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Valencia-Flut: Kritik an Mazón wegen AEMET-Vertrauens
Diskussion über die späte Warnung der DANA in Valencia. Nutzer werfen vor, dass die AEMET die Warnung mittags zurückzog und das SMS erst zweieinhalb Stunden später kam.
Valencia-Flut: Kritik an Mazón wegen AEMET-Vertrauens
In einem Diskussionsforum behaupten mehrere Nutzer, dass die AEMET (spanischer Wetterdienst) am 29. Oktober die Warnung mittags zurückgezogen habe und das Gewitter als vorbei betrachtet habe. Dies sei die Ausrede gewesen, um die SMS-Warnung erst zweieinhalb Stunden später zu senden, als die Bäche bereits über die Ufer traten und das Wasser in die Garagen drang. Die zentrale Frage sei nicht, ob eine Nachricht alle Leben gerettet hätte, sondern warum niemand sie sendete, als es noch möglich war.
Die Chronologie eines Versagens
Laut mehreren Kommentaren flossen die Bäche gegen 10:00 Uhr morgens an verschiedenen Stellen stark. Um 14:00 Uhr lagen der Generalitat Valenciana Daten über überlaufende Flüsse vor, doch man entschied sich gegen eine Evakuierung. Um 15:00 Uhr gingen die Beamten des Júcar-Wasseramts nach Hause. Um 17:00 Uhr stellte die Behörde ihre Überwachung ein. Die Massenwarnung kam erst nach 19:00 Uhr, als das Wasser bereits seine zerstörerische Arbeit getan hatte.
Das kursierende Narrativ klammert sich an einen Strohhalm: Die AEMET habe die Warnung mittags zurückgezogen, weil sich das Unwetter Richtung Cuenca bewegte. Als ob ein Sturm aufhören würde, sofort in einem Ort abzuregnen, nur weil er sich woanders hinbewegt. Als ob das Überlaufen eines Bachs vom Wetterbericht abhänge und nicht von der Wassermenge darin.
Warum wurde die SMS-Warnung nicht rechtzeitig gesendet?
Als Entschuldigung wird angeführt, man habe den Text nicht gewusst oder die Übersetzung ins Valencianische habe den Prozess verkompliziert. Zweieinhalb Stunden für eine Nachricht, die auf jedem Handy von 2005 in dreißig Sekunden geschrieben wäre. Währenddessen überwachten die Feuerwehrleute einige Bäche, aber nicht andere, und zogen sich am Nachmittag zurück. Die Sensoren des Júcar-Wasseramts fielen aus oder wurden einfach abgeschaltet, als die Schicht endete.
Einige sind der Meinung, dass eine SMS-Warnung viele Leben gerettet hätte, besonders in Gebieten, wo es gar nicht regnete, als die Flut ankam. Andere argumentieren, dass das Chaos einer unter Druck stehenden Bevölkerung bei einer Massenwarnung noch größer gewesen wäre. Im Kern geht es um die Frage, ob der Staat den Bürger schützen muss oder sich darauf beschränken soll, zu warnen, wenn es schon zu spät ist.
Der ausgefallene Radar und ungeprüfte Theorien
Laut einem Nutzer funktionierte der Radar in Murcia, der die Zone aufgrund seiner Höhe von 1.200 Metern an der Grenze zwischen Alicante und Murcia am besten abdeckt, an diesem Tag nicht. Der Radar in Valencia operierte mit alternativen Leistungsgeräten, nachdem er 2023 von einem Blitz getroffen worden war. Dieses Detail wurde von Anfang an verschwiegen; jede Information dazu wurde als Gerücht diskreditiert.
Parallel dazu kursierten Theorien über Wolkenimpfung durch Marokko, da das Tiefdruckgebiet mehrere Tage dort verblieb. Meteorologen und Landwirte hatten bereits Ende des Sommers, vor der DANA, Besorgnis geäußert. Es gibt keinen Beweis für diese Hypothese, aber die institutionelle Intransparenz fördert ihre Verbreitung.
Verteilte Verantwortung und selektive Verurteilung
Laut einem Teilnehmer war die Ministerin für Notfälle anwesend, als die Möglichkeit einer Warnung diskutiert wurde. Sie leitete die Situation. Mazón trägt die politische Verantwortung zum Handeln, aber nicht die technische Zuständigkeit. Die Warnung wurde ohne sein Okay gesendet, was beweist, dass sie auch früher hätte gesendet werden können, ohne dass der Präsident hätte eingreifen müssen.
Das Grundproblem ist, dass niemand genau weiß, wie viel Wasser ein Bach führt, außer jemand schaut nach. Die staatlichen Behörden versagten. Die Beamten hörten um fünf Uhr nachmittags auf zu arbeiten. Die Feuerwehr zog sich zurück. Und währenddessen wurde der Klimawandel zur Hauptfigur der Erzählung gemacht, um das totale Fehlen von Management zu übertünchen.
Was niemand offen sehen will
In einer Diktatur oder einer echten Demokratie hätten die Verantwortlichen für eine Katastrophe dieses Ausmaßes teuer bezahlt. In diesem Spanien zogen sich jene, die die Sparkassen ruinierten, mit Millionenabfindungen zurück. Jene, die Hunderte in ihren Häusern und Autos sterben ließen, werden weiterhin Diäten beziehen und Fotos posieren.
Die SMS-Warnung ist nur die Spitze des Eisbergs. Darunter liegen fehlende Hochwasserschutzmaßnahmen, mangelnde Koordination zwischen den Verwaltungsebenen und die Inkompetenz einer politischen Klasse, die nur nach Kompetenzen ruft, um sie dann nicht auszuüben. Die DANA betraf drei Autonome Gemeinschaften und forderte Tote in allen drei, aber nur über eine wird gesprochen. Das liegt an den Kommunikationsbüros.
Wie viele Tote braucht es in diesem Land, damit jemand zurücktritt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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