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Spanische Bahn Renfe zahlte TikTokerin 2.100 Euro für Weihnachtskampagne
Renfe zahlte der TikTokerin Carmen la Marchosa 2.100 Euro und vier Fahrkarten für ein Weihnachtsvideo. Die öffentlichen Ausgaben für Influencer lösen erneut die Debatte über…
2.100 Euro und vier Fahrkarten: Das kostete Renfes TikTokerin
Ein Weihnachtsvideo zum Rhythmus von «El burrito sabanero» mit der TikTokerin Carmen la Marchosa wurde zum Mittelpunkt der Renfe-Kampagne im Dezember 2024. Die spanische Staatsbahn engagierte die Content-Creatorin für 2.100 Euro brutto und vier Hin- und Rückfahrkarten Alicante-Madrid. Das Video ging viral, allerdings nicht gerade wegen seiner Qualität: Die Kritik hagelte, weil viele darin einen fragwürdigen Umgang mit Steuergeldern sehen.
Der Vertrag unter der Lupe
Nach den bekannt gewordenen Daten umfasste die Vergütung 2.100 Euro für die Erstellung von Social-Media-Inhalten und vier Zugfahrkarten. Renfe hat sich in anderen Fällen geweigert, konkrete Zahlungen an Creator offenzulegen, und berief sich dabei auf die Vertraulichkeit. Die Summe hat jedoch die Debatte über den Umgang mit dem Marketingbudget von Staatsunternehmen neu entfacht.
Modernes Marketing oder Verschwendung?
Während die einen die Notwendigkeit verteidigen, junge Zielgruppen über Influencer zu erreichen, erinnern andere daran, dass man mit dieser Summe zum Beispiel zur Erneuerung von Infrastruktur wie der Strecke Córdoba-Málaga hätte beitragen können. Der Vergleich ist bewusst übertrieben, lenkt aber den Blick auf die Ausgabenprioritäten. Die Zahl, die stutzig macht: 2.100 Euro und vier Fahrkarten. Genug für einen Weihnachtstanz, aber auch genug, um sich zu fragen, ob das Geld aller gut angelegt ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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