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Spanische Bahngesellschaft ADIF behält Huawei dank Koldo-Vertrag im Kommunikationssystem
ADIF räumt vertraglich ein, dass Huawei Fernzugriff auf sein Managementsystem mit mehr als 800 Geräten hat. Die Wartung kann nicht allein durchgeführt werden.
ADIF gibt in eigenen Ausschreibungsunterlagen zu, dass es sein Managementsystem nicht allein warten kann und dass ein Huawei-Techniker über Fernverbindungen auf das System zugreift. Das chinesische Unternehmen dominiert weiterhin eine Infrastruktur mit mehr als 800 Geräten.
Das staatliche Unternehmen **ADIF**, das dem Verkehrsministerium untersteht, hält **Huawei** in dem Kommunikationssystem, das sein Bahnnetz steuert. Das ist keine marginale Präsenz: Die vom Betreiber unterzeichneten Ausschreibungsunterlagen für die Wartung des Systems sehen vor, dass ein Techniker des chinesischen Unternehmens über „Fernverbindungen zum System" zugreifen kann.
## Ein Vertrag, der die Wartung an Huawei bindet
ADIF räumt in den Vertragsunterlagen ein, dass es die Wartung dieses Netzes nicht selbst durchführen kann, weil es „nicht über ausreichend Erfahrung verfügt, um all diese Aufgaben eigenständig zu erledigen". Die Komplexität des Systems erfordert, dass es direkt vom Anbieter betreut wird.
Zu den Aufgaben des Huawei-Personals gehören die Erstellung von Backups und die Wiederherstellung der Datenbank, die Bereinigung von Datenbanken sowie Konsistenzprüfungen. Das heißt: Eingriffe in den Kern des Systems, nicht nur in die Peripherie.
## Das Betriebssystem gehört dem Hersteller
Das Betriebssystem dieses Managementsystems ist **Euler 2.0**, ähnlich wie UNIX, aber Eigentümer ist der Hersteller Huawei, wie ADIF bestätigt. Diese technische Abhängigkeit erklärt, warum die Wartung beim Anbieter liegt: Es gibt keine interne Alternative.
Das Netz verwaltet mehr als **800 Computer**, die über das gesamte Netz in für den Bahnbetreiber kritischen Bereichen verteilt sind. Es sind Knotenpunkte, die wesentliche Funktionen des Betriebs tragen.
## Der Ursprung des Zugangs
Der Zugang von Huawei kam über die mit **Koldo García** verknüpfte Machenschaft zustande, so die veröffentlichten Informationen. Das Unternehmen bleibt im System, trotz politischer Wechsel und Warnungen vor der technologischen Abhängigkeit von einem ausländischen Anbieter in kritischer Infrastruktur.
Die eigentliche Frage ist nicht nur vertraglicher Natur: ein Betriebssystem, dessen Eigentümer der Hersteller ist, und eine Wartung, die Fernzugriff erfordert, lassen dem staatlichen Betreiber keinen autonomen Handlungsspielraum. Jeder Vorfall in diesem Netz führt über das Unternehmen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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