Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Valencias 'Caloret': Appetit, Reisgerichte und steigende Preise
Valencias 'Caloret' macht Appetit. Die Meeresfrüchtepreise steigen schneller als die Inflation, und die Paella spaltet Puristen und Touristen.
Valencias 'Caloret': Appetit, Reisgerichte und steigende Preise
Warum isst man in Valencia gerade dann mehr, wenn die Hitze am stärksten drückt? Wer zehn Tage in der Comunitat Valenciana verbringt, erlebt für viele eine endlose Abfolge von Mahlzeiten: Paellas, Reisgerichte, Cremaets und Horchata. Die volkstümliche Erklärung heißt 'Caloret', jene schwüle Hitze, die zu einer Paella mit Socarrat einlädt oder – nach Ansicht der Puristen – zu einem Ofenreis (Arroz al horno) oder einem All i pebre.
Der Caloret-Appetit: Bedarf an Salzen oder kulinarische Ausrede?
Der immer wiederkehrende Hunger hat eine physiologische Erklärung: Der Körper verlangt nach Ersatz für die Salze, die mit dem Schweiß verloren gehen. Die Theorie passt zum Klima, auch wenn niemand bewiesen hat, dass Reis die beste Medizin ist. Aber die Tradition hat Vorrang, und jede Strömung hat ihr heiliges Gericht.
Meeresfrüchte zu Höchstpreisen und unmögliche Tische
Die Preise für Meeresfrüchte auf dem Mercado Central steigen schneller als die Inflationsrate im Jahresvergleich. Wer an der Malvarrosa keinen Tisch reserviert hat, isst am Ende einen Calamari-Bocadillo am Strand. Die Kombination aus Tourismus, Hitze und saisonaler Nachfrage macht Reis zu einem boomenden Geschäft.
Paella: Touristenikone oder lokale Ketzerei
Die 'Paella valenciana' spaltet die Gemüter. Für die strengsten Puristen ist nur Reis mit Kaninchen und Schnecken, über Weinrebenholz im Bajo Vinalopó gegart, würdig; die Paella mit Socarrat bleibt den Touristen überlassen. Die Kontroverse grenzt ans Politische: Die Kritik an der Regierungskoalition der Region, PP und Vox, schlägt auf das Rezept über.
Der Appetit des Mittelmeers ist real und kennt keine Debatten. Er kennt nur Preise und Wartezeiten. Und das Wissen, dass am Ende der beste Reis das Gericht ist, das gerade nicht im Trend liegt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).
In der Region Valencia sind über 100.000 Jugendliche weder in Ausbildung noch beschäftigt. Niedrige Löhne, hohe Mieten und fehlende Plätze für die Berufsbildung verschärfen die Krise.
Das Restaurant Burguettos aus Apizaco-Tlaxcala gewinnt den 65. Concurs Internacional de Paella Valenciana de Sueca: 2.500 Euro und eine Silbermedaille.
Der Verdächtige eines mutmaßlichen Sexualübergriffs am Strand Malvarrosa in Valencia kam nach einer nicht bestätigten Anzeige frei. Zwei Sommer voller Vorfälle und TV-Schweigen.
Debatte darüber, welche Berufe die KI ersetzen kann: Verwaltungsangestellte und Designer gehören zu den am stärksten Betroffenen; Richter, Politiker und Ärzte sind widerstandsfähiger.
Das EU-Embargo gegen russisches Öl hat den Dieselpreisanstieg nicht verhindert: Angriffe auf Raffinerien verringern das globale Angebot. Termine und Preisdeckel des G7.
Die zitierten 95 % weiblicher Zustimmung zur Einreise von Migranten kollidieren mit der Angst der Frauen in Ceuta, Spanien, auf die Straße zu gehen. Wer kontrolliert die Erzählung?