Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ungarn hebt Veto auf: EU gibt 50 Milliarden für Ukraine frei
Die EU genehmigt 50 Milliarden Euro für die Ukraine, nachdem Ungarn sein Veto zurückgezogen hat. Die Debatte konzentriert sich auf Kosten pro Bürger.
Ungarn hebt Veto auf: EU gibt 50 Milliarden für Ukraine frei
Die Europäische Union hat am Donnerstag ein Hilfspaket in Höhe von 50 Milliarden Euro für die Ukraine über die nächsten vier Jahre genehmigt, nachdem Ungarn sein Veto zurückgezogen hatte, wie Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, mitteilte. Der ungarische Premierminister Viktor Orbán hatte die erforderliche Einstimmigkeit beim Dezember-Gipfel blockiert, was bei mehreren Staats- und Regierungschefs sichtbare Irritation auslöste. Nach Vorwürfen der Erpressung zu Beginn dieser Woche lockerte Orbán seine Haltung. Das Abkommen setzt Mittel frei, die die EU wegen Bedenken hinsichtlich der Rechtsstaatlichkeit an Ungarn zurückgehalten hatte.
Was geschah und warum es blockiert war
Das Abkommen folgt auf wochenlange Verhandlungen. Orbán nutzte sein Veto, um die Auszahlung der europäischen Fonds zu erwirken, die seinem Land zustehen und die Brüssel aufgrund von Zweifeln an der Wirksamkeit der Rechtsstaatlichkeit eingefroren hatte. Der Druck zeigte Wirkung: Ungarn hebt das Veto auf und die EU gibt die Hilfe für die Ukraine frei. Das Paket beläuft sich auf 50 Milliarden Euro, die über vier Jahre verteilt werden sollen, laut Informationen der Agentur EFE, die von El Mundo aufgegriffen wurden.
Die Nachricht wurde in einem Teil der Analyse enthusiastisch aufgenommen. Für diese Gruppe bedeutet die Freigabe einen militärischen und finanziellen Rückenwind für Kiew nach Monaten der Unsicherheit über die westliche Unterstützung. Andere legen den Fokus hingegen auf die Kosten für den europäischen Steuerzahler.
Kosten pro Europäer und Verwendung der Mittel
Eine der am häufigsten wiederholten Berechnungen in der Analyse ist die Pro-Kopf-Kostenrechnung. Bei einer Verteilung von 50 Milliarden Euro auf die Bürger der EU liegt die Zahl je nach zirkulierenden Schätzungen bei rund 100 Euro pro Europäer. Eine andere, in der Diskussion zitierte Schätzung erhöhte die Kosten auf etwa 300 Euro pro Europäer. Der Unterschied hängt davon ab, ob nur das Ukraine-Paket oder auch andere Verpflichtungen einbezogen werden.
Wohin fließt dieses Geld? Ein Teil wird für den Kauf von militärischem Material verwendet, hauptsächlich Artilleriemunition im Kaliber 155 mm, gemäß den von Analysten benannten Bedürfnissen. "Hoffentlich verwandelt sich dieses Geld in gute 155-mm-Hülsen, denn das braucht die Ukraine am dringendsten", merkte ein Kommentar an. Geld allein gewinnt keine Kriege; das tut das Material, das damit gekauft wird.
Vergleich mit dem russischen Verteidigungsbudget
Einer der Datenpunkte, die am meisten Gesprächsstoff lieferten, war der Vergleich mit den russischen Militärausgaben. Die 50 Milliarden Euro entsprechen laut einer oft wiederholten Berechnung dem gesamten jährlichen Verteidigungsbudget Russlands. Die Zahl ist beeindruckend, aber sofort traten Nuancen zutage. Manche behaupten, dass westliches Geld nicht so viel wert sei wie die russische Währung, da der Rubel angeblich "absolut nichts wert" sei. Andere entgegnen, dass die russische Wirtschaft stärker sei, weil ihre Währung auf Rohstoffen basiere, während die europäische auf Schulden beruhe.
