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Spanische Regierung bewilligt über 200 Millionen für öffentlichen Wohnungsbau
Das spanische Wohnungsbauministerium stellt 201 Millionen für private Bauträger bereit, um 2.500 bezahlbare Mietwohnungen zu bauen, verwaltet von Casa 47. So funktioniert es.
Die spanische Regierung hat ein Subventionspaket über 201 Millionen Euro für private Bauträger genehmigt, die bezahlbaren Mietwohnraum bauen, mit geschätzt 2.500 Wohnungen, die von Casa 47 verwaltet werden. Die Wohnungen bleiben dauerhaft gefördert und dürfen nur zu Mieten vermietet werden, die 30 % des Familieneinkommens nicht überschreiten.
Der Ministerrat hat ein Subventionspaket über **201 Millionen Euro** genehmigt, das sich an private Bauträger richtet, die bezahlbaren Mietwohnraum errichten. Wohnungsbauministerin **Isabel Rodríguez** schätzte, dass mit dieser Förderung rund **2.500 Wohnungen** entstehen können, die von Casa 47 verwaltet werden, der erst vor einem Jahr gegründeten öffentlichen Einrichtung zur Förderung von Bau, Verwaltung und Bereitstellung dieses Wohnungsbestands.
Das Modell ist nicht neu: Die Ministerin selbst rechtfertigte es mit Verweis auf Artikel 25 des Wohnungsgesetzes, der diese Form der Zusammenarbeit mit dem Privatsektor vorsieht. Neu sind der Umfang und das Instrument, das in diesem Fall als direkte Subvention an den Bauträger ausgestaltet ist.
## Dreißig Projekte in mehreren Provinzen
Die Subventionen gehen an rund dreißig Projekte in Provinzen wie **Málaga**, **Sevilla**, **Valencia**, **Cantabria** oder **Guadalajara**. Die Grundstücke, auf denen gebaut wird, gehören bereits Casa 47, sodass der private Bauträger das Gelände nicht erwerben muss: Er erhält die Subvention, um auf öffentlichem Grund zu bauen.
Die finanzielle Unterstützung kann die Investition des Bauträgers bis zu maximal **60 % des benötigten Kapitals** begleiten. Projekte, die eine stärkere Absicherung erfordern, werden nicht als öffentlich-private Partnerschaft ausgeschrieben, sondern direkt von Casa 47 umgesetzt.
## Miete auf 30 % des Einkommens begrenzt
Die mit diesen Mitteln gebauten Wohnungen unterliegen denselben Bedingungen wie die übrigen Objekte der öffentlichen Einrichtung. Sie bleiben dauerhaft gefördert und sind ausschließlich der bezahlbaren Miete vorbehalten, mit einer Nutzungsüberlassung von **75 Jahren**, die mit einem anfänglichen, verlängerbaren Vertrag über 14 Jahre beginnt.
Die Bezahlbarkeit ist daran geknüpft, dass die Miete **30 % des gemeinsamen Einkommens** des Haushalts nicht übersteigt. Nach Angaben Rodríguez' ermöglichen diese Beschränkungen eine Einbindung des Privatsektors, „aber nicht um jeden Preis“, und sie betonte, dass das Recht auf Wohnen „von öffentlicher Seite garantiert“ werde.
## Casa 47 hat 7.000 Wohnungen aktiviert
Die Einrichtung ist seit weniger als einem Jahr tätig und hat nach Angaben des Ministeriums mehr als **7.000 Wohnungen** in ganz Spanien aktiviert. Ihre Plattform, El portal de Casa 47, bietet bereits **800 Wohnungen** zur Miete an – eine Zahl, die wegen ihrer begrenzten Wirkung auf den Markt nicht frei von Kritik war. Das Ministerium rechnet damit, bis Jahresende weitere **1.500 hinzuzukommen**.
Die Ankündigung erfolgt mitten im Vorwahlkampf, wenige Wochen vor den Parlamentswahlen am **29. November**, und ist Teil der sogenannten „sozialen Diensttage“ der Regierung, bei denen Wohnungsbau immer wieder im Mittelpunkt stand. Der Erfolg der Maßnahme hängt davon ab, wie viele Bauträger den Rahmen akzeptieren: Die maximale Förderung von 60 % und der dauerhafte Förderstatus begrenzen die Gewinnspanne – was die Ministerin ausgerechnet als Garantie dafür verteidigt, dass bezahlbares Wohnen weder von Baukosten noch von der Marge des Bauunternehmers abhängt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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