Spanien als US-Staat 51: Radikale Lösung für Krise

Die Idee, Spanien zum 51. Bundesstaat der USA zu machen, entspringt dem Gefühl politischer und wirtschaftlicher Instabilität.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Vorschlag, Spanien in den 51. Bundesstaat der Vereinigten Staaten umzuwandeln, ist eine Reaktion auf tiefgreifende Unzufriedenheit mit der nationalen Politik und ein Versuch, Schutz vor innerer Spaltung und externem Druck zu finden.

## Frustration über die aktuelle Entwicklung

Manche betrachten die politische Lage in Spanien als einen unumkehrbaren Weg in den Abgrund. Das Land scheint auseinanderzubrechen, nicht zuletzt aufgrund hausgemachter Probleme. Es wird von einer Wiederbelebung alter Hassgefühle gesprochen, von einer erzwungenen Spaltung zwischen Brüdern, um Ressentiments gegen ein politisches Lager zu schüren. Die Vorstellung ist, dass man bereit sei, Souveränität und sogar die eigene Heimat an Mächte wie Venezuela oder Marokko abzutreten, nur um zu verhindern, dass die Rechte regiert.

Für jene, die diese Situation leidvoll erleben, geht dieses Szenario über einen einfachen Regierungswechsel hinaus. Es wird argumentiert, dass die aktuelle Regierung nicht im Interesse der Spanier handelt, sondern einer spezifischen "Klientel" dient. Man weist darauf hin, dass Reichtümer verteilt werden – teils zugunsten des venezolanischen Regimes, ohne dass dies der dortigen Bevölkerung nützt –, und dass Marokko Territorien und Ressourcen überlassen werden. Am schmerzhaftesten ist aus dieser Sichtweise, dass Wähler eines bestimmten politischen Spektrums bereit sind, sich selbst zu verarmen, solange die Rechte nicht an die Macht kommt; zugleich herrscht die Angst, dass die Linke bei einem Rechtsruck Chaos stiften würde, statt eine funktionierende Regierung zu ermöglichen.

## Eine radikale Lösung? Die Annexion durch die USA

Angesichts dieses Szenarios taucht ein Vorschlag auf, der mit allen traditionellen Mustern bricht: **Spanien** soll zum **Staat 51** der **Vereinigten Staaten** werden. Die Hauptmotivation wäre das Bedürfnis, dass die **USA** als Beschützer des spanischen Kultur- und Religionsguts fungieren. Man skizziert eine Zukunft, in der unter der amerikanischen Flagge die territorialen Ansprüche Marokkos auf **Ceuta** und **Melilla** jegliche Kraft verlieren würden.

Laut den Befürwortern würde diese hypothetische Annexion verschiedene Elemente eliminieren, die sie als schädlich für die Nation ansehen. Genannt werden die Ausrottung des Nationalismus, des Kommunismus, des "Sanchismo", der autonomen **Gemeinschaften**, des **Königs** sowie der sogenannten "politischen Kaste". Die Idee ist, dass die mangelnde demokratische Toleranz, angeblich durch den Nationalismus aufgezwungen, verschwinden und die Korruption enden würde, die man der "Ultra-Linken" zugesteht, aber der **PP** (Partido Popular) nicht. In dieser Vision würden die Nationalisten den Staat ausnutzen, indem sie die Schwäche von **Sánchez** ausreizen; Sánchez wiederum wird wahrgenommen als jemand, der gegenüber den Spaniern hart, gegenüber ausländischen Mächten jedoch nachgiebig ist.

## Der amerikanische Lebensstil als Vorbild

Ein weiterer Aspekt der Debatte ist die Sehnsucht nach einem anderen Lebensmodell. Viele sehen in den USA nicht nur einen geopolitischen Schutzschild, sondern auch ein Beispiel für Individualismus und Freiheit. Die Vorstellung, Teil eines Staates zu sein, der technologisch führend ist und dessen Bürger weniger staatliche Bevormundung erfahren, übt eine gewisse Anziehungskraft aus. Kritiker merken jedoch an, dass eine solche Eingliederung den Verlust der eigenen Identität bedeuten würde. Dennoch bleibt die Frage offen, ob die tiefe gesellschaftliche Polarisierung in Spanien so weit fortgeschritten ist, dass einige tatsächlich eine externe Herrschaft als geringeres Übel empfinden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (9 Antworten).

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