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Texanisches T-Bone-Steak als Gradmesser für Sozialkommunismus
T-Bone für 16 €/600 g in Texas und 25–30 €/kg in Spanien: das Steak als Gradmesser, mit laut einem Teilnehmer 2,5-fach höheren Löhnen
Fleisch für 16 € in Texas: Der Kapitalismus verteidigt sich an der Fleischtheke
Der Preis des T-Bone-Steaks dient dazu, ein ganzes Wirtschaftssystem zu rechtfertigen. In Texas – einem Staat voller Kühe, um es genau zu nehmen –, kosten 600 Gramm T-Bone umgerechnet rund 16 Euro, so ein Teilnehmer, während es in Spanien pro Kilo nicht unter 25 oder 30 Euro geht. Für einen Teilnehmer zeigen diese Zahlen, dass der Kapitalismus besser ernährt. Der Haken zeigt sich, wenn man den Lohn betrachtet, der dieses Fleisch bezahlt.
Rindfleisch in Texas und Spanien im Vergleich: Was die Preise sagen
Laut einem Teilnehmer liegt der Preis für Rindfleisch in Texas auf ähnlichem Niveau wie in Spanien, doch der mittlere Lohn dieses Staates ist das 2,5-Fache des spanischen. Derselbe Teilnehmer fügt hinzu, dass die Amerikaner dreimal so viel Rindfleisch konsumieren. Ein anderer behauptet, ein Angus-Stück, das hier 30 Euro kostet, werde dort für 19,33 US-Dollar verkauft, bei deutlich höheren Löhnen, und ein Dritter verweist darauf, dass Benzin dort 1 Euro pro Liter kostet.
Der Gegenargument folgt auf dem Fuß: Auch der Überfluss hat seinen Preis, so ein Teil der Analyse, wobei der Beitrag dafür keine Daten liefert.
Die Diebstahlsicherungen an den Anchovis-Dosen: Was sie über den Konsum verraten
Nach Angaben mehrerer Teilnehmer gibt es in Spanien Anchovis-Dosen mit Diebstahlsicherung, ebenso wie Cremedosen. Für sie widerlegt dieses Detail die sarracena Überlegenheit: Der Supermarkt schützt die Ware, weil es Leute gibt, die sie ohne zu bezahlen mitnehmen. Ein Teilnehmer erklärt, dass sich die Regale zunehmend sichern, wie es in New York längst der Fall ist.
Hier verwickelt sich die Sache. Manche führen den Diebstahl auf lasche Gesetze und eine bestimmte Politik zurück; andere machen Jahrzehnte des Sozialismus dafür verantwortlich. Ein Teilnehmer bringt die familiäre Erziehung in die Diskussion ein.
Die UdSSR und das 20-jährige Warten auf ein Auto
Zum historischen Argument hält ein Teilnehmer fest, dass eine sowjetische Familie 15 bis 20 Jahre auf eine Wohnung wartete, und genauso lange auf ein Auto. Ein anderer behauptet, die leeren Regale machten jede Alarmanlage überflüssig: Es gab schlicht keine Ware mehr zu schützen. Ein Dritter erinnert an das Test-Argument von Korea und Deutschland – ein Land teilen und schauen, welche Seite besser isst.
Ein Teilnehmer erzählt, dass seine Frau im Rumänien Ceaușescus aufwuchs: zweimal täglich zwei Stunden warmes Wasser, von sechs bis acht, bis es aus war, und Nachbarn, die sich beschwerten, dass ein Besuch Wasser verbrauchte. Ein anderer Teilnehmer, der die UdSSR verteidigt, erwähnt weder Rumänien noch Albanien noch Polen.
Der dort kursierenden Erzählung zufolge kam der sowjetische Lebensstandard der sechziger Jahre nicht ansatzweise an den spanischen heran, als Spanien zu den größten Volkswirtschaften der Welt zählte. Dieselbe Erzählung behauptet, sie scheiterten an der Wirtschaft, nicht an der Propaganda.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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