Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Tintenfischdose von 1992 nach 31 Jahren intakt geöffnet
Eine Tintenfischdose mit Mindesthaltbarkeitsdatum 1992 wurde neben einem Kalender aus 1989 gefunden. Der Besitzer öffnete sie nach 31 Jahren, probierte aber nichts.
Tintenfischdose von 1992: Nach 31 Jahren ohne Rost geöffnet
Konserven in Dosen können jahrzehntelang haltbar bleiben, ohne sich zu zersetzen. Entscheidend ist nicht das aufgedruckte Datum, sondern dass die Dose verschlossen bleibt und das Metall keine Löcher hat. Ein konkreter Fall illustriert dies deutlich: Eine Tintenfisch-Kalmar-Dose mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1992, gefunden in der Küche eines Landhauses neben einem Kalender, der im Juni 1989 stehen geblieben war, überlebte mehr als drei Jahrzehnte in einem Schrank, bevor jemand wagte, sie zu öffnen.
Der Fund geschah während der Renovierung des Hauses der Großmutter des Finders. Zwischen dem Gerümpel tauchte die Dose der Marke Bernardo Alfageme im Easy-Open-Format auf, mit einer berechtigten Frage im Raum: essen, wegwerfen oder warten, bis jemand mit weniger Lebensmut den ersten Bissen nimmt? Die Antwort ließ auf sich warten. Zuerst wurde die Küche gelüftet. Dann wurde die Dose geöffnet.
Ist „Mindestens haltbar bis“ dasselbe wie ein Verfallsdatum?
Nein. Der Hinweis „mindestens haltbar bis“ markiert den Punkt, ab dem der Hersteller die Produktqualität – Geschmack, Textur, Farbe – nicht mehr garantiert. Er bescheinigt kein Todesdatum.
Bei hermetisch verschlossenen Metalldosen wird dieser Zeitraum sehr konservativ berechnet. Das häufigste Argument lautet, dass Dosen mit Datumsangaben von vier oder fünf Jahren auf den Markt kommen, damit die Regale rotieren und Kunden erneut kaufen. Daher bedeutet das Jahr 1992 auf dem Deckel allein nicht, dass der Inhalt verdorben war. Einunddreißig Jahre sind viel für einen Kalender, aber weniger für eine Dose, die nie geöffnet wurde.
Um das Risiko einzuschätzen, werden andere Beispiele herangezogen: Zimtdosen von 1992, die problemlos weiterverwendet werden; Hühnerkonserven, die über fünfundzwanzig Jahre alt sind und außen makellos aussehen; Militärdosen aus dem Zweiten Weltkrieg, die in Internetvideos verzehrt werden, ohne sichtbare Folgen; und sogar Honig, der in Gräbern des alten Ägyptens gefunden wurde, mit mehr als 3.000 Jahren und immer noch genießbar. Auch kursiert eine umstrittene These: Damals enthielten Dosen weniger Zusatzstoffe als heute.
Wie sah der Tintenfisch nach 31 Jahren in der Dose aus?
Aussehen trocken, ohne Soße, und ohne unangenehmen Geruch. Das Metall war sauber und zeigte nach dem Waschen keinen sichtbaren Rost. Bevor eine Entscheidung getroffen wurde, machte der Finder einen Hausversuch: Er hielt die Dose den Hunden des Hauses hin. Der große Hund ging vorbei. Der kleine tat so, als wollte er hineinbeißen.
Damit endete der Test. Die Dose wanderte in den Müll. Es gab keine Verkostung, kein Video und keinen gewonnenen Wetteinsatz. Der Tintenfisch wurde entsorgt, ohne probiert zu werden, was die häufigste und zugleich unspektakulärste Lösung in solchen Fällen ist. Bezüglich der Konservierung durch Inhaltsstoffe dominiert die Einschätzung, dass Olivenöl besser schützt als jede Soße, deren Verhalten von ihrer Zusammensetzung abhängt.
Rost und Luft: Das reale Risiko alter Konserven
Der Feind ist nicht die Zeit, sondern das Eindringen von Luft. Solange die Verpackung dicht bleibt, kann eine Konserve als praktisch ewig haltbar gelten; verloren gehen nur Nährstoffe und Textur. Wenn das Metall perforiert wird, sich wölbt oder Gas freisetzt, ändert sich das Szenario vollständig: Das Produkt kommt mit Sauerstoff in Kontakt und Bakterien finden ihren Weg.
Hier liegt der unbequeme Aspekt des Easy-Open-Formats. Die Prägung, die das Öffnen per Hand ermöglicht, schwächt das Blech genau an der exponiertesten Stelle, die mit den Jahren zuerst nachgibt. In diesem konkreten Fall widerstand der Deckel ohne Korrosionsspuren, was bei einem so alten Behälter als außergewöhnlich hervorgehoben wird.
Das direkt genannte Risiko ist Botulismus, eine seltene, potenziell schwere Vergiftung durch schlecht sterilisierte oder beschädigte Konserven. Bei einer alten Dose mit Beulen, Rost oder Verdacht auf Vakuumverlust lautet die gesundheitliche Empfehlung, sie nicht zu konsumieren. Keine Anekdote aus dem Schrank kompensiert das Risiko.
Von der Speisekammer zum Spekulationsobjekt
Alte Konserven haben auch ihren Markt. Manche sammeln Dosen nicht zum Essen, sondern als Wertanlage: Objekte, die nicht ganz verfallen, wenig Platz brauchen und someday an Sammler verkauft werden können. Der wiederkehrende Witz handelt vom Schwarzmarkthändler, der eine Sardinen-Dose für 25 Peseten kaufte, nachdem er sie von Hand zu Hand wandern sah, sie öffnete und leer vorfand.
Die Marke des Fundes selbst hat Geschichte. Bernardo Alfageme war eine der führenden Konservenfabriken der Epoche, und die Erzählung über seinen Gründer – der laut gängiger Version 1936 zusammen mit seinem Enkel ermordet wurde – dient heute als nostalgisches Argument für die damalige industrielle Qualität. Das makellose Innere der Dose nach einunddreißig Jahren, trotz einfachem Easy-Open-Verschluss, wird als Beweis angeführt.
Was passiert mit der nächsten Dose aus dem Schrank?
Mit diesem Material ist die Schlussfolgerung bescheidener, als manche es gerne hätten: Alte Konserven halten länger, als das Etikett suggeriert, aber kaum jemand ist bereit, dies mit dem Magen zu beweisen. Wahrscheinlich wird die nächste Dose aus den Achtzigern, die aus einem Schrank kommt, geöffnet, gerochen, fotografiert und im Container landen. Außer der Hunger drückt. Dann wird das Mindesthaltbarkeitsdatum definitiv zur bloßen Empfehlung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (208 Antworten).
Ein VW Passat CC von 2011 mit 340.000 km und fünf Halterwechseln wird für 8.900 Euro angeboten. In der Diskussion fallen die Preise bis auf 5.000 Euro.