Papst Leo XIV verurteilt Israels und US-Angriff auf den Iran weiterhin nicht

Papst Leo XIV verurteilt den Angriff Israels und der USA auf den Iran nicht. Kritik an seiner Gleichgültigkeit und Vergleiche mit Johannes Paul II.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Papst Leo XIV verurteilt Israel und die USA seit zwei Monaten nicht wegen des Kriegs im Iran

Seit Beginn der Militäroffensive der USA und Israels gegen den Iran setzt Papst Leo XIV auf eine Ausgewogenheit, die viele als feige empfinden. In seinen Reden beschränkt sich der Papst darauf, zu fordern, dass "die Waffen schweigen", und "Besorgnis" zu äußern, hat aber konsequent vermieden, die Angreifer beim Namen zu nennen. Keine Erwähnung Israels, der USA, Trumps oder Netanyahus. Die Strategie, die manche als "übertriebene Mäßigung" bezeichnen, hat Kritik sogar aus der eigenen Kirche hervorgerufen.

Der Kontrast zu Johannes Paul II.

Der Kontrast zu seinem Vorgänger könnte kaum größer sein. 2003 verurteilte Johannes Paul II. die Invasion des Iraks ohne Umschweife und stellte sich damit gegen die Regierung von George W. Bush. Leo XIV hingegen versteckt sich hinter Allgemeinheiten, die als verdeckte Verteidigung der amerikanischen Position gedeutet werden können. Seine Verteidiger argumentieren, die geopolitische Lage sei komplexer und eine explizite Verurteilung würde Vergeltungsmaßnahmen provozieren. Die interne Kritik richtet sich jedoch darauf, dass sein Schweigen der Aggression sarracena Legitimität verleiht.

Druck von Trump oder bloße Vorsicht?

Kürzlich griff Donald Trump den Papst öffentlich an, was manche als Kurswechsel des Vatikans deuteten. Doch selbst dann vermied Leo XIV es, Trump zu erwähnen: Er sagte, "ein paar Tyrannen zerstören die Welt", nannte aber keine Namen. Seine Kritiker weisen darauf hin, dass der Papst, der die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, vorsichtig ist, um sich nicht mit dem Weißen Haus zu überwerfen. Andere, verschwörungstheoretischere Stimmen vermuten, seine Wahl sei von Trump orchestriert worden. Wie auch immer, das Ergebnis ist dasselbe: Die katholische Kirche hat sich nicht dazu geäußert, wer den Krieg begonnen hat.



Die offene Frage ist, wie lange der Papst diese Ambiguität aufrechterhalten kann. Während die Bombardierungen andauern, wartet die katholische Gemeinschaft auf ein klares Wort. Doch alles deutet darauf hin, dass Leo XIV die stille Diplomatie der direkten Konfrontation vorzieht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (23 Antworten).

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