Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Ukraine meldet Einnahme von Novomaiorske, Russland räumt Luhove
Laut Tracking-Konten hat die Ukraine Novomaiorske eingenommen und Russland Luhove geräumt. Die Debatte über beschädigte Leopard-Panzer und die Kosten der Gegenoffensive geht weiter.
Ukraine meldet Einnahme von Novomaiorske, Russland räumt Luhove
Die ukrainische Gegenoffensive hat die Orte Luhove und Novomaiorske eingenommen, wie aus Meldungen von Konflikt-Tracking-Konten hervorgeht. Die Nachricht kommt wie üblich im Rauschen: Die einen sprechen von einem unaufhaltsamen Vormarsch, die anderen von einem geordneten Rückzug auf günstigere Positionen. Fest steht: Die Karte bewegt sich.
Was in Luhove und Novomaiorske passiert ist
Die Nachrichten, mit denen die Berichterstattung beginnt, sind zwei: Die ukrainische Armee hat Novomaiorske eingenommen, und die russischen Kräfte haben Luhove aufgegeben. Mehr nicht. Keine Verlustzahlen, kein Inventar erbeuteten Materials, keine Koordinaten. Die Informationen stammen von Front-Beobachtungskonten, nicht von offiziellen Mitteilungen, und das verlangt die Vorsicht dessen, der weiß, dass in einem Krieg das erste Opfer die Geografie ist.
Was sich aus dem Austausch ablesen lässt, ist ein Muster, das sich seit Beginn der Gegenoffensive wiederholt: langsame Vorstöße, kleine Orte und ein paralleler Kampf um die Deutungshoheit. Die eine Seite feiert jedes befreite Dorf wie eine Hauptstadt. Die andere beschreibt es als taktischen Rückzug auf besser verteidigungsfähige Stellungen. Beide können lügen. Beide können einen Teil der Wahrheit sagen.
Die Debatte über beschädigte Leopard- und Bradley-Panzer
Hier wird es hitzig. Ein Teil der Beteiligten behauptet, die westlichen Panzer würden in industriellen Mengen zerstört, und das beweise das Scheitern der Gegenoffensive. Die andere Seite antwortet mit einem technischen Argument: Ein Leopard, der auf eine Mine fährt und die Kette verliert, ist kein zerstörter Leopard. Er wird innerhalb von 24 Stunden repariert und kehrt an die Front zurück. Der Unterschied zwischen beschädigt, aufgegeben und zerstört ist der Schlüssel, der Propaganda von Analyse trennt.
Nach dieser Lesart wären die bislang dokumentierten Schäden drei Fahrzeuge: zwei vor Ort reparierbar und eines mit größeren Schäden, das in Werkstätten gebracht werden muss. Demgegenüber zeigt das andere Lager Videos brennender russischer Panzer und spricht von 2.000 verlorenen Panzern mit Bildbeweisen. Die Asymmetrie der Zahlen ist so brutal, dass sich beide Seiten gegenseitig beschuldigen, in einer Parallelrealität zu leben.
Die taktische Kritik: Werden die besten Mittel verschwendet?
Es gibt ein Argument, das nicht aus der ideologischen Grabenkämpfe stammt, sondern aus der militärischen Logik. Wenn man nur wenige Leopard 2A6 mit modernster Nachtsichttechnik hat, schickt man die dann zur Erkundung der ersten feindlichen Verteidigungslinie? Die Kritik besagt, dass der Einsatz der besten Einheiten für einen Aufklärungsauftrag eine Verschwendung ist, die die Durchbruchsfähigkeit für den Rest der Offensive mindert. Besser, man spart sie für den Moment des Chaos auf, wenn sie ihren Vorteil im Nacht- und Distanzkampf ausspielen können.
Die Antwort von der anderen Seite: Die russischen Verteidigungen sind intakt, und irgendjemand musste testen, wo sie nachgeben. Dass Kriege nicht mit Handbüchern gewonnen werden, sondern mit Informationen, und dass Informationen ihren Preis haben. Risia style, spotten einige mit Blick auf Wuhledar. Besserwisser, die denjenigen reinreden, die seit Jahren Krieg führen, antworten andere. Der Austausch gleicht mehr einer Abrechnung als einer Analyse, aber dahinter steht eine ernste Frage: Wie viel westliches Material kann sich die Ukraine leisten zu verlieren, bevor sich die Rechnung ändert?
Der Kampf um die Deutung: Bachmut als Spiegel
Die Diskussion driftet zu Bachmut ab, wie immer. War es ein russischer Erfolg oder eine Katastrophe? Das weiß noch niemand. Bekannt ist, dass die Ukraine enorme Ressourcen in die Verteidigung steckte, bis hin zum Austausch von Kommandeuren, die sich weigerten, weiter Truppen ins Schlachthaus zu schicken. Entweder war der Ort strategisch wichtig und ging verloren, oder er war ein russisches politisches Anliegen, und die Kosten für Moskau überstiegen bei Weitem den Wert des Geländes. Beide Lesarten passen zu denselben Fakten.
Das eigentliche Problem ist, dass jede Seite den Erfolg mit ihrem eigenen Maß misst. Für die einen ist ein Vormarsch von acht Kilometern in drei Tagen ein Sieg. Für die anderen ist es eine unzumutbare Blutung verglichen mit den zehn Metern pro Tag, um die zuvor gekämpft wurde. Dieselbe Realität, zwei unvereinbare Erzählungen.
Was die Zahlen zu Materialverlusten sagen
Die kursierenden visuellen Zählungen deuten auf ein Verhältnis von 32 russischen zu 8 ukrainischen Fahrzeugen in den letzten verfügbaren Aufzeichnungen hin. Also ein Verhältnis von 1 zu 3 oder 1 zu 4 zugunsten der Ukraine. Bleibt dieses Verhältnis bestehen, begünstigt der Verschleiß Kiew. Bricht es, kehrt sich die Rechnung um. Die Frage ist, ob diese Zählungen das gesamte Schlachtfeld erfassen oder nur das, was jemand filmen und veröffentlichen kann.
Vor diesem Hintergrund schreitet die ukrainische Gegenoffensive langsamer voran, als manche erhofft hatten, und schneller, als andere befürchteten. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Luhove und Novomaiorske der Anfang von etwas sind oder nur zwei weitere Namen auf einer Liste, die im Takt der Kriegsmeldungen wächst und wieder gelöscht wird. Nicht ändern wird sich der Kampf darum, wer die Geschichte erzählt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (99 Antworten).
Die ukrainische Gegenoffensive hat in wenigen Wochen nur gut 100 km² zurückerobert. Ohne Luftunterstützung und mit zerstörten Leopard-Panzern bricht die Erfolgsnarrative zusammen.
Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Vaterschaft von Paqui Gento, die ein Inventar des Vermögens des Fußballers verlangt und die Anfechtung der Erbschaft vorbereitet.
Nutzer vergleichen die US-Operation in Caracas mit der russischen Offensive in der Ukraine und diskutieren, warum Moskau das Kiewer Regime nicht enthauptet hat.
52 Schiffe stachen in Barcelona in Richtung Gaza in See, mindestens eines, die Mikeno, erreichte gazaische Gewässer, während Israel behauptete, alle aufgebracht zu haben.