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US-Strategische Reserven bei 40 Prozent: Brent bei 97 Dollar
Die strategischen Ölreserven der USA sinken auf 40 Prozent, während die Brent-Marke 97 Dollar erreicht. Das Abkommen mit Venezuela und der Dieselpreis sind entscheidend.
Die strategischen Reserven der USA schrumpfen auf 40 Prozent: Brent bei 97 Dollar und der Winter steht vor der Tür
Kurz vor dem Winter gehen die strategischen Ölreserven der Vereinigten Staaten weiter zurück. Den neuesten Daten zufolge sind nur noch 40 Prozent der Bestände übrig, während die Brent-Marke bei 97 Dollar pro Barrel notiert. Der Krieg mit dem Iran bleibt festgefahren, mit gegenseitigen Angriffen und einem neuen Zwischenfall: Washington hat drei iranische Öltanker bombardiert. Die Lage ist angespannt, und der Kraftstoffpreis spiegelt das wider.
Dieselpreis in den USA auf Rekordhoch, Diesel in Spanien nähert sich 2 Euro
In den Vereinigten Staaten ist der durchschnittliche Dieselpreis auf ein Rekordhoch von 5,85 Dollar pro Gallone gestiegen. In Spanien liegt der Diesel inklusive Rabatten bei rund 2 Euro, wie einige Verbraucher berichten. Der Druck auf die Kraftstoffpreise ist offensichtlich, und der Rückgang der strategischen Reserven hilft nicht.
Das Abkommen mit Venezuela: Lösung oder Übergabe des Öls an Washington?
Vor diesem Hintergrund hat die Trump-Regierung ein Abkommen mit Venezuela geschlossen, das Zugang zu 65 Milliarden Barrel verspricht. Doch das Kleingedruckte offenbart Widersprüche: Während die amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez von einem 25-Jahres-Vertrag spricht, bestätigt das Weiße Haus Konzessionen über ein Jahrhundert. Der Preis: 19 Dollar pro Barrel, mit Vetorecht für Washington und eigenen Gerichten. Der Analyst Luis Britto García nennt es einen "ewigen Raub". Die Realität ist, dass die USA zum Herrn über das venezolanische Öl werden, während Caracas ein Zahlungsversprechen und eine Unterschrift ohne Wahlen erhält, die sie stützt.
Die Frage ist, ob dieses Abkommen den Rückgang der strategischen Reserven ausgleichen wird. Einige Analysten weisen darauf hin, dass das Problem tiefer liegt: Wenn die Reserven auf 20 Prozent fallen, wird die Förderung in Salzkavernen wegen der Einsturzgefahr unrentabel. Mit der Brent-Marke bei 97 Dollar und einem festgefahrenen Krieg geht die Rechnung nicht auf. Und wie das Sprichwort sagt: "Am Montag vertragen sie sich wieder" – aber in der Zwischenzeit rückt der Winter näher.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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