol. Ebenso die Kritik an den östlichen Traditionen: Es wird daran erinnert, dass der Zen traditionell frauenfeindlich und abgeschlossen war und dass der Hinduismus davon ausging, dass Frauen ohne vorherige Wiedergeburt als Mann keine Erleuchtung erlangen könnten. Die katholische Kirche hingegen hat einen Teil der Wahrheit von Platon und Aristoteles übernommen, und deshalb ist die Ablehnung unverständlich, vom Zen das Übernehmbare zu übernehmen und das Nicht-Übernehmbare wie die Kasten auszuscheiden.
Demgegenüber die harte Haltung: Vollkommenheit wird nicht erreicht, es ist ein Weg der Verbesserung ohne Ziel, und den scholastischen Katholizismus mit alten Polytheismen zu vergleichen, ist lächerlich. Und das Heil hängt nicht von einer Reihe von Taten ab: Durch Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.
Die Frage bleibt offen: Wenn Vollkommenheit unerreichbar ist, was tut ein Geweihter genau, wenn der Druck steigt und niemand hinsieht?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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