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Spaniens Geheimdienst CNI warnte vor Aufrufen zur Einreise nach Ceuta
Der spanische Geheimdienst CNI warnte am 29. Juli vor Aufrufen in sozialen Medien, nach Ceuta zu gelangen, wie freigegebene Dokumente zeigen, die die Debatte über das damalige Wissen neu entfachen.
Die CNI-Dokumente, die die Erzählung über Ceuta neu öffnen
Am 29. Juli warnte der spanische Geheimdienst Centro Nacional de Inteligencia (CNI) die marokkanischen Nachrichtendienste und die spanische Regierung davor, dass in sozialen Medien mehrere Aufrufe organisiert worden waren, am folgenden Tag während des Thronfestes die Grenze nach Ceuta zu überqueren. Dies geht aus Dokumenten hervor, die nach einem Beschluss des Ministerrats freigegeben wurden. Zu den genannten Beweisen gehören eine WhatsApp-Gruppe namens „Sturm auf den Zaun von Ceuta“, eine Facebook-Gruppe mit mehr als 160.000 Nutzern und eine weitere mit 22.000. Die Veröffentlichung dieser Papiere hat die Diskussion darüber neu entfacht, was wann bekannt war.
Was die freigegebenen CNI-Dokumente sagen
Die zeitliche Abfolge ist der Kern der Sache: Der Hinweis kam einen Tag vor den Ereignissen. Die Papiere widersprechen, wie die veröffentlichten Beiträge darlegen, dem, was Ministerpräsident Pedro Sánchez seit Ende Juli behauptet hatte. Manche sehen darin den Beweis, dass die Warnung existierte und unterschätzt wurde. Dem steht ein unbequemer Einwand entgegen: Ein Aufruf in sozialen Medien ist nicht dasselbe wie eine von oben geplante Operation, und genau diese Unterscheidung klärt niemand.
Die Gruppe mit dem Namen „Sturm auf den Zaun von Ceuta“ und die beiden Facebook-Gruppen werden als digitale Spur der Aufrufe genannt. Wer die These der ignorierten Warnung vertritt, betont das genaue Datum. Wer sie relativiert, verweist darauf, dass die Mitgliederzahl einer Facebook-Gruppe weder Absicht noch Organisation misst.
Der „Plan Jovenlandia 2030“ und frühere Warnungen
Darüber hinaus kursiert der Verweis auf einen angeblichen „Plan Jovenlandia 2030“ in drei Phasen, der die Kanarischen Inseln und andere Gebiete einschließen soll, zugeschrieben Fernando San Agustín und in einem Video um die 35. Minute verortet. Es sei gesagt: Es handelt sich um eine Hypothese eines Forumsteilnehmers, ohne dass im Material ein offizielles Dokument verifiziert wurde. Andere Namen wie Fernando Paz und Lorenzo Ramírez werden als Stimmen genannt, die vor den Ereignissen gewarnt hatten.
An der Definition der Ereignisse selbst bleibt die Analyse hängen: spontaner Aufruf in sozialen Medien oder mehr. Die Papiere legen das Datum der Warnung fest. Die Diskussion schließen sie nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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