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Sparbriefe zu 3,84% und Einlagen zu 4%: Wo parken Sparer ihr Geld?
12-Monats-Schatzwechsel werden zu 3,842% platziert, Banken kontern mit 4%-Einlagen. Ein Überblick über die besten Sparangebote und ihre Tücken.
Einlagen zu 4% und Schatzwechsel zu 3,84%: Der Wettbewerb um Spareinlagen
Bei der ersten Auktion von Schatzwechseln im Jahr 2007 wurden die Papiere mit einer Laufzeit von zwölf Monaten zu 3,842% ausgegeben. Das waren drei Hundertstel Prozentpunkte mehr als bei der vorherigen Auktion und die höchste Rendite seit Mai 2002. Im selben Januar kündigte Caja Madrid eine Einlage zu 4% an, und Openbank hob die Zinsen für seine Festgeldkonten an. Nach Jahren, in denen Geld zu lächerlichen Konditionen geparkt wurde, zahlte konservatives Sparen wieder etwas. Die Frage war damals wie heute: Wohin mit dem Geld, während man auf „bessere Zeiten“ wartet?
Wie viel zahlt jede Bank fürs Parken der Ersparnisse?
Das Angebot war groß und zeitweise irreführend. Openbank bot ein Premium-Festgeld über 12 Monate zu 4% effektiver Jahreszins (TAE) an, mit 2% bei vorzeitiger Kündigung und ohne Gebühren; das Kleingedruckte verlangte jedoch, dass das operative Girokonto vor dem 1. April 2006 eröffnet worden war. ING zahlte im ersten Monat 7% und danach 2,45%, wobei Festgelder über 12 und 24 Monate mit 3,25% verzinst wurden. Uno-E teilte die Anlage in zwei Stufen — 5% in den ersten beiden Monaten und Euribor auf einen Monat in den folgenden vier Monaten, was etwa 4% über sechs Monate entspricht —, mit einem Maximum von 100.000 Euro und einer Strafgebühr von 1% TAE. Cajalon bot 10% im ersten Monat mit einer Obergrenze von 30.000 Euro.
Der Trick mit dem Jahresprozentsatz, der nicht zur Rechnung der Großmutter passt
Hier liegt das Detail, das so manche Illusion zerstört. 7% TAE bedeuten nicht 140 Euro pro Jahr für jede eingezahlten 2.000 Euro: Der Nominalzinssatz liegt bei rund 6,78% und wird jährlich angewendet, nicht monatlich. Die korrekte Berechnung ergibt 135,6 Euro pro Jahr im ersten Abschnitt und 48,6 Euro in den folgenden Abschnitten, wovon noch eine Quellensteuer von 15% abzuziehen ist. Die vollständige, postenweise Aufschlüsselung widerlegt viele Erwartungen, die durch die Werbung der Institute geweckt werden.
Schatzwechsel oder Einlagen: Was lohnt sich mehr?
Die Wechsel mit 18 Monaten Laufzeit schlossen ihre letzte Auktion des Jahres bei 3,90%, und die mit 12 Monaten blieben bei 3,842%. Der direkte Kauf beim Banco de España vermeidet Gebühren. Im Vergleich dazu bot Banco Popular ein zweijähriges Festgeld mit vierteljährlicher Anpassung an den Euribor plus 0,125 Prozentpunkte an, eine Option, die attraktiver wird, wenn man davon ausgeht, dass der Euribor weiter steigt. Der Haken, so kritisieren Experten, ist, dass ein steigendes Festgeld mit 3,00%, 3,25%, 3,75% und 4,50% pro Quartal der Bank zwei Jahre lang billige Finanzierung schenkt, während sie das gleiche Geld risikofrei in Wechseln anlegt.
Lohnt es sich, das Geld ins Ausland zu bringen?
Unter den Vorschlägen findet sich auch die Eröffnung eines Kontos im Ausland, etwa in Andorra oder Gibraltar, oder in Nachbarländern wie dem Vereinigten Königreich, Frankreich oder Portugal, falls sich die Lage verschlechtert. Es kursierte auch die Warnung vor Instituten, die Einlagen nur bis zu einem bestimmten Betrag absichern, sowie Hinweise auf sogenannte Finanz-Buden, die sich hinter großen Gruppen verstecken. Die vorsichtige Empfehlung lautet in jedem Fall, das offizielle Register jeder Einrichtung zu prüfen, bevor man etwas unterschreibt.
Aktienmarkt, Bergbauunternehmen und der Rest des Katalogs
Neben der konservativen Flucht legt ein anderer Trend Aktien aufs Tablett: Eine verbreitete Berechnung schrieb dem spanischen Aktienmarkt eine durchschnittliche jährliche Rendite von 12% seit 1997 einschließlich Dividenden zu. Das wiederkehrende Rezept besteht aus einem Portfolio solider Unternehmen mit hohen Dividenden, Diversifikation und einem langen Horizont, niemals Spekulation von heute auf morgen. Auch Rohstoffe und große diversifizierte Bergbauunternehmen tauchen auf, ebenso Futures, die als einfaches Instrument dargestellt werden. Optionen hingegen werden als fast sicherer Weg zum Verlust abgetan.
Referenzierte Einlagen und Lockangebote
Hybridprodukte — halb Festgeld, halb Aktien — und Einlagen, die an Sportergebnisse gekoppelt sind, vervollständigen einen Katalog, der mit Skepsis betrachtet wird. Die Kritik ist immer wieder dieselbe: Die Bank behält das billige Geld und verlagert das gesamte Risiko auf den Kunden. Mit diesen Zahlen auf dem Tisch bringt es mehr, die Ersparnisse alle paar Monate von einer Institution zur anderen zu verschieben, als sie ruhen zu lassen. Und das Kleingedruckte entscheidet fast immer, wer diese Runde gewinnt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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