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Urgent: Proteste für die Dana-Opfer fordern 'Mazón ins Gefängnis'
Rund 200 Organisationen fordern, dass Mazón sein Mandat in Les Corts niederlegt, damit er vor der Richterin zur DANA-Flutkatastrophe vom 29. Oktober 2024 aussagen kann, bei der 233 Menschen starben.
Mehr als 200 soziale Organisationen und Gewerkschaften haben für den 26. September in Alacant eine Protestkundgebung unter dem Motto 'Mazón ins Gefängnis' einberufen. Sie fordern den ehemaligen valencianischen Ministerpräsidenten auf, sein Mandat in Les Corts niederzulegen, damit er seine Immunität als Abgeordneter verliert und vor der Richterin zu seiner Bewältigung der DANA aussagen kann. Es ist das erste Mal, dass die monatliche Demonstration die Provinz Valencia verlässt.
Die monatliche Kundgebung gegen den Umgang mit der DANA vom 29. Oktober 2024 überschreitet zum ersten Mal die Grenze der Provinz Valencia. Der Termin ist der **26. September** in **Alacant**, vor der Casa de las Brujas, dem Sitz der valencianischen Regionalregierung in der Stadt. Hinter dem Aufruf stehen mehr als **200 soziale Organisationen und Gewerkschaften**, die ein deutliches Motto gewählt haben: 'Mazón ins Gefängnis'.
Die Zahl, die über jeder Veranstaltung im Zusammenhang mit der Tragödie schwebt, lautet **233 Todesopfer**. Das ist die offizielle Bilanz einer Katastrophe, die Zehntausende Menschen schwer traf und die, zwei Jahre später, weiterhin den Kalender der Forderungen der Opferverbände prägt. Die Kundgebung in Alacant ist keine isolierte Veranstaltung, sondern ein weiteres Glied in einer Reihe, die erst elf Tage nach den Überschwemmungen begann, als Tausende in València unter dem Motto 'Mazón tritt zurück' marschierten.
## Immunität, der juristische Kern des Protests
Der Kern der Forderung ist verfahrensrechtlich. Die aufrufenden Organisationen argumentieren, dass **Carlos Mazón** sein Mandat in **Les Corts** niederlegen muss, um seinen Status als Abgeordneter mit Immunität zu verlieren und vor der Richterin aussagen zu können, die das Strafverfahren zum Umgang mit der Katastrophe führt. Solange er sein Abgeordnetenmandat behält, unterliegt seine Aussage dem jeweils zuständigen obersten Gericht, was nach Ansicht der Organisatoren die Ermittlungen verzögert und erschwert.
Der ehemalige Präsident der Generalitat Valenciana trat nach der Tragödie zurück, behielt aber sein Parlamentsmandat. Genau diese Entscheidung hat seine Immunität zum Mittelpunkt der monatlichen Proteste gemacht, die sich bisher auf die Provinz Valencia konzentrierten. Die Wahl von Alacant als Schauplatz für den 26. September erweitert die Karte des gesellschaftlichen Drucks und trägt die Forderung nach Rechenschaftslegung in die bevölkerungsreichste zweite Provinz der Region.
## Ein Veranstaltungskalender, der im Oktober gipfelt
Die Kundgebung in Alacant geht einem ereignisreichen Herbst voraus. Die wichtigsten Opferverbände haben ein Gedenkprogramm zwischen **Sonntag, dem 25., und Samstag, dem 31. Oktober**, geplant, das Trauerakte, institutionelle Ehrungen und Protestmärsche in Orten wie **Chiva**, **Cheste**, **Albal**, **Benetússer**, **Catarroja**, **Massanassa**, **Paiporta**, **Alaquàs** und **Valencia** umfasst.
Der Großteil der regionalen Märsche findet am **Donnerstag, dem 29. Oktober**, statt. Um 11:00 Uhr starten zwei getrennte Züge in der Foia de Buñol, einer aus Chiva und einer aus Cheste, die sich um 12:00 Uhr unter der Brücke der CV-50 vereinigen. Am Nachmittag starten um 17:00 Uhr zwei Märsche aus Albal und Benetússer, die sich gegen 17:45 Uhr an der Brücke über den Bachlauf zwischen Catarroja und Massanassa treffen. Die große Demonstration ist für **Samstag, den 31. Oktober**, um 18:00 Uhr ab der Plaza de la Virgen in València, vor dem Palau de la Generalitat, geplant.
## Erinnerung, Trauer und Forderung nach Rechenschaftslegung
Das Programm ist nicht nur auf Protest ausgerichtet. Am **Sonntag, dem 25. Oktober**, um 10:30 Uhr veranstaltet das Castell d'Alaquàs die Begegnung 'Memòria, unitat i futur' (Erinnerung, Einheit und Zukunft), initiiert vom Verband der Opfer und Betroffenen der DANA von Valencia, mit dem Ziel, jedes der **233 Todesopfer** beim Namen zu nennen und die Familien zu begleiten. Während der Veranstaltung wird der Dokumentarfilm 'Todo lo que perdimos' (Alles, was wir verloren) gezeigt, die Nova Muixeranga d'Algemesí tritt auf, und es gibt musikalische Darbietungen.
Am **Donnerstag, dem 29. Oktober**, um 19:00 Uhr findet am Nullpunkt der Katastrophe am Barranco del Poyo in Paiporta die Veranstaltung 'La caixa de la memòria' (Die Box der Erinnerung) statt, ein Treffen von Opfern und Freiwilligen, das die kollektive Trauer und den emotionalen Zustand symbolisieren soll, der in den betroffenen Orten fortbesteht. Da die große Demonstration am 31. Oktober mit der üblichen monatlichen Kundgebung zusammenfällt, wird mit einer deutlich höheren Beteiligung als bei den bisherigen Protesten gerechnet.
Das Strafverfahren läuft weiter, und keine der Parteien wurde verurteilt. Die Forderungen nach Rücktritt und Niederlegung des Mandats sind Anliegen der aufrufenden Organisationen, keine gerichtlichen Entscheidungen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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