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Spaniens PSOE nominiert seinen Senatskandidaten für Ceuta
Abdellah Mustafa wird PSOE-Kandidat für den Senat in Ceuta, Spanien. Sánchez räumte ein, dass marokkanische Schiffe während der Migrationskrise 2021 in ceutanische Gewässer eindrangen.
Die PSOE hat Abdellah Mustafa zu ihrem Senatskandidaten für Ceuta bestimmt – eine Figur, die ihre Unterstützung für Marokko gezeigt hat und den massenhaften Eintritt von Migranten im Mai 2021 nicht verurteilte. Sánchez gab zu, dass marokkanische Kriegsschiffe während dieser Krise in die Gewässer von Ceuta eindrangen.
Die PSOE hat **Abdellah Mustafa** als Kandidaten für den Senat in Ceuta aufgestellt. Es handelt sich um ein Profil, das öffentlich seine Unterstützung für Marokko bekundet hat und das, den veröffentlichten Informationen zufolge, den massenhaften Eintritt von Migranten im Mai 2021 nicht verurteilte. Die Nominierung kommt zu einem Moment besonderer Sensibilität für die autonome Stadt.
## Ein Kandidat mit ausdrücklicher Unterstützung für Marokko
Mustafa hat seine Nähe zum alawitischen Königreich nicht verborgen. Sein öffentliches Profil umfasst Gesten der Unterstützung für Marokko, die im Widerspruch zur offiziellen Position der spanischen Regierung zur territorialen Integrität Ceutas stehen. Die Wahl dieses Profils für einen Sitz im Senat, wo über die Außenpolitik debattiert wird, hat bei Beobachtern der ceutanischen Politik Verwirrung ausgelöst.
Der Kandidat hat auch die Migrationsinvasion vom Mai 2021 nicht verurteilt. Jene Krise bedeutete den irregulären Eintritt Tausender Menschen in die Stadt, ein Ereignis, das die Regierung selbst mit marokkanischem Druck in Verbindung brachte.
## Sánchez räumt Eindringen von Kriegsschiffen ein
Der Ministerpräsident, **Pedro Sánchez**, bestätigte, dass marokkanische Kriegsschiffe während jener Krise in die Gewässer von Ceuta eindrangen. Nach seiner Darstellung fielen die Eindringlinge mit der massenhaften Ankunft von Migranten zusammen, und es gab Kontakte auf höchster Ebene zwischen den Streitkräften beider Länder.
Die Enthüllung verleiht dem Ereignis zusätzliche Brisanz. Es handelte sich nicht nur um einen unkontrollierten Migrationsstrom, sondern um eine ausländische Militärpräsenz in spanischen Gewässern, während der massenhafte Eintritt stattfand.
## Der Vorfall mit dem Schiff und den Migranten
Laut Informationen von **gaceta.es** warf ein marokkanisches Kriegsschiff während der Invasion Ceutas Dutzende Migranten ins Wasser. Sie wurden von der spanischen Seenotrettung aufgegriffen. Diese Darstellung passt zu der Version, dass der Migrationsdruck gesteuert und nicht spontan war.
Die Kombination beider Elemente – ein Marokko nahestehender Kandidat und eine Regierung, die militärische Eindringlinge einräumt – zeichnet ein unangenehmes Szenario für die PSOE in Ceuta. Die Stadt wendet sich wirtschaftlich von Marokko ab, politisch aber ihm zu.
## Das Camp an der Sol und das Profil des Kandidaten
Mustafa campierte Wochen zuvor auf der **Puerta del Sol** mit der Mietergewerkschaft, um auf die Wohnsituation aufmerksam zu machen. Der Madrider Platz war einen Monat lang besetzt und verwahrlost und wurde laut Anwohnern zu einem Brennpunkt von Unsicherheit und Gewalt.
Dieser Wohnungsaktivismus, zusammen mit seinem religiösen Profil und seiner marokkanischen Nähe, ergibt einen Kandidaten, der weit vom traditionellen Senatsprofil entfernt ist. Die Entscheidung der PSOE, ihn gerade in Ceuta aufzustellen, wo die Politik gegenüber Marokko am sensibelsten ist, scheint kein Zufall zu sein.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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