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Starship: Der Orbitalflug, der die Masse der ISS verdoppeln würde
SpaceX plant einen Starship-Flug mit der doppelten Masse der ISS, während die entscheidende Frage offen bleibt: Woher kommt das Geschäft
SpaceX will diesen Sommer fast die doppelte Masse der ISS in die Umlaufbahn bringen
Mit einem einzigen Start. SpaceX will mit der Starship fast die doppelte Masse der Internationalen Raumstation in die Umlaufbahn bringen, und der Versuch soll, nach dem Plan, der zum Zeitpunkt dieser Diskussion kursierte, im Sommer kommen, nach einem ersten Flug mit den neuen Triebwerken, der für den Folgemonat vorgesehen ist. Das Unternehmen soll bei der US-amerikanischen Federal Communications Commission die Genehmigungen für den Betrieb in der Umlaufbahn während des Flugs beantragt haben. Das Detail, das den Sprung verdeutlicht: Die ISS brauchte Dutzende Starts, um die Hälfte dieser Masse dorthin zu bringen.
Was bedeutet es, die Masse der ISS in einem einzigen Flug zu verdoppeln?
Der Unterschied ist nicht graduell, sondern skalenbedingt. Bislang wurde die Erdumlaufbahn mit Fahrzeugen erreicht, die jede Mission auf mehrere Starts verteilen; die Starship hingegen ist als ein einzelnes Gerät konzipiert, das — und vor allem auch wieder zurück — eine Kapazität transportieren kann, die alles Bekannte vervielfacht. Das Bild, mit dem das erklärt wird: der Übergang vom Ballonboten zum Lkw.
Und genau da wird die Sache für manche unbequem. Denn fliegen ist das eine; dass jemand die Rechnung bezahlt, ist das andere.
Wo liegt das Geschäft beim Raketenstart?
Die Frage wird ohne Umschweife gestellt: Wenn es keine Mondreisen und keine T-Shirts gibt, was trägt dann die Bilanz? Die meistgenannte Antwort der Verteidiger des Unternehmens ist einfach: Man berechnet die Dienstleistung. Nach diesem Argument startet SpaceX alle 2-3 Tage Material für öffentliche und private Unternehmen weltweit und bündelt mehr als 90 % der Nutzlast, die weltweit in die Umlaufbahn gebracht wird, zu den niedrigsten Preisen am Markt. Spanien will einen Satelliten oben haben: Es beauftragt, zahlt und erhält. Mehr Geheimnis gibt es nicht.
Der Skeptizismus lässt sich damit jedoch nicht abschalten. Wer die Zahlen ohne Glauben betrachtet, fragt nach dem mittelfristigen Ertrag, danach, wie viel dieser Vorsitz auf Verträgen beruht und wie viel auf dem Versprechen des nächsten Meilensteins. Das Transportmittel verbilligt die Sendungen; das Geschäft muss erst noch mit etwas gefüllt werden, das man verschickt.
Starlink, Mondbasis und Punkt-zu-Punkt-Flüge
Die naheliegendste Nutzlast gibt es bereits: Starlink. Die Starship ist darauf ausgelegt, eine ganze Menge dieser Internetsatelliten in wenigen Flügen auszusetzen, mit Abdeckung überall auf der Welt, auch für Mobilfunkdienst. Stark im Gespräch ist auch die Idee von Rechenzentren in der Umlaufbahn, die Kenner der Materie schlicht als das Geschäft des Jahrhunderts bezeichnen.
Der Mondkalender passt dazu: Erwähnt wird das Ziel einer Basis auf dem Mond vor 2032, und nach einem als Erfolg dargestellten Artemis II ist das benannte Problem kein technisches mehr, sondern ein logistisches: Kilogramm ins All bringen. Mit einer einsatzbereiten Starship wäre SpaceX, so die These, für eine Zeit der einzige Betreiber, der Nutzlast zur Mondoberfläche bringen und vor allem auch zurückholen kann. In der Debatte kommen auch militärische Nutzungen zur Sprache — eine orbitale Trägerrakete, die nach diesem Argument nicht so starke Miniaturisierung benötigt — sowie Punkt-zu-Punkt-Flüge: von jedem Ort der Erde zu jedem anderen in 30-60 Minuten, oder von Texas nach Australien in einer Stunde.
Artemis II und die SLS-Rechnung
Die kritische Lesart vergleicht. Das Startsystem, das für Artemis II diente, wird als teuer und praktisch wenig nützlich bezeichnet, ein Programm, das, so das Argument, vor allem dazu diente, die Bilanz von Boeing mit öffentlichem Geld aufzublähen. Wenn die Starship einsatzbereit ist — oder wenn die Alternative von Blue Origin kommt —, lautet die Prognose, die kursiert, dass diese Rakete am Ende zerlegt oder in einem Museum landet.
Das ist keine überprüfte Behauptung: Es ist die These eines der Teilnehmer der Debatte.
Wenn die Starship eine komplette Erdumrundung schafft und landet, ändert das Weltraumrennen seine Größenordnung und das Argumentarium der Skeptiker verliert den Boden. Wenn sie es im erwarteten Zeitraum nicht schafft, werden wir weiter darüber streiten, ob der Vorsitz real ist oder nur ein sehr gut präsentierte Versprechen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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