UEFA stellt sich gegen FIFA und lehnt Verkauf der WM an Investoren ab

Die UEFA lehnt mit ihren 55 Mitgliedsverbänden einstimmig den Verkauf von WM-Anteilen an Investmentfonds ab. Infantino gerät massiv unter Druck.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die UEFA stellt sich gegen die FIFA und lehnt den Verkauf der WM an private Investoren ab

Die UEFA hat mit ihren 55 Mitgliedsverbänden ein deutliches 'Nein' zum Vorschlag der FIFA gesagt, Anteile an der Weltmeisterschaft an Investmentfonds abzugeben. "Die WM ist nicht zu verkaufen", lautet ihre klare Botschaft. Die Einsätze sind enorm: Besteht Infantino darauf, setzt er seinen Posten aufs Spiel. Es wird bereits gemunkelt, dass seine Zukunft ungewiss ist, sollte das Projekt ohne die Unterstützung Europas weiterverfolgt werden.

Die FIFA soll insgeheim einen Plan ausgearbeitet haben, um Anteile am Turnier bei privaten Investoren zu platzieren, ohne die Konföderationen zu konsultieren. Die UEFA bezeichnet dies als "verantwortungslos und unvertretbar". Auch die Concacaf hat sich distanziert und mangelnde Transparenz beanstandet. Die entscheidende Abstimmung liegt bei den 211 Mitgliedsverbänden, doch mit Europa dagegen wird die benötigte Mehrheit (105 Stimmen) schwierig.

Manche sehen hinter Infantino die großen Sponsoren aus dem Nahen Osten und den USA. Andere meinen, dass das Geschäft ohne den europäischen Fußball kollabiert. Schon wird über einen kompletten Bruch und eine alternative WM der UEFA nachgedacht, was allerdings ein rechtliches und sportliches Erdbeben wäre. Vorerst steht der Showdown fest: Entweder die FIFA lenkt ein, oder der Weltfußball zerbricht in zwei Teile.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).

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