Die Anwesenheit von König Felipe VI. neben Verteidigungsministerin **Margarita Robles** und der Militärspitze bei einer Veranstaltung, die der Lage in Ceuta gewidmet war, vermittelt ein Bild der Einheit und Entschlossenheit angesichts interner und externer Herausforderungen.
## Das Bild der Krone zur Verteidigung der Souveränität
**König Felipe VI.**, in seiner Uniform als Oberster Befehlshaber der Streitkräfte, hat einer Veranstaltung von zweifellos symbolischem und politischem Gewicht vorgestanden. Begleitet von Verteidigungsministerin **Margarita Robles** und den höchsten Verantwortlichen des Militärs leitete der Monarch eine Schlüsselbesprechung zur Analyse der Lage in **Ceuta**, der spanischen Enklave in Nordafrika. Dieses Bild, von erheblicher Wirkung, ist nicht unbemerkt geblieben und hat vermutlich Unruhe im Nachbarland **Marokko** ausgelöst, ebenso wie in internationalen Foren wie der **Europäischen Union** und der **NATO**.
Die Spanische Verfassung legt in Artikel 8 die Mission der Streitkräfte klar fest: "die Souveränität und Unabhängigkeit Spaniens zu garantieren, seine territoriale Integrität und die verfassungsmäßige Ordnung zu verteidigen". Diese Bestimmung erhält besondere Bedeutung, wenn man sich die Erklärungen des Ministerpräsidenten **Pedro Sánchez** vor Augen führt, der die Invasion Ceutas, die laut Polizeiberichten und Berichten des CNI (des spanischen Geheimdienstes) von Marokko organisiert und geduldet wurde, als "Angriff und Verletzung der territorialen Integrität Spaniens" bezeichnete. Angesichts dieses schwerwiegenden Vorfalls hat die Regierung jedoch, obwohl sie im Voraus gewarnt worden war, weder vor noch während oder nach dem Sturm auf die Stadt entscheidende Maßnahmen getroffen, sodass Tausende illegale Migranten ohne festen Aufenthaltsort oder Kontrolle in der Stadt blieben.
Die Anwesenheit des Königs neben Ministerin Robles und der Militärspitze vermittelt der spanischen Bevölkerung ein Gefühl der Beruhigung und stärkt zugleich die Position der Verteidigungsministerin. Letztere war von radikaleren Regierungsfraktionen unter Druck gesetzt worden; ihre Entlassung würde dem Monarchen zufolge Missfallen erregen. Andererseits könnte diese königliche Rückendeckung **Robles** möglicherweise von einem Rücktritt abgehalten haben, angesichts der wahrgenommenen mangelnden Unterstützung durch ihren Ministerpräsidenten und der Kritik des Innenministers **Fernando Grande-Marlaska**, der als "zwanghafter Lügner" mit wachsenden Problemen in seinem Ministerium bezeichnet wird.
## Die heikle Grenze zwischen Krone und Politik
Es ist wichtig, dass **König Felipe VI.** einen gebührenden Abstand zu bestimmten Einflüssen wahrt, die oft von jenen kritisiert werden, die sich selbst als "Monarchisten" bezeichnen. Es wird vor der Möglichkeit gewarnt, dass bestimmte Medien als getarnte und autorisierte "Sprachrohre" des Palastes von Zarzuela auftreten – eine Situation, die mit jener vergleichbar wäre, die bestimmten Journalisten von *El País* als Sprachrohre **Pedro Sánchez** zugeschrieben wurde. Diese mutmaßliche "journalistische Promiskuität" der Krone wäre angesichts der Neutralitätspflicht der Institution besonders schwerwiegend. Es besteht die Gefahr, dass Verkehrsminister **Óscar Puente** diese angebliche "monarchistische redaktionelle Leidenschaft" nutzen könnte, um dem König vorzuwerfen, "Propagandisten" in den Medien gegen den Ministerpräsidenten einzusetzen.
In jedem Fall ist das Bild des Königs mit Ministerin Robles und der Militärspitze eine Tatsache, die den Spaniern Ruhe verleiht, da sie im Monarchen einen Pfeiler der Stabilität und Sicherheit sehen in einer Zeit nationaler Unsicherheit und dessen, was als "Regierungsunfähigkeit der Nation" unter der Führung **Pedro Sánchez** beschrieben wird. Der Ministerpräsident sieht sich neben seiner Abwesenheit während der Ceuta-Krise nun der schwierigen Aufgabe gegenüber, die Anwesenheit Tausender Migranten in der Stadt zu bewältigen, die deren Leben und Sicherheit verändern.
## Eine Häufung von Problemen und der Schatten der Korruption
Die Probleme häufen sich, darunter das jüngste schlechte Abschneiden Spaniens im **PISA**-Bildungsbericht und der allgemeine Verfall der Regierung. Innenminister **Grande Marlaska** steht im Zentrum des Sturms, nachdem er über die Mitverantwortung Marokkos bei der Invasion Ceutas gelogen hat, wie die Generaldirektion der Polizei und der **CNI** nachgewiesen haben. Berichte und Satellitenfotos, veröffentlicht von **Vozpópuli**, deuten auf eine von Marokko organisierte Operation hin, die die Ankunft von Migranten in Ceuta erleichtern sollte. Diese Berichte, die **Margarita Robles** gegenüber **Grande-Marlaska** und **Sánchez** recht geben, werden von der Richterin **Pilar Tardón** der Audiencia Nacional (des spanischen Obersten Gerichtshofs für Strafsachen) untersucht, trotz Marlaskas Widerstand und der Herabwürdigungen durch **Óscar Puente**. Dem Innenminister könnte nach einer Ladung als Zeuge eine formelle Anklage drohen – eine Möglichkeit, die auch über **Pedro Sánchez** schwebt.
