Vito Quiles' Verhalten ist wirklich peinlich

Vito Quiles: Opferstrategie oder fehlender Rückgrat? Der Vorfall spaltet diejenigen, die seine Selbstbeherrschung loben, von denen, die ihn als erbärmliche Show sehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Vito Quiles: Opferstrategie oder fehlender Rückgrat?

Der Übergriff auf Vito Quiles durch eine Frau bei einer politischen Veranstaltung in Spanien hat eine unbequeme Debatte auf der spanischen Rechten neu entfacht. Während die einen in seiner Passivität eine clevere mediale Opferstrategie sehen, interpretieren es andere als Schwäche, die den rechtschaffenen Wähler beschämt. Das Video, in dem eine Frau ihn in einen Würgegriff nimmt, während er kaum reagiert, hat zwei radikal gegensätzliche Meinungslager hervorgebracht.

Opferstrategie

Ein Teil der Kommentarszene hält dafür, dass Quiles genau das Richtige getan hat: nicht auf den Übergriff reagieren, die Hände zeigen und die Kamera die Gewalt des Gegners aufzeichnen lassen. Die Logik ist gnadenlos: Hätte er sich gewehrt, hätten die Medien ihn als Täter dargestellt, und er hätte die Nacht auf der Polizeiwache verbracht. Die Zurückhaltung, so demütigend sie war, ermöglicht ihm und seiner politischen Strömung, die Opferrolle gegenüber einer gewalttätigen Linken für sich zu beanspruchen. Diese Position, die unter den Kommentatoren die Mehrheit vertritt, sieht in jeder körperlichen Reaktion einen enormen taktischen Fehler.

Der Aufschrei nach verlorenem Testosteron

Aber nicht alle sehen das so. Ein anderes, kleineres, aber vehementes Lager hält die Passivität von Quiles für eine erbärmliche Show, die das Bild der Rechten schwächt. Sie argumentieren, ein Mann, insbesondere einer, der eine Partei vertritt, die für Recht und Ordnung eintritt, sollte körperlich in der Lage sein, einen Übergriff einer menopausalen Frau abzuwehren. Sich maßvoll zu verteidigen hätte nicht ins Gefängnis geführt, sondern Entschlossenheit gezeigt. Für sie ist die Rechte voller "Weicheier", die das Opferbild über die Würde stellen, und das vergrault den Wähler, der Männer mit Testosteron sucht, die ihre Ideen und sich selbst verteidigen können.



Die offene Frage ist, ob die Opferstrategie Wahlerfolge bringt oder im Gegenteil das Stereotyp einer schwachen Rechten zementiert, die sich auf der Straße nicht behaupten kann. Die Zeit wird zeigen, ob der Wähler die Gerissenheit oder den Mumm belohnt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (25 Antworten).

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