Staatsanleihen: Einstieg bei 4-5 % oder warten?

Renditen von 3,1 % bis 5 % bei zehnjährigen Anleihen. Jetzt in Sicherheit bringen oder auf steigende Zinsen warten? Der Streit, der Anleger spaltet.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Staatsanleihen: Der langweilige Rückzugsort, der wieder Rendite bringt

Zehnjährige Staatsanleihen bieten wieder ernsthafte Renditen: Deutschland bei 3,1 %, Spanien bei 3,6 %, Frankreich bei 3,8 %, die USA bei 4,5 % und Großbritannien bei 5 %. Nach Jahren mit Nullzinsen hat der langweilige Anleihen-Markt seinen Sprit zurück.

Sofort in Sicherheit bringen oder abwarten?

Wer Anleihen direkt kauft und bis zur Fälligkeit hält, umgeht das Zinsänderungsrisiko, von dem Fonds durchaus betroffen sind: Steigen die Zinsen, verliert der Fonds an Buchwert. Deshalb ist eine verbreitete Strategie, auf das Zinshoch zu warten und dann mit höherer Rendite einzusteigen. Die andere Debatte ist unbequemer: Die nominalen 4-5 % decken die Inflation kaum ab. Für viele ist das nur ein Polster, keine Investition.

Diversifizieren ohne Drama

Der Konsens lautet: Diese Renditen dienen dazu, das Portfolio zu stabilisieren, nicht zu steigern. Mit Börsen auf Rekordniveau und hartnäckiger Inflation ist die Staatsanleihe der Rückzugsort für Anleger, die den zweistelligen Kursanstiegen nicht trauen. Bleibt die Frage, ob man sechs Monate wartet oder jetzt einsteigt; niemand beantwortet sie ohne das Risiko, sich zu irren.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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