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Trump verhandelte NAFTA in erster Amtszeit neu
Laut Debatte verhandelte Trump das NAFTA-Abkommen in seiner ersten Amtszeit neu. Der mexikanische Taco bleibt auf dem US-Markt ungebremst.
Der Taco als Handelswaffe, die Trump nicht wahrhaben will
Die Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens war der erste Warnschuss. Trump verhandelte das NAFTA-Abkommen in seiner ersten Amtszeit neu und präsentierte dies als tarifpolitischen Sieg gegen Mexiko. Doch ein Sektor argumentiert, dass der eigentliche Kampf nicht an den Zollgrenzen ausgetragen wird, sondern bei etwas schwerer Messbarem: beim Taco. Diese Idee kursiert stark in wirtschaftlichen Kreisen und hat sich zu einer der meistzitierten Thesen in der spanischen digitalen politischen Debatte entwickelt. Es ist kein Witz. Es ist eine Art, den internationalen Handel vom Produkt her zu betrachten, nicht vom Tarif.
Was hat der Taco mit Trumps Handelspolitik zu tun?
Das am häufigsten wiederholte Argument ist einfach: Trump verhandelte das NAFTA-Abkommen in seiner ersten Amtszeit neu, doch der Fluss mexikanischer Produkte in die USA kam nie zum Stillstand. Die mexikanische Küche – insbesondere der Taco – etablierte sich als Massenkonsumkategorie auf dem US-Markt, mit eigenen Ketten und Präsenz in Supermärkten. Das macht den Taco zu einem Produkt, das kein Zolltarif aus dem Regal entfernen kann. Die Handelspolitik kollidiert mit dem Konsumverhalten.
Manche treiben das Argument weiter und behaupten, dass die Strategie, die Trump hasst, nicht der Taco selbst ist, sondern was er repräsentiert: ein Produkt migrantischen Ursprungs, das im amerikanischen Mainstream-Konsum nicht mehr von diesem zu unterscheiden ist. Die mexikanische Gastronomie ist so tief in der nordamerikanischen Ernährung integriert, dass sie nicht mehr als Importware wahrgenommen wird, sondern als Gewohnheit. Dies ist das Terrain, das keine zollpolitische Verhandlung zurückgewinnen kann.
NAFTA, Zölle und die Grenzen der protektionistischen Erzählung
Das in der Debatte oft genannte Faktum ist, dass Trump das NAFTA-Abkommen in seiner ersten Amtszeit neu verhandelte. Das war die Geste. Das Ergebnis war laut der weit verbreiteten Lesart ein neues Abkommen mit neuem Namen und einer Handelsstruktur, die weiterhin vom gleichen Warenfluss abhing. Protektionismus hat eine Grenze: den Verbraucher. Und der amerikanische Verbraucher isst Tacos.
Die Paradoxie besteht darin, dass das Produkt, das diese Integration am besten symbolisiert, weder ein Auto noch ein Fernseher ist. Es ist eine gefaltete Tortilla. Der Taco funktioniert als Thermometer der handelspolitischen Integration, weil seine Wertschöpfungskette grenzüberschreitend ist: Mais, Fleisch, Avocado und Verpackung überqueren Grenzen, bevor sie auf dem Teller landen. Den Taco zu besteuern bedeutet, die gesamte Speisekammer zu besteuern.
Warum der Taco zum politischen Symbol wurde
Der Taco hörte auf, ethnische Küche zu sein, und wurde zur Konsumkategorie. Das weiß jeder Marktanalyst. Was weniger klar ist: Ob die Handelspolitik diesen Prozess umkehren kann. Die Strategie, die Trump hasst, ist in Wirklichkeit die Strategie, die der Konsum bereits gewonnen hat: die Integration des migrantischen Produkts in den alltäglichen Einkaufswagen.
Die spanische politische Debatte hat diese These aufgegriffen und zum Gemeinplatz gemacht. Man spricht über den Taco, wie man früher über Stahl oder Autos sprach: als einen Sektor mit Interessen, Lieferketten und Druckkapazität. Der Unterschied ist, dass der Taco kein Lobbying betreibt. Er hat Kunden.
Die Prognose, unter Vorbehalt, lautet, dass der Taco in den USA weiterhin verkauft wird, unabhängig davon, wer das Weiße Haus bewohnt. Die Handelspolitik kann Zölle erhöhen, aber sie kann keinen Appetit gesetzlich regeln. Wenn jemand einen Weg findet, eine Gewohnheit zu besteuern, möge er es sagen. Bis dahin wird der Taco die Verhandlung gewinnen, die Trump nicht verlieren will.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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