Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens dreibuchstabige Kennzeichen sind 2051 erschöpft — was dann?
Das spanische System mit dreibuchstabigen Kennzeichen hat die Hälfte seiner Kapazität bereits überschritten: Mit N als elftem Konsonanten bleiben nur noch rund 25 Jahre Kontingent. Die Lösung…
Die dreibuchstabigen Kennzeichen gehen zur Neige: Was kommt nach N?
Das spanische Zulassungssystem, das 2001 eingeführt wurde, ist inzwischen beim Buchstaben N angekommen, dem elften der 21 verfügbaren Konsonanten. Mit dem heute zugewiesenen letzten Kennzeichen (NRF) ist mehr als die Hälfte des Kontingents verbraucht. Wird das aktuelle Tempo beibehalten, sind die dreibuchstabigen, vierstelligen Serien um 2051 erschöpft. Die Frage ist jedoch nicht, wann das der Fall sein wird, sondern was danach passiert.
Ein Problem mit einfacher technischer Lösung
Die naheliegendste Lösung ist ein vierter Buchstabe, der die Kombinationen um das Zwanzigfache vermehrt (20^4 statt 20^3). Mit denselben vier Ziffern würde das System beim heutigen Tempo über tausend Jahre reichen. Diese Prognose ist jedoch trügerisch, denn der Fahrzeugbestand wächst nicht linear: Der Siegeszug des Elektroautos, Verkehrsbeschränkungen und die veränderten Gewohnheiten junger Menschen (die immer seltener den Führerschein machen) haben die Neuzulassungen gebremst. Tatsächlich liegt das Tempo seit 2008 weit unter den ursprünglichen Prognosen, wonach das System etwa 30 Jahre halten sollte.
Der politische und gesellschaftliche Faktor: Stirbt das Privatauto?
In der Debatte zeigt sich eine skeptischere Strömung, die davon ausgeht, dass Privateigentum an Fahrzeugen 2050 ein Luxus für Eliten sein oder schlicht verboten sein wird. Angeführt wird, dass die urbanen Agenden auf autofreie Städte mit Zufahrtsbeschränkungen und verpflichtendem öffentlichem Verkehr hinauslaufen. So apokalyptisch es klingt: Der Gesetzestrend in Europa und die Umweltzonen deuten bereits auf eine Zukunft hin, in der ein eigenes Auto nicht selbstverständlich sein wird. Tritt dieses Szenario ein, würde selbst ein einziger Buchstabe für die wenigen verbleibenden Kennzeichen ausreichen.
Eine Anekdote, die alles verändert
Eine Kuriosität: Seit einigen Jahren werden auch E-Scooter und andere persönliche Elektrofahrzeuge zugelassen, was das System mit unerwarteter Nachfrage belastet. Setzt sich dieser Trend fort, könnten die drei Buchstaben früher zur Neige gehen, wobei das Volumen dieser Fahrzeuge im Vergleich zu Autos noch bescheiden ist.
Kurz gesagt: Das aktuelle System hat noch drei Jahrzehnte Reserve, doch die Zukunft des Kennzeichens hängt weniger von algebraischen Kombinationen ab als davon, ob wir künftig noch ein 40x15 Zentimeter großes Blech an der Rückseite unserer Fahrzeuge brauchen werden. Wer weiß: Vielleicht sind Kennzeichen dann digital — oder existieren gar nicht mehr.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (60 Antworten).
El País meldet marokkanische Marinepräsenz vor der spanischen Enklave Ceuta am 30. und 31. Juli. Die späte Veröffentlichung löst eine Debatte über die Absicht aus.
Die spanische X-Nutzerin Charo macht Bahnunglücke für eine "teuflische Hand" der "Rechten Spaniens und der Welt" verantwortlich. Ohne Belege verbreitet sich der Verdacht wie eine Parole.
Wähler, die sich als links bezeichnen und bis vor zwei Wahlen progressiv gewählt haben, rufen dazu auf, wieder zur Urne zu gehen, um Pedro Sánchez aus dem Amt zu drängen.