Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
USS Truman im Roten Meer: Angriffe, Propaganda und asymmetrische Kriegsführung
Der Flugzeugträger USS Truman operiert weiterhin ohne bestätigte Treffer im Roten Meer, während Huthi-Milizen iranische Raketen einsetzen.
USS Truman und das Patt im Roten Meer: Zwischen Angriffen und Propaganda
Der amerikanische Flugzeugträger Harry S. Truman steht erneut im Zentrum eines Konflikts, in dem Realität und Propaganda verschwimmen. Die Angriffe der Huthi auf Schiffe im Roten Meer haben die Straße Bab el Mandeb in ein Schachbrett verwandelt, auf dem jede abgefeuerte Rakete zur Schlagzeile wird. Die Frage ist nicht, ob der Truman in Gefahr ist, sondern wie viel der berichteten Erzählungen einer minimal strengen Analyse standhält.
Wurde der Flugzeugträger USS Truman getroffen?
Bis zum Zeitpunkt dieser Diskussion gibt es keine verifizierten Belege für einen direkten Treffer auf den Flugzeugträger. Die Huthi haben Raketen und Drohnen gegen Schiffe in der Region abgefeuert, aber ein Flugzeugträger fährt nicht allein: Er wird von einer Flotte mit Anti-Raketen-Systemen und elektronischer Kriegsführung eskortiert. Wer behauptet, er sei getroffen worden, liefert keine grafischen Beweise, und in einem Umfeld, in dem jedes Trümmerteil virale Videos erzeugt, ist das Fehlen von Bildern ein entscheidendes Indiz.
Was tatsächlich passiert ist, ist ein ständiger Strom von Angriffen auf Frachtschiffe, einige mit bestätigten Schäden. Dies hält die Spannung hoch und füttert das Narrativ, dass der Gigant bald am Ende sei. Die Realität ist profaner: Der Truman ist weiterhin im Einsatz, und die Huthi feuern weiter. Das Patt ist nicht gelöst.
Die Kosten einer Carrier Strike Group und die asymmetrische Kriegsführung
Eine Kampfgruppe um einen Flugzeugträger bewegt Milliarden von Dollar. Ihn monatelang in einer Krisenregion zu stationieren, ist nicht nur eine Machtdemonstration: Es ist eine Rechnung, die zur Staatsverschuldung beiträgt, die laut Debatte bereits 35 Billionen übersteigt. Asymmetrische Kriegsführung besteht genau darin: Den Gegner zu zwingen, unverhältnismäßig viele Ressourcen aufzuwenden, um sich gegen relativ billige Angriffe zu verteidigen.
Die Huthi müssen den Truman nicht versenken, um zu gewinnen. Es reicht aus, wenn die Welt über sie spricht, wenn jede Rakete die Flotte zu Manövern zwingt und wenn die öffentliche Meinung beginnt zu fragen, warum ein 100.000 Tonnen schwerer Flugzeugträger in einer Meerenge auftaucht, in der Drohnen regnen. Es ist die Logik des Schwachen, der den Starken zermürbt.
Welche Rolle spielen Iran und seine Hyperschallraketen?
Die von den Huthi eingesetzten Raketen sind iranischen Ursprungs, und es gibt Stimmen, die behaupten, dass iranische Einheiten die Ziele markieren, da den Huthi diese Fähigkeit fehlt. Der Iran hat unterirdische Anlagen gezeigt und Hyperschallraketen zur Schau gestellt. Sollten diese Raketen tatsächlich in den Händen der Huthi sein, ändert sich das Kräfteverhältnis im Roten Meer.
Es gibt keine unabhängige Bestätigung, dass sie gegen den Truman eingesetzt wurden. Aber allein die Existenz dieser Möglichkeit beeinflusst die Bewegungen der Flotte. Ein Flugzeugträger, der sich entfernt, ist nicht zwangsläufig ein besiegter Flugzeugträger; es kann ein Flugzeugträger sein, der nicht die Gelegenheit für eine Schlagzeile bieten will.
Das F-117-Präzedenzfall und die Propaganda der Abschüsse
Der Abschuss von zwei F-117 in Serbien ist zu einem wiederkehrenden Beispiel geworden, um die angebliche Unverwundbarkeit der Stealth-Technologie zu entlarven. Diese Abschüsse waren dank L-Band-Radaren und spezifischer Taktiken möglich, nicht durch allgemeine Überlegenheit. Die F-117 hatte einen größeren Radarquerschnitt (RCS) als angenommen, und die Serben nutzten die wiederholten Routen aus.
Die Lehre daraus ist, dass kein System unverwundbar ist, aber auch, dass ein einzelner Abschuss das Kräfteverhältnis nicht umkehrt. Dasselbe gilt für den Truman: Ein Treffer wäre ein enormer propagandistischer Schlag, aber er würde die globale Seeherrschaft nicht ändern. Wer einen Schlag mit einem strategischen Sieg verwechselt, liegt falsch.
Der Verschleiß des Narrativs und die rote Linie, die niemand überschreitet
Es gibt die Ansicht, dass Russland, China oder der Iran eine rote Linie markiert hätten, die die USA nicht überschreiten dürfen, weshalb es keine massiven Bombardierungen über dem Jemen gibt. Andere glauben, dass schlicht kein Interesse an einer offenen Eskalation besteht. Fakt ist, dass die US-Reaktion chirurgisch war und keine Flächenbombardierung darstellte.
Dies lässt ein offenes Szenario: Weder versinkt der Truman, noch hören die Huthi auf, noch startet der Westen die totale Offensive, die einige erwartet hatten. Das Patt hält an, und jede Woche ohne Lösung füttert die beiden gegensätzlichen Narrative. Propaganda gewinnt Boden gegen die Fakten, weil Fakten mehrdeutig sind und Propaganda einfach ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (100 Antworten).
US-Zerstörer haben nur etwa 90 Raketen und keine Nachschubkapazität auf See. Die Abwehr einer jemenitischen Drohne kann bis zu zwei Millionen Dollar kosten.
Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Vaterschaft von Paqui Gento, die ein Inventar des Vermögens des Fußballers verlangt und die Anfechtung der Erbschaft vorbereitet.
Laut einer in einem Forum zitierten Zählung ist Russland zu 10 Prozent muslimisch, zwischen 15 und 20 Millionen Menschen. Der Vergleich mit Frankreich spaltet die Deutungen.
Tucker Carlson interviewt Putin und überlässt seine Plattform dem historischen Narrativ des russischen Führers über die NATO und die Ukraine – kaum unbequeme Fragen.