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Trump-Wähler erleben Abschiebung am eigenen Leib
Eine kubanisch-amerikanische Republikanerin fühlt sich verraten, nachdem ihr Mann, seit über 20 Jahren in den USA und ohne Englischkenntnisse, abgeschoben wurde.
Sie wählten Trump, nun werden ihre Familien abgeschoben
Eine Frau kubanischer Herkunft, Republikanerin, sagt, sie fühle sich von Trump „verraten“, nachdem ihr Mann abgeschoben wurde. Er lebte seit mehr als 20 Jahren in den Vereinigten Staaten und sprach kein Englisch. Sie bleibt allein mit einem querschnittsgelähmten Sohn und einer dreijährigen Tochter zurück und fürchtet um ihren Job, da das Haupteinkommen des Haushalts wegfällt. Der Fall, der in sozialen Medien viral ging, hat eine unangenehme Debatte neu entfacht: jene derer, die eine harte Einwanderungspolitik unterstützten, im Glauben, sie selbst seien nicht betroffen.
Vom Wahlkampf für die Mauer zur anderen Seite
Das häufigste Argument in diesem Fall ist die Verwirrung. Ein legaler Arbeitnehmer, so heißt es, habe Trump gewählt, damit irreguläre Migranten ihn nicht mehr belästigen, und sei dann wie einer von ihnen behandelt worden. Die schärfste Antwort auf diese These lautet, dass es keine solche Verwirrung gebe: Die Einwanderungspolitik unterscheide nicht zwischen Gut und Böse, und die Kampagne, die Selektion versprach, war genau das – eine Kampagne. Bei der Überprüfung wird nicht nach dem Wählerstatus gefragt.
Ein oft wiederholter Datenpunkt im Diskurs erfordert Kontext: Laut einer Online-Berechnung entfielen national fast 46 % der hispanischen Stimmen auf Trump. Falls dies stimmt, zerbricht die Idee, dass kein Latino andere Latinos draußen haben wollte, von selbst. Befürworter dieser Zahl ergänzen, dass viele hispanische Wähler mit legalem Status die Abschiebung als Problem anderer sahen.
Warum sind Englischkenntnisse Voraussetzung gegen Abschiebung?
Ein Schlüsselelement des Falls ist die Sprachanforderung. Die zitierte Anordnung verlangt Nachweise von Englischkenntnissen, um Verkehrszeichen zu lesen, mit Behörden zu kommunizieren und Sicherheitsverfahren einzuhalten. Befürworter argumentieren, niemand werde wegen Spanischsprachigkeit abgeschoben, sondern man könne keinen schweren LKW fahren, ohne die Verkehrsregeln zu verstehen. Kritiker halten dagegen, dass die Anforderung als tatsächliches Filterinstrument für Ausweisungen diene, nicht als technischer Standard.
Der im Diskurs gezogene Vergleich ist innerstaatlich: Wenn Spanien von ausländischen LKW-Fahrern Spanisch verlangen würde, wäre das Maßnahme mit demselben Argument verteidigt worden. Es geht nicht um die Sprache, sondern darum, ob die Sprache das Kriterium oder nur die Ausrede ist.
Die Präzedenzfälle, die die Erzählung stören
Der häufigste Einwand gegen die Rahmung dieses Falls betrifft die Abschiebungen während Obamas Präsidentschaft, die laut Diskussionsträgern den Rekord für Massenausweisungen halten. Das Argument ist einfach: Wenn das Problem die Abschiebung ist, begann es nicht mit Trump. Gegenargumente weisen darauf hin, dass der Unterschied nicht in der Zahl liege, sondern darin, wen die Botschaft adressiere und wie sie verkauft werde.
Die Diskussion bewegt sich dann auf unangenehmeres Terrain: Wenn es dumm ist, zu wählen in der Hoffnung, ein Politiker löse die eigenen Probleme, dann liegt das Problem beim Wähler, nicht beim Kandidaten. Und wenn Kritik nur laut wird, wenn die Gegenseite gewinnt, ist die Analyse Propaganda.
Was gewählt wurde und was daraus folgt
Das Fazit des Falls ist das bitterste. Die abgeschobene Familie ist kein Einzelfall, sondern das Beispiel, das auf den Tisch gelegt wird, um einen Widerspruch zu illustrieren: Wer eine Abschiebungspolitik unterstützte, weil er glaubte, die rote Linie ziehe anderswo, stellt fest, dass sich die rote Linie verschiebt. Die Frau kümmert sich allein um zwei Kinder, eines davon gelähmt, und ihre Beschäftigung ist unsicher.
Die vollständige Berechnung des Verlusts des Haupteinkommens bei Hypothek oder Miete und zwei Unterhaltsberechtigten ergibt eine desorientierende Zahl. Und das abschließende Datum ist das einfachste: Die Anordnung unterscheidet nicht zwischen denen, die Trump wählten, und denen, die es nicht taten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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