Tweet behauptet: spanisches Königspaar will Opfern des Sturms auf Ceuta gedenken

Ein Tweet des Kontos @La Bandera behauptet, das spanische Königspaar werde auf dem muslimischen Friedhof von Ceuta den Toten des Sturms auf die Stadt gedenken; der Königliche Hof…

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Tweet behauptet: spanisches Königspaar will Opfern des Sturms auf Ceuta gedenken
Tweet behauptet: spanisches Königspaar will Opfern des Sturms auf Ceuta gedenken

Auf dem muslimischen Friedhof von Ceuta soll das spanische Königspaar der Menschen gedenken, die beim Sturm auf die autonome Stadt starben – so steht es in einem Tweet des Kontos @La Bandera. Der Beitrag allein hat genügt, die öffentliche Debatte zu entfachen: Manche lesen die Entscheidung des Königlichen Hauses als Affront, da jene Todesfälle im Rahmen einer Invasion und nicht einer Migrationstragödie occurred seien. Die genaue Zahl der Opfer taucht in den verbreiteten Informationen nicht auf, doch die Symbolik der Geste – Krone, Friedhof und Grenze – hat genügt, um die Wunde von Ceuta wieder zu öffnen.

Was über die Ehrung auf dem muslimischen Friedhof bekannt ist

Die Ankündigung, die dem Konto @La Bandera zugeschrieben wird, verortet das Königspaar auf dem muslimischen Friedhof von Ceuta, um der beim Sturm auf die Stadt Gestorbenen zu gedenken. Weder Datum noch Format des Akts werden genannt, ebenso wenig, ob es sich um einen offiziellen Besuch oder eine private Geste handelt. Die Information nennt auch nicht, wie viele Menschen starben und unter welchen genauen Umständen – eine Lücke, die alle möglichen Deutungen genährt hat.

Klar ist nur der Rahmen: ein muslimischer Friedhof, eine Grenzstadt und eine Monarchie, die nach der kritischen Erzählung während der gesamten Demokratie ohne größere Probleme mit den sozialistischen Regierungen zusammengelebt hat. Die Verknüpfung von Bourbonen und Sozialisten als zwei Seiten desselben Verrats am Land ist einer der meist wiederholten Stränge der Diskussion.

Die These vom Pakt: Masseneinwanderung und offizielles Schweigen

Ein Teil der Analyse vertritt die Auffassung, dass das Geschehen in Ceuta weder ein Einzelfall noch eine bilaterale Krise mit Marokko war, sondern das Ergebnis einer abgesprochenen Politik der Masseneinwanderung. Wer geglaubt habe, alles sei die Schuld des Nachbarlands, solle von seinem hohen Ross steigen. Und wer die europäische Realität weiterhin als Links gegen Rechts lese, so der Zusatz, solle von zweien steigen.

Diese Lesart passt zur Unzufriedenheit mit einer Monarchie, der vorgeworfen wird, sich vor Spaniens Feinden zu buckeln. Der Vorschlag, der kursiert, ist so direkt wie unbequem: auf die Dienste einer Familie zu verzichten, die als korrupt, dirnenhaft und kriecherisch beschrieben wird. Die Schärfe der Sprache zeigt, wie groß der Ärger ist.

Der König, Marokko und die Geste, die nicht endet

Manche deuten die Ehrung als Zeichen, dass der König aufhören will, König zu sein, oder zumindest bereit ist, einen sehr hohen symbolischen Preis zu zahlen. Der Vergleich mit dem, was in Paiporta geschah – dort wurde ein Windhund empfangen, nicht der Monarch –, ist zum Dauerwitz der Diskussion geworden. Der Besuch, so einige, habe nun seine Erklärung: Jetzt verstehe man den Grund.

Andere vermuten, die Botschaft sei an einen König gerichtet, wobei unklar bleibt, ob an den von Spanien, den von Marokko oder an beide. Die Mehrdeutigkeit ist an sich schon die Zusammenfassung der Sache.

Ein Land ohne Lösung und eine angezweifelte Monarchie

Pessimismus zieht sich durch viele der Beiträge: Das sei nicht mehr zu reparieren und werde es auch nie, und viele bezweifeln, dass sie es noch erleben. Die Scham wird mit einem unbequemen Metapher ausgedrückt: Das sei, als wäre man eine Prostituierte und bezähle obendrein noch den Zuhälter. Das wiederholte Fazit: Die Monarchie habe es sich während der gesamten Demokratie zu bequem eingerichtet, und es sei Zeit, über ihren Fortbestand nachzudenken.

Die Anekdote zum Abschluss hat wenig Institutionelles: ein Podcast über Theodore Murr, den Priester, der Chauffeur und Freund des Kardinals Gagnon war, und über den Bericht, den dieser drei Päpsten über die freimaurerische Infiltration des Vatikans vorlegte. Die Geschichte, die mit Ceuta nichts zu tun hat, veranschaulicht das Misstrauen gegenüber allen Institutionen.

Wie weit ist die Krone bereit zu gehen, um eine Geste zu stützen, die ein Teil des Landes als Verrat liest?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (33 Antworten).

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