Stromausfall auf La Palma: Ganze Insel ohne Elektrizität

Die Insel La Palma verlor um 06:42 Uhr die gesamte Stromversorgung und aktivierte den Notfallplan PLATECA. Dies fiel mit Regenfällen von 62 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde zusammen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

La Palma war am Montag um 06:42 Uhr von einem Stromausfall betroffen, der die gesamte Insel traf. Dieser totale Blackout veranlasste die Regierung der Kanarischen Inseln, den Alarmzustand auszurufen und den PLATECA zu aktivieren. Der Vorfall fiel mit heftigen Regenfällen zusammen, die die Insel bereits seit 02:00 Uhr in höchste Alarmbereitschaft versetzt hatten.

Die Insel **La Palma** erwachte am Montag ohne Strom. Die Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln rief für das gesamte Inselgebiet den Alarmzustand aus, nachdem eine Störung des Stromnetzes zu einem totalen Blackout und dem vollständigen Verlust der Stromversorgung gegen **06:42** Uhr geführt hatte. Es war kein teilweiser Ausfall und kein einzelner Stadtteil war betroffen: Die Unterbrechung erfasste die gesamte Insel.

## Was die Aktivierung des PLATECA bedeutet

Die Regionalregierung wendete den Territorialen Zivilschutz-Notfallplan der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln, den **PLATECA**, an, der durch das Dekret **98/2015** vom 22. Mai genehmigt wurde. Die Ausrufung des Alarmzustands ist keine Formsache: Sie dient dazu, den Verlauf des Vorfalls zu überwachen, die beteiligten Verwaltungen und Organisationen zu koordinieren und mögliche Auswirkungen auf die grundlegenden Dienstleistungen zu bewerten.

Währenddessen wird die Stromversorgung nach Angaben der Notfallbehörde schrittweise wiederhergestellt. Die Generaldirektion hat die im Plan vorgesehenen Überwachungs- und Koordinationsmechanismen für derartige Vorfälle aktiviert.

## Der Regen erschwert die Lage

Die Insel hat nicht nur mit dem Stromausfall zu kämpfen. Seit **02:00** Uhr galt bereits höchste Alarmstufe wegen Regenfällen. Die konvektive Aktivität entwickelt sich mit erheblicher Intensität im Osten der Insel, mit Niederschlägen von bis zu **62 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde** und **138 Litern in 12 Stunden**.

Diese Wassermenge in Verbindung mit dem Zusammenbruch des Stromnetzes zeichnet ein heikles Szenario für die grundlegenden Dienstleistungen. Das gleichzeitige Auftreten beider Ereignisse erfordert eine koordinierte Reaktion an zwei Fronten.

## Ein schwerwiegendes Vorbild

Die Erinnerung an **2021** ist auf La Palma noch allgegenwärtig. Die Lava des Vulkans verwüstete einen Teil der Insel und schuf eine unterirdische Welt unter dem Terrain. Damals zeigte sich, wie anfällig die Infrastruktur der Insel gegenüber Extremereignissen ist.

Jetzt liegt der Fokus darauf, den Strom so schnell wie möglich wiederherzustellen und zu prüfen, wie die übrigen Dienste während des Blackouts funktionieren.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).

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