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Spaniens Staat gegen seine Bürger: Das Misstrauen wächst
Der Umgang mit der DANA-Flutkatastrophe, der Ceuta-Zwischenfall und die Pandemiegesetze nähren die These vom Staat als Feind. Eine Analyse einer wachsenden Kluft.
Der Staat gegen die Spanier: Eine Kluft, die nicht mehr marginal ist
Der Staat ist der Feind Spaniens und der Spanier. Diese Diagnose, die einst wie ein Ausrutscher klang, ist für eine wachsende Strömung zum Glaubensartikel geworden. Der Umgang mit der DANA-Flutkatastrophe, die Ceuta-Krise und der Zyklus der Einschränkungen von 2020 bis 2022 haben das Misstrauen zementiert: Der staatliche Apparat, so das Argument, schütze sich selbst, nicht die Bürger. Doch eine Abgrenzung ist nötig: Die Kritik richtet sich nicht gegen den Sozialstaat, sondern gegen seine repressive und selbstbezogene Entwicklung.
Von der DANA-Flut bis Ceuta: Ein Staat, der zu spät und schlecht kommt
Die Reaktion auf die DANA-Flutkatastrophe wurde zum Symbol des Verlassens. Während die Fluten die Gemeinden verwüsteten, erschien die Verwaltung zu spät und mit unzureichenden Mitteln. Dasselbe Urteil fällt über den Ceuta-Zwischenfall, wo das staatliche Handeln als Verteidigung der Institutionen statt der Menschen wahrgenommen wird. Die sich ausbreitende Schlussfolgerung lautet, dass der Staat aufgehört hat, dem Volk zu dienen: Er unterdrückt es unverfroren, wie eine Formel zusammenfasst, die die Stimmung trifft.
Die Gesetze, die die Entfremdung vertieften
Die Jahre 2020 bis 2022 hinterließen eine juristische Spur, die heute unter der Lupe geprüft wird. Das Nichttragen einer Maske wurde mit Festnahme bestraft, wobei ein Verwaltungsvergehen als Schlüssel zur Zelle interpretiert wurde. Das Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Ley de Violencia de Género), das das Verfassungsgericht 2008 billigte, bleibt die andere große Front: Für seine Kritiker bricht es elementare Rechtsprinzipien und existiert innerhalb des europäischen Raums nur in Spanien. Verfassungsrechte, so der Einwand, seien wertloses Papier, wann immer es der Macht passt.
Eine Spaltung, die schwer umzukehren ist
Die Kluft zwischen der regierenden Elite und den Regierten ist nicht mehr verborgen. Jede Episode des Verlassens oder autoritärer Übertreibung fügt der Erzählung ein Kapitel hinzu. Höchstwahrscheinlich wird das Misstrauen weiter wachsen, solange die Verwaltung ihre Schutzfunktion nicht zurückgewinnt. Die einzige offene Frage ist, wer diese Unzufriedenheit für sich nutzen wird: die institutionelle Politik oder das antisystemische Nährboden-Milieu.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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