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Tinte kostet mehr als Drucker, Forennutzer behauptet
HP-Tintendrucker-Nutzer berechnet 20 Cent pro Seite. Kompatible Patronen für Brother DCP-J315W sinken auf 1 Euro.
Ein Tintendrucker kostet weniger als 70 Euro, aber die Tinte ist der Posten, der die Ausgaben in die Höhe treibt. Der Fall, der die Diskussion über günstige Drucker eröffnet, fasst es ohne Schnörkel zusammen: Ein HP-Gerät, das "sehr gut" druckt, scannt und kopiert, aber laut Berechnung des Besitzers auf 20 Cent pro Seite kommt.
Der zweite Schlag kommt, wenn man versucht, den Tribut zu umgehen. Nachgefüllte und kompatible Patronen, die der Drucker nicht akzeptiert. Ein teures XL-Modell, das nach wenigen Wochen nicht mehr erkannt wird. Resets, Windungen und ein Gerät voller Tinte, das nicht druckt. Die Schlussfolgerung des Besitzers, wörtlich: Ich hasse HP. Den Kontrast bildet die Nostalgie einer alten Canon, deren Patronen 3 Euro für Farbe und 2 Euro für Schwarz kosteten und Hunderte Seiten hielten.
Was kostet das Drucken einer Seite zu Hause wirklich?
Es hängt von der Patrone ab, nicht vom Drucker. Das ist die Erkenntnis, die den gesamten Vergleich trägt. Mit dem Kit des Brother DCP-J315W senken 12 Patronen für 12 Euro die Stückkosten auf einen Euro. Beim Kauf von 24 Einheiten sinkt das Paket auf 21 Euro. Und auf dem deutschen eBay-Markt geht ein Lot von 30 Patronen für 0,66 Euro pro Stück.
Massentinte durchbricht die Untergrenze aller Szenarien. Ein Liter, gekauft für 33 Euro, bringt die Kosten pro Seite auf eine Zahl, die der Käufer selbst als unter 0,001 Euro beschreibt. Wer lieber weiter nachfüllt, hat eine andere Rechnung: 500 ml für 20 Euro, 16 ml pro Patrone und etwa 300 Seiten pro Schwarztinte ergeben 31 Nachfüllungen, also 9.375 Seiten mit einem Aufwand von 20 Euro.
Die radikale Alternative ist, nicht zu Hause zu drucken. Ein Copyshop berechnet 3 Cent für Schwarz-Weiß, und manche behaupten, dass ein gut genutzter Universitätsdrucker jede häusliche Amortisierung schlägt. Das Problem ist der Rest der Gleichung: Anfahrt, Öffnungszeiten und Zugang.
Brother DCP-J315W gegen MFC J 430 W: Der Vergleich, der den Kauf entscheidet
Beide Modelle kommen mit fast identischen Preisen und sind zum Zeitpunkt der Anfrage ausverkauft: 67,69 Euro für den DCP-J315W und 73,67 Euro für den MFC J 430 W. Der Unterschied zwischen ihnen sind sechs Euro für die Maschine und das Kleingedruckte beim Verbrauchsmaterial.
Das Vier-Patronen-Kit des oberen Modells kostet 23,74 Euro; das Sechs-Einheiten-Kit des unteren 21,19 Euro. Dort kippt die Waage. Geringerer Aufwand für den Drucker und geringerer für die Tinte, plus eine große Community, um Lösungen zu finden, wenn etwas schiefgeht. Die Empfehlung stützt sich auf diese Arithmetik, nicht auf die Druckqualität, die der Enthusiast selbst herunterspielt: "Er druckt in Schwarz-Weiß und Farbe, aber erwarte keine extreme Qualität."
Laser oder Tinte: Das Dilemma, das die Nutzung entscheidet
Wer zweimal im Monat druckt, hat ein strukturelles Problem mit Tintenstrahldruckern. Die Tinte trocknet aus, und je nachdem, wo der Injektor sitzt, ändert sich die Wartung, wie im Thread erklärt: Bei HP, Canon und Lexmark sitzt der Druckkopf auf der Patrone, sodass man bei Verstopfung eine neue kaufen muss, während Brother und Epson automatische Reinigungsroutinen haben, die Vernachlässigung mildern.
Die Monochrom-Alternative wird mit einem konkreten Fall verteidigt: Ein Samsung ML-1610 mit siebenmal nachgefülltem Toner sieben Mal, etwa 2.000 Kopien pro Nachfüllung und jeder Behälter für 4 Euro. Der Haken ist offensichtlich: Nur Schwarz. Für diejenigen, die Farbe brauchen, wird die Wahl unbequem.
Selbst nachfüllen: Der Weg, der niedrige Kosten trägt
Manuelles Nachfüllen erfordert Lernen. Es gibt Tutorials zur Reinigung der Druckköpfe für Brother-Multifunktionsgeräte und Anleitungen zum Recycling von Patronen, einige auf Deutsch mit Untertiteln. Der Preis, sagen ihre Befürworter, sind Kosten pro Seite, die Originalpatronen kaum erreichen.
Dennoch ist das System nicht zu 100 % zuverlässig. Es treten Erkennungsfehler bei Patronen auf, Warnungen vor leerer Tinte bei vollem Tank und obligatorische Reinigungen jedes Mal, wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Die Community antwortet mit aggressiveren Verfahren, aber niemand garantiert, dass sie immer funktionieren.
Wo die Berechnung feststeckt
Mit diesen Zahlen sollte das Drucken zu Hause billig sein. Und doch schwanken die angegebenen Kosten pro Seite je nach Methode, Marke und Geduld des Nutzers zwischen einem Tausendstel Euro und 20 Cent. Es gibt keinen Standard, und die Rechnung bleibt offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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HP-Tintenpatronen kosten 20 Euro und reichen für 120 Seiten (17 Cent pro Seite). Kompatible Brother-Patronen reduzieren die Kosten auf 5 Cent pro Kopie.
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