US-Bericht stellt Klimakrise und CO2-Gesundheitsgefahr infrage

Das US-Energieministerium veröffentlicht einen Entwurf, der die Klimakrise anzweifelt und die Aufhebung der Regel unterstützt, die CO2 als Gesundheitsbedrohung einstufte.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

US-Bericht stellt Klimakrise und CO2-Gesundheitsgefahr infrage
US-Bericht stellt Klimakrise und CO2-Gesundheitsgefahr infrage

Das US-Energieministerium hat den Entwurf von Eine kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das Klima der USA veröffentlicht, erstellt von der Arbeitsgruppe für Klima. Laut der ersten Nachricht im Thread ist dies das erste Mal, dass eine Regierung explizit die Existenz einer Klimakrise und die Maßnahmen, die die UN und andere Länder zu ihrer Bekämpfung unterstützen, infrage stellt. Das Dokument dient, so derselbe Hinweis, als wissenschaftliche Rechtfertigung für die Entscheidung der Umweltschutzbehörde (EPA), die Regelung von 2009 aufzuheben, die CO2 als Bedrohung für die öffentliche Gesundheit deklarierte. Der Paradigmenwechsel ist tiefgreifend: Wo früher ein Gas besteuert werden musste, gibt es nun einen Rohstoff, der den Planeten grüner macht.

Was der Bericht über CO2 und Begrünung sagt

Der Text räumt ein, dass CO2 als Treibhausgas wirkt und das Klima erwärmt, behauptet aber, dass die am häufigsten verwendeten Szenarien die Emissionstrends übertrieben haben. Daraufhin betont der Bericht, dass erhöhte Kohlendioxidkonzentrationen das Pflanzenwachstum fördern, was zur „Begrünung“ und zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität beiträgt. Er weist auch darauf hin, dass sie die Alkalinität der Ozeane verringern (weniger pH-Wert), was angeblich Korallenriffe schädigen könnte, obwohl die jüngste Erholung des Großen Barriere-Riffs das Gegenteil nahelegen würde. Die Vereinigung der Klimarealisten, bestehend aus spanischen Wissenschaftlern, hatte bereits gewarnt, dass globale Klimamodelle nur begrenzte Orientierung bei der Reaktion des Klimas auf steigendes CO2 bieten und die Erwärmung an der Oberfläche sowie in der unteren und mittleren Troposphäre oft übertreiben.

Warum die Maßnahme als wirtschaftliche Anpassung gelesen wird

Die wirtschaftliche Lesart des Wandels hat die größte Reichweite. Wenn CO2 keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit mehr ist, entfällt die rechtliche Grundlage für einen großen Teil der US-Klimaregulierung und damit auch für das Argument, das die Europäische Union zur Rechtfertigung ihrer grünen Vorschriften nutzt. Einige behaupten, der Sinneswandel sei dem Druck der Öl- und Gasinteressen geschuldet, während andere kontern, dass die gegenseitige Lobby – die der grünen Subventionen – jahrelang katastrophale Modelle ohne Rechenschaftspflicht verkauft habe. Das praktische Ergebnis ist in jedem Fall, dass Washington sich vom regulatorischen Konsens löst, während Brüssel Kurs hält.

Die europäischen Kosten der Erzählung

Der Punkt, an dem die Angelegenheit von geopolitisch zu innerstaatlich wird, ist die Geldbörse. Die häufigste Kritik richtet sich nicht gegen die Energiewende selbst, sondern gegen ihre Durchsetzungsmethode: extremistische Vorschriften, grüne Steuern und anhaltende Propaganda, um Maßnahmen zu rechtfertigen, die die Wirtschaft ersticken und Unternehmen sowie Bürger ruinieren. Das Grundargument lautet, dass Europa nur für einen minimalen Anteil der globalen Emissionen verantwortlich ist, sich aber die meisten Einschränkungen selbst auferlegt. Wenn erneuerbare Energien günstiger sind, so die Überlegung, werden sie sich irgendwann von selbst durchsetzen, da Unternehmen und Privatpersonen das größte Interesse an Kostensenkungen haben.

Wer gewinnt und wer zahlt im neuen Rahmen

Der zugrunde liegende Verdacht, der in mehreren Teilen der Diskussion wiederholt wird, ist, dass das Klima als steuerliche Ausrede und Kontrollinstrument gedient hat. Es wird argumentiert, dass staatlicher Ökologismus als Hebel fungiert, um Einnahmen zu steigern und Freiheiten einzuschränken, und dass westliche Eliten ihn nutzen, um ein Modell aufrechtzuerhalten, das sich nicht mehr selbst trägt. Dagegen steht die These, dass die Erwärmung real ist, dass die Wende nicht mehr von Umweltargumenten, sondern von wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen getrieben wird und dass deren Leugnung jetzt denen hilft, die Kampagnen finanzieren. Zwischen beiden Extremen liegt eine unbequeme Tatsache: Der Energieverbrauch Chinas und Indiens wächst in einem Tempo, das keine europäische Norm ausgleichen kann.

Der verwirrende Datenpunkt

Der Bericht schließt die Debatte nicht ab, sondern eröffnet sie auf neuem Terrain: Wenn CO2 keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit ist, lautet die Frage nicht mehr, was man mit ihm tun soll, sondern wer die Kosten dafür getragen hat, ihn so zu behandeln. Und diese Rechnung zahlen in Europa die Steuerzahler seit Jahren, ohne dass ihnen jemand das Kleingedruckte gezeigt hätte.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (118 Antworten).

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