Specialty Coffee: überflüssiger Luxus

Ein doppelter Espresso konzentriert so viel Koffein, dass der Schlaf leidet, und der Café-Kaffee mit Zucker und Milch liefert dasselbe Vergnügen deutlich günstiger. Hier die Rechnung.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Specialty Coffee verbessert nicht das, was die meisten suchen, nämlich Koffein, und ein doppelter Espresso konzentriert es so stark, dass der Schlaf darunter leidet. Mit Zucker und Milch erledigt der Café-Kaffee denselben Job für deutlich weniger Geld.

## Koffein ist das Produkt, nicht die Nuancen

Specialty Coffee wird mit seinen Geschmacksnoten, seiner Herkunft und seiner Bewertung verkauft. Das Problem: Was süchtig macht, ist nicht das. Es ist das Koffein. Und da hat der Café-Kaffee die besseren Karten: Ein doppelter Espresso liefert eine Menge Koffein, die bei täglichem Konsum irgendwann die Schlafstruktur stört. Man muss kein Experte sein, um das zu merken: Nach ein paar Doubles schlechter schlafen ist eine ziemlich verbreitete Erfahrung.

Die Nuancen des Specialty Coffee existieren, das bestreitet niemand. Aber wenn das Ziel der Konsum ist, ist die Nuance ein teures Beiwerk. Die **SCA** bewertet Kaffees ab **80 Punkten von 100** als Specialty Coffee, manche prahlen mit einem **87**. Diese Zahl ändert nichts daran, was im Körper passiert: Das Koffein ist weiterhin da, und der doppelte Espresso konzentriert es.

## Zucker und Milch lösen das Geschmacksproblem

Die Antwort auf Specialty Coffee hat zwei Namen: Zucker und Milch. Ein Café-Kaffee mit etwas Zucker und einem Schuss Milch schmeckt gut und braucht keine Rechtfertigung. Der Specialty Coffee schmeckt auch gut, aber aus einem anderen Grund: wegen seiner Nuancen. Und um Nuancen geht es um sieben Uhr morgens nicht.

Der Café-Kaffee funktioniert als Ersatz für Specialty Coffee, weil beide dasselbe liefern: Koffein und einen angenehmen Moment. Der eine mit Süße, der andere mit Vortrag. Das praktische Ergebnis ist identisch.

## Das Ritual des Café-Kaffees

Morgens rausgehen und immer wieder in dasselbe Lokal zum Kaffeetrinken gehen ist ein Ritual, das keinen Specialty Coffee verlangt. Eine Kneipe im Viertel mit den gewohnten Kellnern reicht dafür völlig. Kein **V60**, keine French Press, keine Methoden, die Waage und Timer erfordern.

**50 Euro im Monat** extra für Specialty Coffee sind sinnvoll, wenn man die Nuancen wirklich genießt. Wenn es nur um den Konsum geht, kauft dieses Geld nichts, was nicht schon an der Theke der Kneipe steht.

Achtung bei Koffein: Wenn der tägliche Konsum den Schlaf beeinträchtigt, sollte man mit einer Ärztin oder einem Arzt sprechen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (4 Antworten).

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