Die Situation erinnert an die von **Benjamin Netanyahu**, dem israelischen Ministerpräsidenten, der laut Berichten eine Woche vor dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober über die Vorbereitungen eines großen Anschlags informiert war und nicht handelte. Es wird über die Folgen für seine Führung spekuliert. Allerdings wird betont, dass die Warnungen des CNI und anderer Quellen über die Invasion Ceutas offenbar keine Konsequenzen in **Sánchez**' Regierung hatten, wo die Übernahme politischer Verantwortung rein verbal zu sein scheint und ein Rücktritt praktisch verboten ist.
## Die "Super-Absolutmehrheit" und die Angst vor der Verfassungsreform
Parallel dazu werden bekannte Korruptionsfälle vor Gericht wieder aufgenommen, die Figuren wie **José Luis Rodríguez Zapatero**, den **Sánchez** weiter schützt, und **Begoña Gómez** betreffen, deren Prozess bevorsteht. Die Skandale rund um die "Staatskeller" (inoffizielle Schattenstrukturen des Staates), die Finanzierung der PSOE sowie Fälle zu Kohlenwasserstoffen und öffentlichen Bauvorhaben wirken sich negativ auf die Umfragewerte der PSOE aus. Die Umfragen deuten darauf hin, dass **PP** und **Vox** mehr als **50%** der Stimmen erreichen und zusammen bis zu **210 Abgeordnete** stellen könnten – eine "überwältigende Absolutmehrheit", die eine Reform der Verfassung von **1978** ermöglichen würde.
Dieses Szenario erzeugt Angst in der PSOE, die durch das umstrittene "Enkelgesetz", das derzeit vom Obersten Gericht blockiert wird, eine politische Wende sucht – trotz der Kritik der Regierung an dem Gericht. Abzuwarten bleibt das endgültige Urteil, bevor der Wahlkampf beginnt.
## Der internationale Schutzschild und Sánchez' Strategie
In einem Versuch, an der Macht zu bleiben, scheint **Pedro Sánchez** einen "dreifachen und verzweifelten Angriff" auf das demokratische Leben, die Institutionen und die Freiheiten zu starten. Seine aktuelle Strategie konzentriert sich darauf, die Außenpolitik als Schutzschild oder Tarnung zu nutzen und sich in der **EU** als Referenzfigur der europäischen Linken gegen den Vormarsch der extremen Rechten zu präsentieren, wie in **Deutschland** zu sehen und wie in **Italien** und **Frankreich** befürchtet.
Die Kommunalwahlen in Spanien, die für Ende Mai **2027** geplant sind, bereiten der PSOE ebenfalls Sorgen. Viele sozialistische Bürgermeister und Stadträte, einige in Rebellion gegen den Sanchismo, fürchten eine Wahlniederlage angesichts von Umfragen, die **PP** und **Vox** zusammen mehr als **50%** der Wahlabsicht zuschreiben, während **Sánchez** und seine Verbündeten die **36%** nicht überschreiten.
Alles deutet auf einen möglichen Machtwechsel und das Ende von **Pedro Sánchez** hin. Dennoch werden neue Provokationen und "grobe Manöver" des Ministerpräsidenten erwartet, der sich an seinem Posten festklammert und auf ein Ereignis von großer Tragweite hofft, das ihm eine Chance auf politische Erholung bietet – was angesichts seiner derzeit angeschlagenen politischen und gesellschaftlichen Position unwahrscheinlich erscheint.
## Der "Pegasus-Effekt" und die Angst vor Leaks
Derweil hat sich der Ministerpräsident in La Moncloa verschanzt und sich von der Ceuta-Krise distanziert, in dem Bewusstsein, dass diese andauern wird. Gerüchte über mögliche Leaks der **Pegasus**-Berichte, die angeblich von "seltsamen Spionen" verwaltet werden, halten **Sánchez** in Atem, wie **Alberto Núñez Feijóo** erklärt hat. Diese Leaks könnten nicht nur Spaniens Positionswechsel in der UNO zur Westsahara erklären, sondern auch **Sánchez**' Angst, die Komplizenschaft Marokkos bei der Invasion Ceutas beim Namen zu nennen.
Diese Lage der nationalen Verteidigung in Ceuta, mit verstärkter Überwachung der spanischen "Peñones" (Felseninseln), wurde von **König Felipe VI.** gemeinsam mit der Militärspitze und Ministerin **Robles** analysiert. **Sánchez** traut sich nicht, **Robles** zu entlassen, da sie über eine große Menge "sensibler" Informationen verfügen könnte, was den Ministerpräsidenten beunruhigen würde.
Die Korruptionsfälle, die seine Partei und sein politisches und familiäres Umfeld betreffen, bereiten **Sánchez** ebenfalls Sorgen. Diese Ermittlungen haben Kritik der Regierung und der PSOE an den Richtern und ihren Entscheidungen ausgelöst. Die Präsidentin des Generalrats der Justiz, **Isabel Perelló**, brandmarkte bei der feierlichen Eröffnung des Justizjahres, das vom König geleitet wurde, die "Lawfare"-Vorwürfe der Regierung und warnte vor deren Schwere, den möglichen Straftaten, die darin liegen könnten, sowie dem Schaden für die Glaubwürdigkeit der Justiz.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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