Die Debatte verlagerte sich auf die produktive Wirtschaft gegenüber dem Fiat-Geld. Eine Fraktion argumentiert, dass die Ukraine, deren BIP deutlich unter dem russischen liegt, zwei Jahre lang standgehalten habe, was die vermeintliche wirtschaftliche Überlegenheit Moskaus widerlege. Das Gegenargument lautet, dass Russland die Maschinerie am Laufen hält, indem es Banknoten druckt und seine Bürger zwingt, sie zu akzeptieren, und dass es Drohnen aus dem Iran und Munition aus Nordkorea kaufen muss.
Auswirkungen auf die europäische Landwirtschaft
Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf den wirtschaftlichen Zeitpunkt. "50 Milliarden für die Ukraine und die europäische Landwirtschaft bricht zusammen", fasste ein Kommentar zusammen. Die zeitliche Nähe zu den Protesten der Landwirte in mehreren europäischen Ländern, die nur am Rande erwähnt wurden, diente dazu, das Gefühl zu unterstreichen, dass Brüssel den Krieg über interne Probleme stellt. Der Verweis auf Deutschland in der Rezession und den Druck auf die öffentlichen Finanzen vervollständigte das Bild.
Kann sich Europa diese Ausgaben leisten? Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt. Für manche ist es eine Investition in Sicherheit. Für andere ist es Geld, das in den "Sumpf der Korruption" fließen und durch mehr Schulden, mehr Inflation und mehr Steuern finanziert werden wird.
Wer gewinnt und wer verliert
Die am häufigsten wiederholte Analyse besagt, dass Orbán profitiert hat. Das Aufrechterhalten des Vetos bis zur letzten Sekunde ermöglichte es ihm, die Freigabe der ungarischen Fonds auszuhandeln. "Orbán holt sich von der EU das, was er durch die Aufrechterhaltung seiner Druckposition bis zur letzten Sekunde ausgehandelt hat", merkte ein Kommentar an. Die Europäische Kommission ihrerseits bekommt, was sie will, und erfüllt das, was einige als Anweisungen aus Washington betrachten. Und die europäischen Bürger zahlen die Zeche mit ihren Steuern.
Die Diskussion spiegelte auch die Ermüdung der Debatte wider. Vorwürfe der Sektiererei, Hinweise auf Multi-Accounts und Vorwürfe fehlender Argumente dominierten den letzten Teil. "Mit den prorussischen Leuten kann man nicht diskutieren, das ist Zeitverschwendung", schloss ein Teilnehmer. "Der Dieb glaubt immer, alle seien so wie er", antwortete ein anderer. Der Austausch entwickelte sich zu einer Endlosschleife gegenseitiger Beleidigungen.
Mit diesen Voraussetzungen ist die Hilfe genehmigt und die Ukraine atmet auf. Ob die 50 Milliarden jedoch in Geländegewinne oder in ein neues Kapitel eines Kriegs münden, der Ressourcen verbraucht, ohne die Frontlinien zu verschieben, steht auf einem anderen Blatt. Die jüngere Geschichte legt nahe, dass mehr als nur Geld nötig sein wird.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (187 Antworten).
Eine 14-Jährige sagte sechs Tage nach dem Verschwinden ihrer Freundinnen aus. Manche halten sie für eine Lügnerin, andere erinnern sich an ihre Nervosität.
Ein Tweet des israelischen Außenministers Gideon Saar wirft der spanischen Regierung eine feindselige Haltung vor. Gerüchte über Reparationsforderungen kursieren.
Analysen in Spanien sehen die Corona-Pandemie als Generalprobe für den Krieg in der Ukraine, mit ähnlichen Akteuren und einem militärischen Konvoi als Auslöser.
Kämpfe unterbrechen die externe Stromversorgung von Tschernobyl. Die stillgelegten Reaktoren benötigen weiterhin Kühlung; Dieselgeneratoren decken nur etwa zwei Tage ab.