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Türkei räumt ein: Ihre Tourismuskrise treibt Spaniens Rekordzahlen
Türkische Medien geben zu, dass die regionale Instabilität Touristen nach Spanien umleitet, wo Rekorde gebrochen werden. Gibt es eine Schattenseite?
Die Türkei-Krise beflügelt Spaniens Rekord: Die türkische Presse gibt es zu
Die geopolitische Instabilität im Nahen Osten hat die Touristen am Ende Richtung Spanien umgelenkt. Die türkische Presse räumt ein, dass diejenigen, die nicht an ihre Küsten reisen, auf dem spanischen Markt Rekorde brechen. El Economista zitiert einen Artikel mit der Schlagzeile, wie "der Ansteckungseffekt des Kriegs im Iran das türkische Tourismuswunder versenkt und die Überholjagd Richtung Spanien abrupt stoppt". Die wahrgenommene Sicherheit ist zum entscheidenden Faktor geworden.
Der Preis der Sicherheit
Während die Türkei zusehen musste, wie ihre Tourismuszahlen schrumpften, fährt Spanien Saison um Saison historische Höchstwerte ein. "Man macht keinen 15-tägigen Urlaub, um in Angst zu leben", fassen die Analysten zusammen. Der Konflikt im Iran und Trumps Rhetorik haben einen Dominoeffekt ausgelöst, von dem das europäische Mittelmeerziel profitiert. Die Frage ist, ob dieser Boom strukturell ist oder eine Blase aus fremder Instabilität.
Und der echte Gewinn?
Nicht alles ist Gold. Manche sagen auch "viele Touristen, aber wir werden ärmer" und stellen damit die geringe Rentabilität des Massentourismus-Modells zur Debatte. Überlauf und prekäre Arbeitsbedingungen sind die Kehrseite der Rekorde. Die Abhängigkeit von einem so volatilen Sektor wie dem Tourismus, der geopolitischen Krisen ausgesetzt ist, lässt Spanien in einer fragilen Position zurück: Würde der Nahe Osten morgen befriedet, könnte sich der Strom umkehren.
Die Paradoxie: Der spanische Tourismuserfolg beruht auf dem Unglück anderer. Niemand weiß, wie lange dieser vergleichbare Vorteil anhält, aber die Daten sind derweil unbeirrbar.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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