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Spaniens Wohnungsbau lässt sich nicht einfach auf 500.000 Wohnungen pro Jahr hochfahren
Spanien hat 26,0 Millionen Wohnungen, 2006 wurden über 600.000 Baubeginne gezählt. 500.000 pro Jahr hinzuzufügen ist nicht nur eine Frage der Nachfrage.
Der Bausektor hat ein Tempo von 500.000 neuen Wohnungen pro Jahr noch nie durchgehalten. Selbst wenn sie entstanden, lautet die nächste Frage, wer sie sich leisten kann und warum es für Bauträger günstiger ist, nicht zu bauen.
Es kursiert die Vorstellung, Spanien könnte jährlich **500.000** neue Wohnungen mit jeweils **80 m²** hinzufügen, um die Zuwanderung unterzubringen. Der Sektor hat dieses Tempo nie gehalten.
## Das Wohnungsangebot lässt sich nicht nach Belieben ausweiten
Der Bau reagiert mit jahrelanger Verzögerung auf jede Preiserhöhung. Spanien hat **26,0 Millionen** Wohnungen, laut der Volkszählung von **2021** des INE (spanisches Statistikamt), und im Rekordjahr 2006 wurden über **600.000** Wohnungen begonnen.
Jedes Bauprojekt braucht Grundstück, Genehmigung, Kran und Finanzierung. Nichts davon entsteht per Erlass oder innerhalb von zwölf Monaten.
## Woher die zahlungsfähige Nachfrage kommt
Manche behaupten, das Land nehme rund **2 Millionen** Menschen pro Jahr auf – eine Zahl, die nicht zu den registrierten Einreisen passt.
Aber auf dem Papier hält alles. Nötig ist zahlungsfähige Nachfrage: Gehaltszettel, Bürgschaft oder genehmigte Hypothek. Eine 80-m²-Wohnung für vier Personen in Madrid oder Barcelona verkauft sich nur, wenn jemand sie bezahlen kann.
## Warum Warten für den Bauträger lohnender ist
Bei knappem Bestand steigen die Preise von allein, und der Eigentümer verdient, ohne einen Stein zu setzen. Neubau bedeutet Risiko, Verzögerungen und Finanzierungskosten.
Es lohnt sich selten. Jede Kauf- oder Anlageentscheidung sollte mit einem Fachmann besprochen werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).
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