Viel essen, aber dünn bleiben: Gene, Darmflora oder Trainingsfehler?

Trotz 1,75 m Größe und intensivem Training stagniert das Gewicht bei unter 50 kg. Ursachen liegen oft in Genetik, Darmflora oder falscher Ernährung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Warum manche doppelt so viel essen und nicht zunehmen

Mit 17 wog er 50 Kilo. Mit 29, bei einer Körpergröße von 1,75 m, lag sein Gewicht immer noch zwischen 49 und 51 Kilo. Zwei Jahre Fitnessstudio, fünf Mahlzeiten am Tag, Kalorienzählen und Proteinshakes bewegten die Waage keinen einzigen Dezimalpunkt. Der Fall stammt von jemandem, der sich dazu verurteilt sieht, „als alter Mann ein runzliges Skelett zu sein“, während er sah, wie Neulinge innerhalb eines Monats Schwarzenegger-Bizeps aufbauten.

Die Frage ist auch nicht ungewöhnlich: Warum nehmen manche Körper doppelt so viel Nahrung auf wie ihre Nachbarn und speichern kein einziges Gramm Fett? Im Verlauf des Threads entwickelte sich daraus eine Debatte über Genetik, Trainingsfehler und etwas, das niemand vollständig klären konnte.

Glykogenspeicher und Muskelabbau durch Übertraining

Eine der häufigsten Erklärungen bezieht sich auf die Glykogenspeicher. Wer diese nur gering gefüllt hat, erschöpft seine Energie bereits bei minimaler Belastung, und der Körper greift zur Deckung des Bedarfs auf Aminosäuren aus dem eigenen Muskelgewebe zurück. Das Ergebnis: Man trainiert hart, macht keine Fortschritte und kann sogar schlechter dastehen als zuvor. Die meistzitierte Zahl zur Verdeutlichung ist die des Betroffenen selbst: Zwei Jahre Fitnessstudio mit fünf Mahlzeiten täglich bis zum Brechreiz, ohne sichtbare Gewichtszunahme.

Daraus folgt die Empfehlung, generische Trainingspläne aufzugeben und Krafttraining mit kontrollierter Steigerung der Lasten zu betreiben, statt nur auf die Kilos auf der Waage zu schauen. Details zur konkreten Umsetzung dieser Pogre, einschließlich Sätzen, Wiederholungen und Gewichten, werden hier nicht ausgeführt.

Genetik oder falsches Training und Ernährung?

Hier spaltet sich die Diskussion in zwei Lager. Eine Gruppe ist sich sicher: Es liegt an den Genen, einem schnellen Stoffwechsel und einer ektomorphen Konstitution. Der Vorteil sei, dass man nie Probleme mit Übergewicht habe; der Nachteil, dass man bei Nahrungsmittelknappheit stärker leide als andere. Dem gegenüber steht die Erfahrung langjähriger Fitnessstudio-Nutzer: Es sei nicht die Genetik, sondern die falsche Beratung. „Ich habe gesehen, wie Dicke definiert wurden und Dünne 15 bis 20 Kilo Muskelmasse aufbauten“, fasst ein Veteran zusammen, der direkt ein zugrunde liegendes Gesundheitsproblem vermutet.

Der Verdacht ist nicht unbegründet. Der Betroffene berichtet von ständiger Müdigkeit, Schwäche, Kopfschmerzen bei Anstrengung und einer blass-gelben Hautfarbe. Bluttests sind unauffällig, und ein Arzt empfiehlt ihm angeblich nur, viel Obst zu essen – lächelnd.

Darmflora und fehlende Tests

Ein anderer Ansatz konzentriert sich auf die Darmflora. Ein bemerkenswerter Bericht: Jemand, der zeitlebens extrem dünn war, änderte seinen Stoffwechsel nach einem schweren Unfall und einem Krankenhausaufenthalt. Von purem Muskelfasergewebe ohne Volumen wechselte er zu einer Tendenz zur Fetteinlagerung. Die Ursache? Niemand konnte sie beweisen.

Unter den konkreten Ratschlägen findet sich einer, den ein Nutzer von einem echten Arzt fordert: Überprüfung der unkonjugierten Bilirubinwerte. Ein weiterer Punkt wird oft übersehen: Hyperaktivität als versteckter Mechanismus, um das Gewicht niedrig zu halten. „Es gibt auch nervöse Dicke“, lautet die Antwort darauf.

Alkaline Diät, Ayurveda und der stabile pH-Wert

Der Thread driftet in Bereiche abseits wissenschaftlicher Evidenz. Diskussionen über alkalische Diäten zur Osteoporose-Prävention oder das Meiden von Schweinefleisch und Meeresfrüchten wegen angeblicher Übersäuerung des Blutes tauchen auf. Laut einem anderen Teilnehmer verändert die Ernährung nur den pH-Wert des Urins, nicht den des Blutes, den der Körper eigenständig stabil hält. Auch die ayurvedische Klassifikation der Doshas und das Profil „Vata“ mit schnellem Stoffwechsel und Schwierigkeiten beim Gewebeaufbau werden erwähnt. Wer dies vorschlägt, verlässt schließlich frustriert die Diskussion, da niemand bereit sei, Neues zu lernen.

Ein Nutzer warnt zudem: Die gefährlichsten Diabetiker seien die schlanken, weil sie im Spiegel keine Insulinresistenz vermuten.

Das verwirrendste Detail kommt fast zum Schluss. Jemand behauptet, 15 Kilo verloren zu haben, kaum Sport gemacht zu haben und dabei keine Muskelmasse eingebüßt zu haben. Die Antwort war ein klares Nein: Das ist unmöglich. Selbst Profis im Zyklus wissen, dass man immer Muskelmasse zusammen mit Fett verliert. Jeder mit Ahnung weiß, dass das gelogen ist. Niemand lieferte weitere Analysen zur Klärung.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (169 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

Volver