Polizistin zwingt Männer zu Armee-Verträgen

In Pensa, Russland, drohte Beamtin Olesya Adamova Männern mit Verhaftung, falls sie keine Militärverträge unterschrieben, und versprach Dienst im Hinterland.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Eine Polizistin in Pensa, Russland, drängte Männer dazu, Verträge mit dem Verteidigungsministerium zu unterzeichnen, indem sie ihnen Dienst im Hinterland versprach und mit Verhaftung drohte, falls sie sich weigerten. Eine Familie behauptet, dass der Mann, der nach diesen Versprechen unterschrieb, zwei Monate später als vermisst gemeldet wurde.

In **Pensa**, einer russischen Stadt etwa 600 Kilometer südöstlich von Moskau, stellte sich die Polizistin **Olesya Adamova** den Nachbarn als Zivilpartnerin des Mitarbeiters des Rekrutierungszentrums, **Alexei Akimov**, vor, um Männer davon zu überzeugen, Verträge mit dem Verteidigungsministerium abzuschließen. Laut Aussagen mehrerer Nachbarinnen versprach die Beamtin Einsätze im Hinterland oder bei Drohneneinheiten. Wer sich weigerte, wurde gewarnt, dass Beamte unter dem Vorwand einer Beschwerde der Nachbarn ihre Häuser aufsuchen und sie abholen würden.

## Versprechen von Hinterland-Einsätzen und Drohneneinheiten

Frauen, die Fragen stellten, versicherte Adamova, dass alles fair sein würde und sie sich mit Akimov absprechen werde, damit die Männer ihren Einsatzort wählen könnten. Als eine Interviewte erwähnte, über Zwangsversetzungen zu Sturmtruppen gelesen zu haben, riet die Beamtin ihr, dem Internet nicht zu glauben. Das Versprechen eines Hinterland-Einsatzes diente als Köder: ein ruhiger Zielort fernab der Front gegen eine Unterschrift.

Eine Nachbarin berichtete, dass ihr Ehemann aufgrund dieses Versprechens eines Hinterland-Dienstes überzeugt wurde, zu unterschreiben. Zwei Monate später wurde er als vermisst gemeldet. Seitdem hat die Familie nichts von ihm gehört. Dieser Fall illustriert die Kluft zwischen dem Versprochenen bei der Unterzeichnung und dem Schicksal der Rekruten danach.

## Akimov und der Fall von Dmitry

Akimov war in Geschichten über zwangsweise Einberufungen zum Krieg kein Unbekannter. Angehörige von **Dmitry**, einem **22-jährigen** jungen Mann, sagten aus, dass der Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums ihm gedroht habe, ihn wegen einer Verwaltungsübertretung zu Sturmtruppen zu schicken. Laut der Schwester des jungen Mannes wurde ein Strafverfahren gegen Akimov eingeleitet, und die Militärstaatsanwaltschaft teilte mit, dass er unter einer Ausreisesperre stehe.

Die örtliche Polizei erklärte, dass ihre Angestellten nicht an der Festnahme von Männern beteiligt seien. Diese Darstellung widerspricht den in Pensa gesammelten Zeugenberichten, in denen eine ihrer Beamtinnen als Gesicht des Drucks erscheint. Der Widerspruch zwischen offizieller Rhetorik und den Berichten der Familien steht im Zentrum der Angelegenheit.

## Druck auf jene, die nicht unterschreiben wollen

Der Bericht beschreibt zwei Wege für zögernde Männer. Wenn sie akzeptieren, wird ihnen das Hinterland versprochen, aber sie könnten in Sturmtruppen landen. Wenn sie ablehnen, suchen Behörden Gründe, sie anzuklagen und einzusperren. Nachbarn behaupten, dass diese Beamten Prämien für jeden überzeugten Mann erhalten, ein wirtschaftlicher Anreiz, der die Hartnäckigkeit erklärt. Diese Behauptungen sind mit Vorsicht zu genießen: Sie stammen aus Zeugenaussagen von Bewohnern, nicht aus abgeschlossenen gerichtlichen Ermittlungen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (3 Antworten).

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