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Spaniens Pedro Baños attackiert „Schoßhunde“ der Angelsachsen auf Twitter
Der spanische Analyst Pedro Baños beschuldigt angelsächsische Twitter-Nutzer und die NAFO-Bewegung, Spanien in einen Weltkrieg zu treiben, und nennt sie Propaganda-Agents.
„Sie versuchten, mich zu begraben, ohne zu wissen, dass ich ein Same war.“ Dieser Satz, der Oberst Pedro Baños in einem Tweet zugeschrieben wird, der die ursprüngliche Nachricht zitiert, dient als Auftakt zu einer Salve gegen das, was er die „Schoßhunde“ der Angelsachsen, die NAFO und andere Konten nennt, die seiner Meinung nach eine Beteiligung Spaniens an einem fremden Weltkrieg befürworten. Der geopolitische Analyst, regelmäßiger Gast in Talkshows, hält sich nicht zurück: Er widmet die Botschaft denen, die er als Bots, Trolle und Hasser im Dienst ausländischer Interessen betrachtet.
Die Geste hat ihre Ironie. Baños, der sich als Opfer angeblicher Zensur darstellt, hat einen festen Sendeplatz im Fernsehen und publiziert regelmäßig. Die Paradoxie entgeht vielen Kommentatoren des Tweets nicht: Wenn er zensiert wird, muss der Zensor abgelenkt sein.
Das Ziel des Tweets: NAFO, Angelsachsen und der Krieg, den wir nicht wollen
Die ursprüngliche Nachricht greift **NAFO** und Angelsachsen an und beschuldigt sie, Spanien in einen globalen Konflikt „zu ihrem größeren Ruhm und Vorteil“ hineinziehen zu wollen. Die These, die er in seinen Beiträgen wiederholt, lautet, dass es eine Propagandamaschinerie gibt, die darauf aus ist, das Land in einen Krieg zu ziehen, der nicht seiner ist.
Die Antwort lässt nicht auf sich warten. Manche weisen darauf hin, dass der Oberst **keinerlei Zensur erleidet**: Er hat eine wöchentliche TV-Plattform, verkauft Bücher und sammelt tausende Interaktionen. Die *Zensur* besteht anscheinend darin, dass man ihm widerspricht.
Das Argument über Raketen und Reaktionszeiten
Eines der am häufigsten wiederholten Argumente in der Diskussion ist die **eine Minute Zeitfenster**, die sowohl Washington als auch Moskau zur Verfügung steht, um zu entscheiden, was zu tun ist, sobald die andere Seite eine Atombombe abfeuert. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist, dass es leichtsinnig wäre, dieses Gleichgewicht zugunsten einer der beiden Mächte zu verändern.
Diese Zahl, die als dialektische Waffe verwendet wird, kommt ohne Quellenangabe. Andere antworten mit Geografie: Die Entfernung zwischen der lettischen Grenze und Moskau macht jede Diskussion über Reaktionszeiten unbequemer als es scheint.
China, Russland und der Ventilator der Propaganda
Die häufigste Kritik richtet sich gegen die Entwicklung der Figur: Ein Analyst, der laut seinen Gegnern von der Geopolitik zum Pamphletenschreiber geworden ist. Man wirft ihm vor, dass **China und Russland niemals etwas Falsches tun** und alles durch den Nutzen der USA erklärt wird. Der „Dreck-Ventilator“, wie es in der Diskussion heißt, bläst immer in dieselbe Richtung.
Gegen diese Lesart verteidigen seine Anhänger seine Unabhängigkeit: Er bietet im Fernsehen eine andere Sichtweise, was ihn persönlich kostet. Die Diskussion verfällt in Etikettierungen, bei denen niemand gewinnt.
Die Schützengraben der Anglophoben
Auch das alte Argument taucht auf, dass **die Engländer seit jeher Feinde sind**, mit Gibraltar im Hintergrund und einigen Verweisen auf Blas de Lezo. Die Geschichte dient dazu, Misstrauen gegenüber allem zu rechtfertigen, was nach Angelsächsischem riecht, einschließlich der NATO.
Das Problem ist, dass historische Abneigung nicht erklärt, warum Moskau oder Peking bevorzugt behandelt werden sollten. Die Diskussion bleibt an diesem Punkt stecken.
Am Ende stellt sich nicht die Frage, ob Baños recht hat, sondern warum eine Botschaft über vergrabene Samen zu einem Schlachtfeld wird, auf dem Beleidigungen mehr fliegen als Argumente. Der Same ist jedenfalls aufgegangen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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