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Valencia im September: Paella, Horchata und Strand
Ein Fünf-Tage-Guide für Valencia im September mit Teenagern: Wo gibt es gute Paella, wo trinkt man Horchata in Alboraya und was gibt es außer dem Oceanogràfic zu sehen?
Echter Guide für fünf Tage in Valencia: Paella, Horchata und Strand
Eine fünftägige Reise nach Valencia im September mit zwei Erwachsenen und zwei Teenagern wirft eine Frage auf, die simpel scheint, aber hitzige Debatten auslöst: Wo isst man gute Paella ohne Touristenpreise? Laut Einheimischen ist das Finden von gutem Reis in der Innenstadt eine Odyssee. Die lange Antwort umfasst Busse, Felder, Horchata und Diskussionen darüber, ob Paella auf Tellern serviert oder direkt aus der Pfanne gegessen wird.
Die Unterkunft im Viertel Campanar beeinflusst die Logistik. Von dort ist das Zentrum fußläufig erreichbar, die Ciudad de las Artes y las Ciencias liegt weiter entfernt. Die Mehrheit empfiehlt Bus oder U-Bahn statt zu laufen, obwohl die Jardines del Turia – zehn Kilometer Park durch die Stadt – einen eigenen Spaziergang verdienen, besonders zwischen dem Wissenschaftsmuseum und der Puente del Real.
Wo isst man Paella in Valencia ohne Wochen im Voraus zu buchen?
Berühmte Orte erfordern Planung. Casa Carmela gilt als Qualitätsreferenz, erfordert aber Reservierungen Wochen im Voraus. Als Alternative bietet das Restaurant Tropical am Strand von Pinedo hochwertige Reisgerichte ohne den logistischen Aufwand.
Wer die Stadt verlassen möchte, findet in El Palmar klassische valencianische Paella-Angebote. Nehmen Sie Bus 25, der im Nahverkehrsticket enthalten ist, und machen Sie die Fahrt zu einem Ausflug durch die Lagune Albufera. Einige loben die Landschaft, andere warnen vor Schwierigkeiten ohne Auto. Die Barraca de Toni Montoliu im Feld von Meliana wird als Qualitätsalternative für etwa 30 Euro plus Getränke empfohlen.
Die häufigste Warnung besagt, dass die meisten Restaurants in der Hauptstadt servieren, was ein lokaler Koch als "absoluten Müll" bezeichnet. Kriterien für gute Paella: dünne Schicht, Socarrat (knuspriger Boden), Servierung direkt in der Pfanne und perfekt gekochter Reis. Wenn eines davon fehlt, ist das Gericht ruiniert.
Isst man Paella direkt aus der Pfanne?
Ja. Paella wird aus der Pfanne gegessen, alle gemeinsam. Nach Tellern zu fragen, führt in traditionellen Lokalen zu verwunderten Blicken. Das Gefäß heißt Paella, nicht Paellera: Eine Paellera ist die Frau, die Paella kocht, oder der Aufbewahrungsort, während ein Paellero der Mann ist, der sie zubereitet, oder der Grill, auf dem sie gekocht wird.
Praktische Zweifel entstehen bezüglich Kaninchen- oder Hühnerknochen oder Artischockenblättern, die beim Kauen verklumpen. Die Lösung: Wickeln Sie sie in eine Serviette. Einfach.
Horchata in Valencia: Alboraya oder Zentrum?
Horchata löst eigene Debatten aus. Klassische Empfehlungen weisen auf Alboraya hin, Heimat der Toni-Horchaterías und Optionen in Port Saplaya. Das Problem ist, dass industrielle Horchata, serviert in vielen Bars im Zentrum, schlicht als "Wischwasser" beschrieben wird.
Port Saplaya verdient einen Besuch allein wegen seiner Kanäle mit bunten Häusern, einer Brücke, die Gebäude im dritten Stock verbindet, Innenplätzen mit faulen Katzen und einem kleinen Strand mit begrüntem Weg. Es dauert weniger als eine Stunde und erlaubt mehrere Fliegen mit einer Klappe: Horchata, Spaziergang und Essen.
Was gibt es in Valencia außer Fischen zu sehen?
Das Oceanogràfic ist Pflicht für Teenager. Die Ciudad de las Artes y las Sciences vervollständigt den Komplex. Im Zentrum gehören dazu die Stierkampfarena, der Nordbahnhof, La Lonja, der Zentralmarkt, der Rathausplatz, die Fassade des Keramikmuseums im Palacio del Marqués de Dos Aguas, der Plaza de la Reina mit Miguelete-Turm und Kirche Santa Catalina, der Plaza de la Virgen mit Kathedrale und Generalitat-Palast sowie die Kirche San Nicolás de Bari, bekannt als die Sixtinische Kapelle von Valencia.
Die Türme Serranos und Quart bieten klassische Fotomotive vom Eingang zur Stadt über die Brücke. Ein Spaziergang durch das Viertel El Carmen und Radfahren entlang der zehn Kilometer langen Turia-Parks von Campanar und Cabecera-Park bis zur Ciudad de las Artes y las Sciences runden den Tag ab. Der Bioparc erscheint als Alternative: kein typischer Zoo, Tiere leben gut.
Für Fußballfans kostet der Besuch des Stadions Luis Casanova zwischen 10 und 12 Euro.
Klima im September und Logistik
September in Valencia ist ein Backofen, vergleichbar mit August. Einen Hut zu tragen ist kein Klischee. Manche warnen, dass Regen zu diesen Terminen wahrscheinlich ist.
Bezüglich Transport ist die Entfernung von Campanar zum Zentrum beträchtlich, zur Ciudad de las Sciences noch weiter. Bus oder U-Bahn sind sinnvolle Optionen. Das Flussbett des Turia ist keine Abkürzung: Es liegt im Süden, aber die gesamte Strecke von Campanar zu gehen ist eine lange Wanderung. Besser für einen spezifischen Spaziergang reservieren.
Lohnen sich fünf Tage nur in Valencia? Für Erstbesucher gelten vier Nächte als ausreichend. Mit Teenagern füllen Oceanogràfic, Ciudad de las Sciences und ein Albufera-Ausflug das Programm ohne Stress.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Obwohl ein französisches Auto das meistverkaufte ist, schaffen es weder Renault noch Modelle der Stellantis-Gruppe in die spanische Top-10 des Monats September.