Gläubiger der Erneuerbaren drohen spanischer Nationalmannschaft bei der WM mit Pfändung

Die Gläubiger der Erneuerbaren-Subventionen Spaniens drohen nach Erfolgen vor US-Gerichten mit der Pfändung der spanischen Nationalmannschaft während der WM und von Patriot-Raketen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Gläubiger der Erneuerbaren nehmen spanische Nationalmannschaft und Patriot-Raketen ins Visier

Die Drohung mit der Pfändung von Vermögenswerten Spaniens wegen der Kürzungen der Subventionen für erneuerbare Energien ist auf beispiellose Ausmaße gestiegen: Die Fonds, die gegen den spanischen Staat klagen, haben von US-Gerichten bereits grünes Licht erhalten, um allerlei Vermögenswerte ausfindig zu machen, und prüfen nun die Pfändung von Gütern so unterschiedlicher Art wie Spielern der Nationalmannschaft während der WM oder Patriot-Raketenstellungen. Was als ein Streit über Subventionen für Solaranlagen begann, hat sich in eine weltweite Jagd auf spanisches Eigentum verwandelt.

Der Ursprung: Schiedssprüche über 1,3 Milliarden

Alles begann mit der Entscheidung der Regierung von Mariano Rajoy, die Subventionen für erneuerbare Energien rückwirkend zu kürzen. Ausländische Investoren erreichten gestützt auf den Energie-Charta-Vertrag Schiedssprüche, die Spanien zu Schadensersatzzahlungen verpflichten. Laut Angaben aus dem Verfahren selbst könnte der Staat rund 1,3 der 1,5 Milliarden Euro einsparen, die auf dem Spiel stehen, doch die opportunistischen Fonds, die die Forderungsrechte aufgekauft haben, lassen nicht locker. Sie haben bereits die Erlaubnis der US-Justiz, pfändbare spanische Vermögenswerte im ganzen Land zu identifizieren, und haben begonnen, aktiv zu werden.

Vom Fußball zur Verteidigung: Die Pfändungen weiten sich aus

Die Drohungen haben die finanzielle Ebene verlassen und die symbolische und militärische erreicht. Es kursieren Informationen –bestätigt von juristischen Quellen und Fachpublikationen–, wonach die Gläubiger die Pfändung der vom Verteidigungsministerium beauftragten Lieferung von Patriot-Raketenstellungen prüfen. Die Krönung wäre jedoch die mögliche Vollstreckung gegen die Verwertungsrechte oder sogar die Teilnahme der spanischen Fußballnationalmannschaft bei der bevorstehenden WM. Eine Maßnahme, die, würde sie umgesetzt, Nico Williams und Lamine Yamal zu Geiseln eines Schiedskrieges machen würde. Ironie des Schicksals: Die subventionierten Solaranlagen, die einst für so viel Wirbel sorgten, bedrohen nun La Roja.

Wie weit können sie gehen?

Die Fonds haben bereits bewiesen, dass sie keine zarten Nerven haben: Zuerst waren es Finanzaktiva, dann Immobilien der Botschaften, nun zielen sie auf Sportveranstaltungen und Militärmaterial. Die offene Frage ist, ob die spanische Regierung bereit ist, eine Gesamtlösung zu verhandeln, oder lieber bis zum Ende prozessieren will – mit dem Risiko, dass ihre Spieler symbolisch wegen einer Schuldenlast in Megawatt gepfändet werden. Vorerst haben ihnen die US-Gerichte Recht gegeben, und die Verteidigung des nationalen Interesses wird vor den Gerichten von New York ausgetragen. Währenddessen halten die Fußballfans den Atem an: Das nächste Länderspiel könnte eine ganz andere Schiedsrichterleistung bieten als die auf dem Platz.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).

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