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Fátima Báñez, Ex-Ministerin aus Spanien, nach Zugunglück vermisst
Die frühere Arbeitsministerin Fátima Báñez reiste in dem Iryo-Zug, der bei Urda in Spanien verunglückte – 50 Tote. Ihre Familie kann sie seit 08:35 Uhr nicht erreichen.
Fátima Báñez, frühere Arbeitsministerin und Präsidentin der CEOE Foundation, reiste in dem Iryo-Zug, der bei dem Zugunglück zwischen Urda und Los Yébenes (Toledo) verunglückte, und wird vermisst. Ihre Familie konnte sie nicht erreichen, ihr Telefon ist ausgeschaltet.
Das Unglück ereignete sich am frühen Mittwochmorgen gegen **08:35** Uhr auf Kilometer **118** der Schnellfahrstrecke Madrid-Sevilla. Ein Iryo-Zug wurde nach ersten Informationen von einem AVE mit mehr als **100 Stundenkilometern** von hinten gerammt. Der Aufprall entgleiste zwei Wagen des AVE; vorläufig gibt es **50 Tote** und Dutzende Verletzte unterschiedlicher Schwere.
## Eine Ex-Ministerin im Iryo-Zug
Fátima Báñez war in den Regierungen von Mariano Rajoy Arbeits- und Sozialwirtschaftsministerin und ist derzeit Präsidentin der CEOE Foundation. Sie reiste in dem Iryo-Zug, der gerammt wurde und in dem sich **147 Personen** befanden. Der AVE führte seinerseits **397 Passagiere**.
Aus ihrem Umfeld fehlt jede Spur von ihr. Sie hat sich bei keinem Familienmitglied gemeldet, ihr Mobiltelefon ist ausgeschaltet. Ihr Ehemann ist zum Unglücksort gereist. Der PP-Vorsitzende **Alberto Núñez Feijóo** sagte die geplanten Wahlkampfauftritte in Barcelona ab, um nach Madrid zu reisen; auch die Partei hat keine Informationen über ihren Zustand.
## Die CEOE bestätigt das Vermisstsein und bekundet ihre Anteilnahme
Die Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE, der spanische Arbeitgeberverband), deren Stiftung Báñez vorsteht, hat ihr Vermisstsein bestätigt und ihr Beileid sowie ihre Unterstützung für die Betroffenen und ihre Familien zum Ausdruck gebracht. Der Verband zeigte sich fassungslos über das Unglück.
Der Vorfall hat die Rettungsdienste in der Region Urda und Los Yébenes in der Provinz Toledo mobilisiert, wo weiter an der Identifizierung der Opfer und der Versorgung der Verletzten gearbeitet wird. Mehrere Personen werden noch vermisst, ihre Familien konnten sie bislang nicht erreichen.
## Die Regierung verweist auf menschliches Versagen bei der Signaltechnik
Die Regierung nennt einen "menschlichen Fehler" als Hauptursache des Unglücks. Nach Regierungsangaben lag der Fehler bei einem Mitarbeiter von **Adif** nach einer Störung des wichtigsten Signalsystems, das die Sicherheit der Strecke gewährleisten soll. Der Iryo-Zug hatte gemeldet, seit mehreren Minuten zu stehen, doch die Leitstelle in Atocha soll dem AVE die Weiterfahrt erlaubt haben.
Die Untersuchung muss klären, wie sich diese Fehler auf einer Schnellfahrstrecke mit automatisierten Sicherheitssystemen verketten konnten. Die Opferbilanz ist vorläufig; die Behörden haben zur Vorsicht aufgerufen, bis die Rettungs- und Identifizierungsarbeiten abgeschlossen sind.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Der Iryo-Zug meldete Adif um 8:38 Uhr, dass er wegen einer Störung des LZB-Systems stand. Um 8:48 Uhr rammte der AVE 6076 der Renfe ihn mit über 100 km/h.
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