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Spaniens PSOE und die Arithmetik der Stammwähler: Kann er wieder regieren?
Die PSOE hat seit González keine Wahl mehr gewonnen, regiert Spanien aber trotzdem: die These vom Stammwähler, die treuen 25 % und eine Mehrheit von 176 Abgeordneten mit Sumar und den Nationalisten.
Die PSOE gewinnt seit González nicht mehr, regiert aber: die Rechnung mit den Stammwählern
Wird die PSOE wieder eine Wahl gewinnen? Die Frage macht die Runde, mit einer Mischung aus Resignation und Spott, und die häufigste Antwort spricht nicht von Wahlurnen, sondern von Arithmetik. Die vorherrschende These lautet: Der Partei von Pedro Sánchez genügt es, wenn ihr Block mit Sumar und den Nationalisten auf **176 Abgeordnete** kommt, ohne stärkste Kraft zu sein. Gewinnen bedeutet in diesem Rahmen, dass der Gegner es nicht schafft.
Ausgangspunkt des Unmuts ist eine Liste von Maßnahmen, die als Stimmenkauf gelesen werden: die Renten, das Existenzminimum, das Dekret, das im Material als *Maricarmen* erscheint, die Unterstützung für Vollwaisen über 45 Jahre. Dazu kommen **600.000 vergebene Staatsbürgerschaften**, die sich wählerisch in einen Berg potenzieller Stimmen übersetzen. Der zwingende Schluss: Die *Kleinigkeit* entscheidet die Stimme.
Die 50 %, die vom BOE leben, und der Rest mit Vergünstigungen
Die pessimistischste Rechnung, von einem Teilnehmer vertreten, besagt, dass **mehr als 50 % der Bevölkerung direkt oder indirekt vom Staatshaushalt leben**, und dass ein großer Teil des Restes Vorteile von der Regierung erhält: Stipendien, Subventionen, Vorteile bei Scheidungen. Dieser Block, so das Argument, sei eine strukturelle Wählerschaft, die nicht auf Regierungsführung reagiert, sondern auf den Scheck.
Gegen diese Lesart ist die häufigste Korrektur eine der Präzision: **Die PSOE hat seit Felipe González keine Wahl gewonnen**. 2023 wurde sie Zweite und regierte über Bündnisse. Der Unterschied ist nicht gering, denn er ändert die Diagnose: Dahinter steht keine gesellschaftliche Mehrheit, sondern eine handgebaute parlamentarische Mehrheit.
Warum wird Sánchez' Sieg als sicher angenommen?
Weil der linke Block ein unverrückbares Fundament hat. Man schätzt ihn auf **25 % der Wählerschaft**, die ja oder ja wählt: Rentner, Beamte, überzeugte pogre Wähler und Republikaner, die sich wirtschaftlich zwar rechts verorten, aber wegen des Diskurses gegen die Monarchie bleiben. Mit Sumar und den Nationalisten geht die Rechnung auf.
Die Opposition hilft nicht. Der häufigste Vorwurf an die PP lautet, sie biete nichts an außer Sánchez loszuwerden, und dass sich mit **Feijóo an der Spitze** am Ergebnis nichts ändert. Manche fassen es ironisch zusammen: *Er wird als Präsident im Bett sterben*. Die Stimmenthaltung der rechten Wähler, müde von einer Opposition, die nichts reißt, ist der Faktor, den niemand misst.
Wahlbetrug als universelle Erklärung
Wenn die Arithmetik nicht aufgeht, taucht der Verdacht auf. Ein Teil der Analyse setzt voraus, dass die PSOE nur auf außergewöhnlichen Wegen gewinnt: Wahlbetrug, Misstrauensvotum, gekaufter Abgeordneter oder ein Anschlag. Es ist die Theorie vom *immer passiert etwas*. Eine andere Strömung hält das für eine bequeme Erklärung, die die Rechte von ihrer eigenen Arbeit entbindet.
Das am häufigsten genannte Szenario ist kein klarer Sieg, sondern eine **Wiederholung des aktuellen Blocks**: Regieren in geschäftsführender Funktion, ohne Haushalt, mit der Staatsmaschinerie als Dauerkampagne. Die Vorstellung, Moncloa funktioniere als Wahlkampfquartier mit tausend steuerfinanziert bezahlten Leuten, erscheint als der eigentliche Wettbewerbsvorteil.
Der Wirtschaftsfaktor: Wer schluckt die Konsolidierung?
Das im Material gezeichnete Makrobild zeigt reales Wachstum, aber mit aufgeschobenen Problemen: **BIP über dem EU-Durchschnitt 2023-2024**, getragen von Tourismus, staatlichem Konsum und Next-Generation-Fonds, mit einem Defizit, das nicht unter 3 % sinkt. Rekordbeschäftigung in Bruttozahlen, mit dem Kleingedruckten unfreiwilliger Teilzeit und versteckter Befristung.
Daraus entsteht die zynischste und interessanteste Hypothese: dass die kommende Konsolidierung —EZB, Inflation, Euro— eine rechtsregierung schluckt und die Linke sie nutzt, um die Straßen zu entflammen. Die Krise als Wahlkampfwaffe derer, die sie nicht verwalten.
Am Ende lautet die Frage nicht, ob die PSOE gewinnen kann. Sie lautet, ob jemand bereit ist zu verlieren, damit sie nicht regiert. Und mit dieser Opposition sieht es so aus, als bliebe die Antwort dieselbe.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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