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Spanische Stromkonzerne: Milliardengewinne, doch die Aktien stürzen seit 2007 ab
Ein Bericht zeigt, dass die spanischen Stromversorger seit 2007 Milliardengewinne einfahren, während ihre Aktienkurse an der Börse regelrecht einbrechen.
Stromkonzerne: sie verdienen Millionen, stürzen aber an der Börse ab
Es gibt eine Szene, die die Ratlosigkeit gut zusammenfasst: ein Unternehmen, das laut einem Bericht seit 2007 Milliardengewinne ausweist und gleichzeitig hilflos dabei zusieht, wie sein Kurs unaufhaltsam fällt. Der Bericht, der das Thema auf den Tisch gebracht hat, beschreibt genau diesen Widerspruch —solide Buchgewinne bei anhaltendem Börsenstrafe— und lässt den Leser mit dem Gefühl zurück, dass etwas an der Erzählung nicht stimmt. Denn wenn das Geschäft läuft, warum dreht ihm der Markt den Rücken zu?
Was der Bericht über die Stromversorger sagt
Ausgangspunkt ist ein Paradox, das sich Jahr für Jahr wiederholt: Milliardengewinne seit 2007 bei gleichzeitigen schweren Verlusten an der Börse. Das ist kein Einzelfall einer schlechten Phase. Es ist ein Muster, das sich über die Zeit hält und das der Bericht als Anomalie hervorhebt. Die implizite Frage lautet, ob der Markt etwas einpreist, das die Bilanzzahlen nicht widerspiegeln, oder ob Buchgewinn und Aktionärswert sich endgültig getrennt haben.
Die Antwort ist nicht einfach. Hohe Gewinne können aus vielen Gründen mit einem fallenden Kurs einhergehen: Zukunftserwartungen, Regulierung, Schulden, Zinsen oder schlicht das strukturelle Misstrauen der Anleger gegenüber der Branche. Der Bericht löst das Rätsel nicht, stellt es aber klar.
Warum der Markt die Stromkonzerne bestraft
Manche halten dagegen, dass der Markt nicht auf den Gewinn der Vergangenheit schaut, sondern auf das Risiko der Zukunft. Und in der Strombranche hat dieses Risiko einen Namen: Regulierung, politische Eingriffe und ein Vergütungsrahmen, der sich je nach Regierung ändert. Ein Milliardengewinn kann paradoxerweise ein Warnsignal sein, wenn der Anleger fürchtet, dieser Gewinn sei nicht haltbar oder werde per Dekret gekürzt.
Die optimistischste Rechnung geht davon aus, dass die Börsenstrafe übertrieben ist und der Wert sich am Ende durchsetzen wird. Das pessimistische Szenario beginnt mit der Annahme, der Markt habe bereits alles Vorauseilende eingepreist und der Buchgewinn sei eine Fata Morgana. Zwischen diesen Extremen lässt der Bericht den Widerspruch offen, ungelöst — und genau dort gehört er hin.
Der Buchgewinn ist nicht der Gewinn des Aktionärs
Einer der Kernpunkte, die sich aus der Argumentation ergeben, ist die Lücke zwischen dem, was das Unternehmen verdient, und dem, was der Besitzer seiner Aktien verdient. Hohe Gewinne können in Schuldentilgung, regulierte Investitionen oder in die Deckung von Kosten fließen, die dem Anleger keinen Ertrag bringen. Der Markt, der nicht dumm ist, preist diese Lücke ein.
Die Ironie ist fein: Sie verdienen Geld, und stürzen trotzdem ab. Als wäre der buchhalterische Erfolg der beste Beweis dafür, dass etwas schiefgeht. Der Bericht lässt die Andeutung fallen, und der Leser zieht seine eigenen Schlüsse.
Was diese Schizophrenie für den Anleger bedeutet
Der Widerspruch zwischen Gewinn und Kurs ist in der Branche nicht neu, aber sein Bestehen seit 2007 legt nahe, dass es sich nicht um eine vorübergehende Phase handelt. Für den Anleger lautet die Frage, ob der Markt recht hat oder ob er ein Geschäft unterbewertet, das weiterhin Cash generiert. Eine abschließende Antwort gibt es nicht. Der Bericht legt die Daten auf den Tisch und überlässt die Deutung dem Leser.
Klar ist jedenfalls, dass Buchgewinn und Kurs nicht mehr Hand in Hand gehen in der Strombranche. Und das ist, in einem Markt, der eigentlich effizient sein sollte, mindestens kurios. Sehr kurios.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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